Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 749 Gäste online

Neue Kommentare

Hans-Joachim Schneider zu Meine 18. Lange Nacht der Museen in Hamburg: Herrrlisch, würde der Rheinländer in mir sagen....
Wajda Art zu „A Beautiful Day”. Joaquin Phoenix- Racheengel oder Erlöser?: Wir suchen nach Enthusiasten der Kinematographie ...
Manfred Köck zu Im Wunderland der Wünsche. Laila Biali: schade, dass sie nicht mit ihren stammmusikern un...
Helmuth Barth zu Thomas Gainsborough – die moderne Landschaft: Vorausschicken möchte ich, dass ich neben Bilder...
Anna Grillet zu „Call Me by Your Name”. Die Sinnlichkeit des Luca Guadagnino: Leider nein, kann die bitterböse ästhetisch bri...

News-Port

Ausgezeichnet – German Design Award für die App „Hello Hamburg”

Drucken
Dienstag, den 24. Oktober 2017 um 17:43 Uhr
Seit Juni 2016 unterstützt die App „Hello Hamburg” Menschen beim Start in ihrer neuen Heimat Hamburg. Die App, die  Zuwanderern einen niedrigschwelligen Zugang und eine erste Orientierung zu den Angeboten dreier großer Hamburger Institutionen bietet, wurde nun als Special Mention beim German Design Award in der Kategorie „Apps” ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung werden Arbeiten gewürdigt, deren Design besonders gelungene Aspekte oder Lösungen aufweist.
 
Hello Hamburg” wurde von den Bücherhallen Hamburg initiiert und wird als Gemeinschaftsprojekt mit der Hamburger Volkshochschule, mit Hamburgs größtem Kita-Träger Elbkinder Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH und der Agentur 6EARS betrieben. Mit einem hohen Fokus auf Mehrsprachigkeit (Deutsch, Russisch, Arabisch, Englisch und Farsi) leistet die App praktische Starthilfe für einen erfolgreichen, selbstbestimmten Einstieg in der neuen Heimat. Alle Informationen können als kurze Audiobeiträge in der jeweiligen Muttersprache abgerufen werden. Der Service ist als Plattform angelegt und steht offen für weitere interessierte Institutionen, die sich inhaltlich beteiligen möchten.
 
Paul Bekedorf und Christoph Tank von 6EARS sind hocherfreut: „Die Auszeichnung zeigt sowohl, dass hier ein Konzept  gewürdigt wird, das einen gemeinnützigen und sinnstiftenden Zweck verfolgt als auch ein Produkt, das durch eine klare, zeitgemäße Designsprache überzeugt. Beide Punkte schließen sich keinesfalls aus!”
 
Hella Schwemer-Martienßen, Vorstand der Bücherhallen Hamburg, sagt zur Auszeichnung: „Unsere Motivation war ganz einfach: ‚Hello Hamburg‘ lädt die zugewanderten Menschen zur Teilhabe ein und öffnet Türen in wichtige Bildungsräume der neuen Heimat. Uns freut es sehr, dass diese Idee nun ausgezeichnet wurde.”
 
Dr. Franziska Larrá, Geschäftsführerin der Elbkinder, sagt über die Anerkennung durch die Jury: „Das ist eine verdiente Bestätigung: Denn die App hilft migrantischen Familien, den Weg in unsere Kitas zu finden und womöglich vorhandene Schwellenängste abzubauen. Gerade für Kinder aus geflüchteten Familien ist der Kita-Besuch wichtig, denn im Spiel mit den anderen Kindern und durch gezielte Förderung lernen sie dort schnell die deutsche Sprache.“
 
Marlene Schnoor, Geschäftsführung der Hamburger Volkshochschule, freut sich über die Auszeichnung durch den German Design Council: „Wir sind sehr erfreut über diese Würdigung, schaffen wir doch mit der App eine leicht zugängliche und verständliche Möglichkeit für Neuankömmlinge, grundlegende Angebote der Stadt  kennen zu lernen: Die App hilft neu zugewanderten Menschen auch, leichter und schneller den Weg zu den Deutschkursen der Hamburger Volkshochschule zu finden. Und das ist gut so, denn Sprachkompetenzen sind der Schlüssel für gelingende Integration.“
 
Seit seiner Premiere 2012 wird der German Design Award jährlich vom Rat für Formgebung, der deutschen Marken- und Designinstanz, vergeben. Zur Teilnahme am Wettbewerb werden nur solche Produkte und Kommunikationsdesignleistungen eingeladen, die sich nachweislich durch ihre gestalterische Qualität im Wettbewerb differenzieren. Sämtliche Auszeichnungen wurden während einer zweitägigen Jurysitzung ermittelt. Die Jury des German Design Award 2018 setzt sich aus Designkennern aus Wirtschaft, Lehre und Wissenschaft sowie der Gestaltungsindustrie zusammen.
 
Quelle: Hamburger Volkshochschule

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > NewsPort > Ausgezeichnet – German Design Award für di...

Mehr auf KulturPort.De

Aspekte Festival 2018 – frozen gesture
 Aspekte Festival 2018 – frozen gesture



Welche kulturellen Spartenschubladen haben wir im Kopf? Wo ist der urbane, kulturelle Humus zu finden? Wieviel Bereitschaft zeigt Publikum für Entwicklungsphase [ ... ]



Meine 18. Lange Nacht der Museen in Hamburg
 Meine 18. Lange Nacht der Museen in Hamburg



...beginne ich, indem ich mit meinem Navi streite. Das tut so, als wüsste es nicht von der traurigen Tatsache, dass es in dieser Stadt mehr Baustellen als Kultu [ ... ]



Yvonne von Schweinitz: Syrien – Fragmente einer Reise. Fragmente einer Zeit
 Yvonne von Schweinitz: Syrien – Fragmente einer Reise. Fragmente einer Zeit



Wie nähert man sich in einer Fotoausstellung einem Land, deren Menschen tagtäglich durch Gewalt sterben, auf der Flucht, im Exil, traumatisiert sind, deren mat [ ... ]



„A Beautiful Day”. Joaquin Phoenix- Racheengel oder Erlöser?
 „A Beautiful Day”. Joaquin Phoenix- Racheengel oder Erlöser?



Lynne Ramsay inszeniert ihre virtuosen Thriller-Impressionen als Exkursion in die Abgründe der Seele.
Ein Auftragskiller ist Joe (Joaquin Phoenix) nicht, er t [ ... ]



Günter Grass-Haus Lübeck: George Bernard Shaw und die Fotografie
 Günter Grass-Haus Lübeck: George Bernard Shaw und die Fotografie



George Bernard Shaw (1856-1950) ist vor allem bekannt für sein dramatisches Werk, das über 50 Theaterstücke umfasst. Doch der Künstler hat sich zeitlebens in [ ... ]



Im Wunderland der Wünsche. Laila Biali
 Im Wunderland der Wünsche. Laila Biali



Wie konnte sich eine 16jährige Kanadierin, die Opernarien singt und klassische Pianistin werden will, zu einer über jeden „No street credibility“-Verdacht  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.