Werbung

Neue Kommentare

Hamburger Architektur Sommer 2019

News-Port
Der Deutsche Bühnenverein und die Deutsche Orchestervereinigung haben gestern einen neuen Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern (TVK) unterschrieben. Damit finden die über fünfjährigen Verhandlungen, die auch von Streiks einzelner Orchester begleitet wurden, ihr erfolgreiches Ende.

Einerseits knüpft der neue TVK an viele bisher geltende Vorschriften an, die sich in der täglichen Praxis bewährt haben. Andererseits sind zahlreiche Neuerungen in den TVK aufgenommen worden, die den veränderten Umständen Rechnung tragen, unter denen heute ein Orchester tätig ist. So wurde insbesondere die Gestaltung der Arbeitszeit flexibilisiert, die Regelung der Medienrechte der notwendigen Nutzung moderner Informationstechnologien angepasst und Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Orchestern verstärkt. Gleichzeitig wird durch den TVK aber auch sichergestellt, dass sich die Vergütungen der Musiker der Lohnentwicklung des öffentlichen Dienstes anpassen.

Der neue TVK bietet mit seinen Flexibilisierungen viele Ansatzpunkte, um vor Ort die Vernetzung, Ausstrahlung und Akzeptanz der Orchester noch weiter zu verbessern. So wird durch neue tarifliche Wege die Bildungsarbeit der Orchester erleichtert, vor allem in der Zusammenarbeit mit Jugendorchestern und Schulen.

Der Bühnenverein schließt mit der Unterzeichnung des TVK seine Arbeit an den Reformen der von ihm verantworteten, für die Theater und Orchester maßgebenden Regelwerke ab. Der Normalvertrag Bühne, der die Arbeitsbedingungen von Schauspielern, Sängern, Tänzern und künstlerisch tätigen Bühnentechnikern regelt, war bereits in seiner umgestalteten Fassung zum 1. Januar 2003 in Kraft getreten. 2005 wurde die mit dem Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage abgeschlossene Regelsammlung, die die Übertragung von Aufführungsrechten regelt, überarbeitet. Das Inkrafttreten des TVK zum 1. Januar 2010 ist das Ergebnis dieser nun insgesamt durchgeführten Reformvorhaben.

Quelle: www.buehnenverein.de

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Mehr auf KulturPort.De

Die Kunst in den Zeiten der Pandemie Was macht ein Regisseur, was macht Jan Dvořák, den ein Auftrag der Oper in Mannheim erreicht, Mozarts „Die Zauberflöte“ nicht...

Schon Robert Seethalers preisgekrönte Romane „Der Trafikant" (2012) und „Ein ganzes Leben“ (2014) sind Romane über Leben und Tod. Mit dem letzten Buch dieser...

„Denn das Meer umgibt uns überall“Hokkaidō ist die japanische Bezeichnung für die nördlichst gelegene Insel Japans und bedeutet banal „Nordmeer Präfektur“. Seit...

So ist das, wenn plötzlich die Wirklichkeit der Regie auf der Opernbühne diktieren darf, was noch geht und was grundlegend anders gemacht werden muss. Corona...

In diesem Jahr wenden sich die Lübecker Museen ihren „Nachbarn im Norden“ zu. Mit einer Schau, in der die „Begegnungen zwischen dem Polarkreis und Lübeck“...

Nein, es ist kein Schreibfehler! Das Album heißt in der Tat „Millenial“ und nicht „Millennial“ – warum auch immer. Mag sein, dass es der guten alten Tradition von...


Home     Blog     Kolumne     Reisen     NewsPort     Live

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.