Neue Kommentare

Stipe Gojun zu „La Vérité” Hirokazu Kore-eda und der Mythos Familie : Ach, wie gern würde ich heute ins Kino gehen. Ob...
Frank-Peter Hansen zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Im Spätherbst letzten Jahres anlässlich einer S...
bbk berlin zu Dortmund geht neue Wege bei der Kunst-Förderung: Die Berliner Künstler*innen freut es sehr, dass ...
Markus Semm zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Sehen Sie: Der Unterschied zw. Heidegger und Cass...
Karin Schneider zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Ein großartiger Artikel! Stefan Diebitz schafft ...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Schutz des geistigen Eigentums

Drucken
Freitag, den 05. März 2010 um 20:44 Uhr
Medienstaatsrat Hill und Hans-Bredow-Institut stellen Hamburger Initiative vor.
Hamburg als Medienstandort will sich bei der Fortentwicklung des Urheber- und Leistungsschutzrechts positionieren. Dies erklärte Staatsrat Dr. Nikolas Hill anlässlich der Vorstellung des von der Behörde für Kultur, Sport und Medien geförderten Projekts „Kreativität und Urheberrecht in der Netzökonomie“ vor Vertretern der Medien- und Werbebranche im Hamburger Rathaus. Das Projekt, geleitet vom Hans-Bredow-Insitut für Medienforschung (HBI), soll Vorschläge entwickeln, wie das Urheberrecht an die Bedingungen des Internet und der modernen Kommunikation angepasst werden kann mit dem Ziel, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenziale der Medienwirtschaft besser auszuschöpfen.

Eine Expertengruppe mit Wissenschaftlern der Universität Hamburg, des HBI, der Bucerius Law School, des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht und der Hamburg Media School entwickelt derzeit Vorschläge. Dies geschieht im Dialog mit der Wirtschaft und mit einem internationalen wissenschaftlichen Beraterkreis aus Australien, China, Großbritannien, Israel, Niederlande, Österreich und den USA.

Staatsrat Dr. Hill: „Über 20.000 Unternehmen der Medien- und Kreativwirtschaft haben sich in Hamburg niedergelassen. Für die Branche und für Hamburg brauchen wir faire rechtliche Rahmenbedingungen, die eine Balance schaffen zwischen den Interessen von Urhebern, Unternehmen und Nutzern. Dabei geht es uns nicht um kurzfristige Veränderungen, sondern um ein zukunftsfähiges Urheberrecht.“

Dr. Wolfgang Schulz: „Das Projekt fordert uns besonders heraus: An vielen Stellen verändern sich die Wertschöpfungsketten grundlegend. Nur wenn Ideen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zusammen kommen und eine echte Ideenwerkstatt entsteht, besteht die Chance, angemessen darauf zu reagieren. Da praktisch überall auf der Welt dieselben Fragen auftauchen, wollen wir auch nach Lösungen schauen, die sich in anderen Ländern bewährt haben.“

Das Projekt ist aus dem Internationalen Mediendialog Hamburg vom 8. Juni 2009 entstanden, als Verleger, die Musikwirtschaft, der Gesamtverband der Kommunikationsagenturen und die Produzentenallianz Film & Fernsehen Erklärungen verabschiedet hatten, in denen sie den Schutz ihrer Leistungen einforderten. Die Erklärung der Verleger wurde inzwischen vom europäischen und Weltverlegerverband übernommen.

Quelle: Behörde für Kultur, Sport und Medien

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Schutz des geistigen Eigentums

Mehr auf KulturPort.De

Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung
 Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung



Eigentlich bin ich nicht besonders scharf auf Krimis. Wenn sie allerdings sehr gut sind, relativiert sich das. Wahrscheinlich befinde ich mich tief im Mainstream [ ... ]



„Waves” – Trey Edward Shults’ Opulenz der Emotionen
 „Waves” – Trey Edward Shults’ Opulenz der Emotionen



„Waves” ist ein visuell waghalsiger Kraftakt, überwältigend, mitreißend, voller Zärtlichkeit, trügerischer Hoffnungen und zerborstener Träume. US-Regis [ ... ]



Egon Friedell: Der Schatten der Antike
 Egon Friedell: Der Schatten der Antike



82 Jahre nach dem Freitod Egon Friedells liegt – endlich! – das letzte Kapitel seiner „Kulturgeschichte des Altertums“ vor, und jeder, dem die Gedanken d [ ... ]



Horst Hansen Trio: Live in Japan
 Horst Hansen Trio: Live in Japan



Nix da Japan – Krefeld (クレーフェルト). In solchen pandemischen Zeiten reist man nicht und wenn, dann nur virtuell. Spielerisch, alles ist spielerisch  [ ... ]



Literarische Neuentdeckung aus alter lettischer Zeit: Das Prosapoem „Straumēni“
 Literarische Neuentdeckung aus alter lettischer Zeit: Das Prosapoem „Straumēni“



Was für ein Glücksfall: Ein Antiquariatsfund in Rīga führte 2018 dazu, dass das Prosapoem „Straumēni“ von Edvarts Virza nun auch für deutschsprachige L [ ... ]



Museum of Now Virtual Edition 2020 – Distant Bodies
 Museum of Now Virtual Edition 2020 – Distant Bodies



In Zeiten von „Closed" an den Eingangstüren macht das Museum of Now einen OPEN CALL und setzt damit ein wichtiges Zeichen, entgegen dem allgemeinen Herunterfa [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.