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2015 will die Messe durch Verlagsimpulse den Verlagshäusern die Möglichkeit geben, ihr Programm noch gezielter Buchhändlern vorzustellen.

Zum Abschlusstag am Sonntag standen im Festsaal des Saarbrücker Schlosses Verleger unter dem Motto Quo Vadis Buch? für Gespräche zur Verfügung. Experten aus der E-Book- und Printbuchbranche setzen sich kritisch mit der Zukunft des Buches auseinander. In diesem Jahr wurde das Thema E-Commerce - Machen die neuen Publikationsformen die europäische Verlagslandschaft kaputt? als roter Faden in den Gesprächsrunden diskutiert.

Das österreichische Kinder- und Jugendbuch präsentierte sich durch eine Ausstellung feiner und besonderer Bücher und Illustrationen in Saarbrücken. Zusammengestellt wurde die gesamte Präsentation von Richard Pils, dem Leiter des Verlags „Bibliothek der Provinz“. „Die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse ist ein schönes Kinderfest, mit einer einzigartigen Stimmung und wir haben uns gefreut dass sich so viele interessierte Besucher das besondere österreichische Buch angeschaut haben.“, so Pils.

Das Digitale Lesestübchen, eine Besonderheit der Saarbrücker Messe, wird auch im nächsten Jahr in Kooperation mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien fortgeführt. Das Kinder- und Jugendbuchsegment ist ein Markt mit großem Potenzial, welches in den vergangen Jahren immer mehr Käufer gewinnen konnte. Auch die Verkäufe von E-Books wachsen. Durch die Affinität von Kindern und Jugendlichen für neue Medien sieht es die Messeleitung als besonders sinnvoll an, dieses Warensegment weiter in einer besonderen Art und Weise auf der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse zu präsentieren.

Auch in diesem Jahr konnte die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse im Sinne der Frankreichstrategie der Landesregierung des Saarlandes weitere Bücherbrücken ins Nachbarland bauen. Neben der Verleihung des Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreises und der Kooperation mit dem deutsch-französischen Festival „Perspectives“ erfuhr das Deutsch-französische Übersetzerforum für Kinder- und Jugendliteratur durch den weiteren Ausbau der Werkstattgespräche hin zu einem offenen Forum für Übersetzer eine neue Qualität. „Das Forum hat ein rundes Programm angeboten. Jeder Teilnehmer hatte die Gelegenheit sich individuell einzubringen und konnte seine persönlichen Schwerpunkte gewinnend thematisieren.“, so Dr. Sandra Strohbach, Koordinatorin des Deutsch-französischen Übersetzerforums.

Ein Highlight der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse war wie jedes Jahr die Begegnung von Autoren und Illustratoren mit ihren Lesern.

Quelle: 15. Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse

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