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Die UdK Berlin und die TU Berlin gaben bereits im Herbst 2013 die Zusage, ihre strategische Zusammenarbeit im Rahmen des gemeinsamen Pilotprojektes „Hybrid Plattform“ fortzuführen und damit eine anteilige Finanzierung zu übernehmen. Zunächst bis März 2017 werden beide Universitäten die Hybrid Plattform mit jeweils 60.000 Euro pro Jahr unterstützen. Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung finanziert die Hybrid Plattform aus EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) im Rahmen der „Landesinitiative Projekt Zukunft“. Mit dieser Initiative fördert sie die Wachstumsfelder IKT, Medien und Kreativwirtschaft. Sie hat ihre Zuwendung zunächst bis Ende Dezember 2014 aufgestockt; der Zeitraum ergibt sich aus der aktuellen EFRE-Förderperiode. Die Hybrid Plattform erhält aus diesen Mitteln zusätzliche Fördergelder in Höhe von 93.000 Euro. Für die weitere Kofinanzierung wird derzeit ein Folgeantrag erarbeitet.

Was ist die Hybrid Plattform?
Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis – Lehre und Forschung, Gestaltung, Kunst und Wirtschaft – fördert die Hybrid Plattform interdisziplinäre und multiperspektivische Projekte auf dem Campus Charlottenburg mit Beteiligten aus beiden Universitäten, weiteren Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen am Standort und darüber hinaus. Die Hybrid Plattform bietet Raum zum Ideenaustausch und unterstützt die Realisierung gemeinsamer Projekte in Lehre, Forschung und bei Industriekooperationen. Dies reicht von der Suche nach geeigneten Diskussions- und Kooperationspartnern, über die Akquise von Fördermitteln bis hin zur Unterstützung beim Projektmanagement.

Meilensteine für 2014
Wichtigste Meilensteine bis Ende 2014 sind die Einrichtung des „Hybrid Lab“ und dessen Aktivierung als Arbeitsort. Dieser neue Standort der Hybrid Plattform auf dem Campus Charlottenburg soll als Labor der aktiven Projektarbeit und als temporärer Veranstaltungsraum dem Austausch und der Begegnung zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Gestalterinnen und Gestaltern sowie Künstlerinnen und Künstlern dienen. Ein zweiter Arbeitsschwerpunkt wird die Entwicklung und Erprobung eines neuen Formats, dem „Hybrid Tandem“, sein. Es zielt auf eine stärkere Vernetzung zwischen den Universitäten und Experten aus Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen, kulturellen und anderen Institutionen.

Aktuell 30 Projekte
Seit ihrem Beginn im April 2011 hat sich die Hybrid Plattform auf dem Campus Charlottenburg und in Berlin als Initiator transdisziplinärer und anwendungsorientierter Forschungskooperationen etablieren können. Zurzeit betreut sie etwa 30 Projekte mit rund 120 Projektbeteiligten aus 26 Institutionen, darunter Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Insgesamt wurden über vier Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben.

Quelle: Universität der Künste Berlin

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