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Hans-Dietrich Genscher wird im 20. Jahr des Mauerfalls mit der Berliner Friedensuhr ausgezeichnet. Das Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit verleiht dem ehemaligen Außenminister den Preis für seinen Beitrag zur Verwirklichung der deutschen Einheit. Genscher erhält den Ehrenpreis am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, im Atrium der Deutschen Bank in Berlin. Avi Primor, ehemaliger Botschafter Israels in der Bundesrepublik, hält die Laudatio. Für die Bundesregierung spricht Günter Nooke, Beauftragter für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe.

Das Komitee würdigt mit der Auszeichnung auch Genschers Plädoyer für die Stärkung der Vereinten Nationen und sein Engagement für die weltweite Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte. Genscher war von 1974 bis 1992 Bundesaußenminister und Vizekanzler. In seiner politisch aktiven Zeit engagierte er sich maßgeblich für die deutsche und europäische Einigung.

Der Friedensuhr-Preis wird seit 2003 federführend vom Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit verliehen. Er geht an Persönlichkeiten und Institutionen, die auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen dazu beigetragen haben, Mauern zwischen Völkern, Nationen, Kulturen und Ideologien zu überwinden. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem der ehemalige US-Präsident George Bush Senior, Altkanzler Helmut Kohl, Mutter Teresa und Papst Johannes Paul II.

Die Geschichte des Preises ist eng mit dem Fall der Mauer verbunden: Am 9. November 1989 präsentierte der Juwelier Jens Lorenz eine fast drei Meter hohe Uhr mit der Botschaft "Zeit sprengt alle Mauern". Mitten in die Präsentation der Uhr platzte die Nachricht vom Fall der Berliner Mauer und machte damit die Uhr zur Zeitzeugin ihres eigenen Anliegens.

Weitere Informationen unter www.berliner-friedensuhr.de und www.unesco-berlin.de

Quelle: Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit e.V.

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