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Eine Million Euro für die neue Stiftung Heidelberger Frühling

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Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 13:55 Uhr
Am gestrigen Montagabend hat die Stiftung Heidelberger Frühling unter dem Stiftungsratsvorsitz von Dr. h.c. Manfred Lautenschläger offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Im Hotel Europäischer Hof in Heidelberg stellten MLP-CEO Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, und Thorsten Schmidt, Festivalleiter und Stiftungsvorstand, ihre Pläne vor. Ziel der Stiftung ist die finanzielle Unterstützung des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling bei seiner programmatischen Weiterentwicklung.
 
Schon an diesem ersten Informationsabend kamen feste Zusagen für Mittel in Höhe von insgesamt einer Million Euro zusammen. Neben MLP-Gründer Manfred Lautenschläger gehören zu den Gründungsstiftern Günter Reimann-Dubbers (Stiftungsvorstand), der ehemalige Geschäftsführer des Springer-Verlags Prof. Dr. Dietrich Götze (Stiftungsrat), SAP-Gründer Dr. h.c. Klaus Tschira und der Unternehmer Hans-Joachim Wessendorf. Verteilt auf zunächst fünf Jahre, fließt das Geld zum Teil in das Stiftungskapital zur langfristigen Absicherung der Stiftungsarbeit, zum Teil als Spende unmittelbar in anstehende Projekte des Festivals.

„Ich bin sehr glücklich und tief dankbar, dass unser seit Jahren angestrebtes Ziel einer Stiftung für den Heidelberger Frühling nun tatsächlich Wirklichkeit geworden ist“, freut sich Festivalleiter Thorsten Schmidt. „Der Heidelberger Frühling hat sich in den letzten 13 Jahren aus dem Nichts zu einem international wahrgenommenen Musikfestival entwickelt. Jetzt sind wir an der Schwelle zur nächsten Entwicklungsphase und mit dem finanziellen Rückgrat der Stiftung in der Lage, den nächsten Schritt zu gehen.“

Als erste Neuerung gab Schmidt den Aufbau der Heidelberg Lied Academy mit dem amerikanischen Star-Bariton Thomas Hampson bekannt. „Heidelberg ist mit Lyrikern wie Eichendorff oder von Arnim als Stadt der Romantik weltweit bekannt“, so Thorsten Schmidt. „Welche Stadt wäre also prädestinierter für die intensive Beschäftigung mit der Kunstform des Liedes?“ Im Frühjahr 2011 werden in Heidelberg erstmals herausragende junge Sänger und Pianisten aus aller Welt für einen längeren Zeitraum gemeinsam künstlerisch arbeiten. Geplant sind neben Meisterkursen auch Workshops und Konzerte der Teilnehmer. All dies soll für interessiertes Publikum zugänglich sein, das damit an dem lebendigen Austausch teilhaben kann. Mit der Heidelberg Lied Academy baut das Festival seine bestehenden Aktivitäten im Bereich der Elitenförderung aus und knüpft so musikalisch an das internationale Renommee der Heidelberger Ruprecht-Karls-Universität als Ort der Ausbildung auf höchstem Niveau an.

Hervorgegangen ist die Stiftung Heidelberger Frühling aus der Stiftung Hortus Palatinus, die eine nicht umgesetzte Teil-Rekonstruktion des Heidelberger Schlossgartens nach historischem Vorbild finanzieren sollte. Eine Umwandlung des Stiftungszwecks und die Namensänderung wurde im vergangenen Sommer beschlossen, seit dem 21. Dezember ist die neue Stiftung Heidelberger Frühling nun auch offiziell durch das Regierungspräsidium Karlsruhe anerkannt. Der Initiator der alten und Kurator der neuen Stiftung, Hans-Joachim Wessendorf, betont die positiven Effekte der Stiftung für Heidelberg und seine Bürger: „Die Strahlkraft des Heidelberger Frühling reicht zwar deutschlandweit und darüber hinaus, er bleibt aber immer auch ein Festival für die Stadt und seine Bürger. Als bekennender Heidelberger freut mich, dass nun die Qualität des musikalischen Angebots für die Heidelberger noch weiter steigen wird.“

Um den geplanten Ausbau des Festivals langfristig auf eine solide Basis zu stellen, möchte die Stiftung noch weitere Stifter gewinnen. Stiftungsratsvorsitzender Manfred Lautenschläger: „Ich bin sicher, dass es noch eine ganze Reihe von Menschen gibt, die gewillt und in der Lage sind, die Zukunft der Musikstadt Heidelberg aktiv mitzugestalten. Wir möchten mit unserem Engagement die Initialzündung für andere Unternehmen und musikbegeisterte Privatpersonen geben.“

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