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Das Deutsche Komitee für UNICEF gratuliert dem Initiator der Kampagne "Schulen für Afrika", Peter Krämer, zum Pro Humanitate-Preis, der heute im Berliner Dom überreicht wird. Die Europäische Kulturstiftung würdigt damit Peter Krämers herausragendes Engagement für Kinder in Afrika. Der Hamburger Reeder hatte 2005 mit einer Großspende den Grundstein für eine der weltweit erfolgreichsten privaten Bildungsinitiativen gesetzt. Partner der Kampagne sind UNICEF, die Nelson Mandela Stiftung und die von Peter Krämer gegründete Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts. Mit Unterstützung von bisher 155.000 Spendern aus Deutschland konnte UNICEF bisher 680 Schulen neu bauen oder instand setzen. Hunderttausende Kinder erhielten Schulmaterial und 80.000 Lehrer konnten an Fortbildungen teilnehmen. Über 3,6 Millionen Kinder in Angola, Malawi, Ruanda, Mosambik, Simbabwe und Südafrika erhielten so erstmals bessere Lernbedingungen. Inzwischen sammeln UNICEF-Komitees in 26 Ländern für die Kampagne.

"Sein Engagement ist ein Beispiel dafür, was eine kluge Partnerschaft zwischen Wirtschaftsunternehmen und Zivilgesellschaft bewirken kann", so Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela beim Start der Kampagne vor vier Jahren über Peter Krämer. Für den Friedensnobelpreisträger und ehemaligen Präsidenten Südafrikas ist die Kampagne "Schulen für Afrika" ein Teil seines Vermächtnisses.

"Peter Krämer ist ein Mann mit Programm. Mit Begeisterung und Zähigkeit arbeitet er an der Verwirklichung seines Traumes: dass alle Kinder zur Schule gehen dürfen. Sein Engagement als Mensch und Unternehmer für die Kinder in Afrika ist ein Signal für uns alle. Ich gratulieren im Namen von UNICEF für die hohe Auszeichnung", sagte Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland.

"Frage Dich nicht, was die Welt für Dich tun kann, sondern was Du für die Welt tun kannst!" - das sagt Peter Krämer über seinen Antrieb. Der studierte Jurist wurde 1950 in Salzburg geboren und leitet seit 1982 das familieneigene Hamburger Schifffahrtsunternehmen Marine Service GmbH (MS) und die Chemikalien Seetransport GmbH (CST). Kurz nach dem Irakkrieg gründete Krämer die "Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts" mit dem Ziel, den internationalen Friedensgedanken zu stärken. 2005 legte er den Grundstein für "Schulen für Afrika". Seit April 2008 ist Peter Krämer ehrenamtliches Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland. Im Jahr 2006 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Das Recht auf Bildung verwirklichen

Nach Schätzungen von UNICEF gehen in Afrika südlich der Sahara über 45 Millionen Kinder im Grundschulalter nicht zur Schule. Nirgendwo sonst haben Kinder so schlechte Chancen: Trotz großer Fortschritte ist jedes dritte Kind in der Region von Bildung ausgeschlossen. Die Kampagne "Schulen für Afrika" ermöglicht nachhaltige Verbesserungen für die ärmsten Kinder.

Mit seiner diesjährigen Weihnachtsaktion "Ein Platz in der Schule für jedes Kind" erweitert UNICEF die erfolgreiche Kampagne um fünf Länder. Zusätzlich sollen auch Kinder in Äthiopien, Burkina Faso, Madagaskar, Mali und Niger profitieren. Schon mit einer Spende von 12 Euro kann UNICEF einen kinderfreundlichen Platz in der Schule bereitstellen.

Mit dem zweiten Millenniumsziel hat sich die internationale Gemeinschaft verpflichtet, dass bis 2015 jedes Kind die Grundschule erfolgreich abschließen kann. Zwar sind die durchschnittlichen Einschulungsraten steil angestiegen, aber durch das Bevölkerungswachstum nehmen die Herausforderungen zu. Gerade Kinder aus den ärmsten Bevölkerungsgruppen sind häufig ausgeschlossen.

Der Europäische Kulturpreis

Die Europäischen Kulturpreise werden seit 1986 für herausragende Leistungen, Initiativen und Kulturwerke verliehen und stehen unter der Schirmherrschaft der Präsidenten des Europarates und des Europäischen Parlaments. Neben Peter Krämer werden am heutigen Samstag im Berliner Dom der scheidende Ratspräsident der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Dr. Wolfgang Huber, mit dem Europäischen Kulturpreis für Theologie sowie der Staatsopernchor der Oper Unter den Linden mit dem Europäischen Chorpreis ausgezeichnet. Zu den Preisträgern gehörten in der Vergangenheit bereits Simon Wiesenthal, Daniel Barenboim, Caritas International und Brot für die Welt.

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