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Der Preis wird seit 2012 ausgeschrieben und ist bislang zweimal in den Jahren 2013 und 2015 vergeben worden. Preisträger 2015 waren Jutta Oltmanns, Autorin und Liedermacherin aus Moormerland, und Jürgen Kropp,  Autor aus Blickstedt in Schleswig Holstein. Der Kinder- und Jugendpreis ging an die Grundschule Constantia.

„Auch der zweite Johann-Friedrich-Dirks-Preis hat einen spürbaren Ruck für das Plattdeutsche in Ostfriesland gebracht“, sagt Jurysprecherin Gitta Franken. Es gäbe zunehmend mehr plattdeutsche Angebote und Ver-anstaltungen. Erfreulich sei auch, dass der Preis bereits überregional anerkannt sei. Viele Einsendungen seien aus Plattdeutsch sprachigen Regionen außerhalb Ostfriesland eingegangen.
 
„Ausschreibungen wie diese tragen dazu bei, dass sich auch junge Menschen wieder mehr und mit positiver Grundeinstellung mit unserer Sprache beschäftigen“, sagt Beiratsvorsitzender und Landschaftspräsident Rico Mecklenburg.
 
„Für die Stadt Emden steht fest, diesen Preis in den nächsten Jahren weiter zu entwickeln“, sagt Kerstin Rogge-Mönchmeyer, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Emden. Der bisherige Erfolg der sei ein deutliches Zeichen dafür, dass ein solcher Wettbewerb ein Baustein zur  Förderung der Sprache sei.
 
„Wichtig ist, dass wir die Jugend noch mehr für das Plattdeutsche begeistern“, findet auch Bernd Gurzki, Vorstand der Sparkasse Emden. Darum unterstütze sein Haus den Jugendpreis auch weiterhin.
 
„Am Beispiel der Constantia-Schule, die ihr  Preisgeld aus dem letzten Jahr zur Veröffentlichung ihres Textes als Buch genutzt hat, wird deutlich, wie wichtig die Förderung der Schriftsteller und des Nachwuchses ist. Damit wird der Verbreitung der plattdeutschen Sprache ein guter Dienst erwiesen“, findet auch Heike Dirksen, die Plattdeutsch-beauftragte der Stadt Emden.
 
„Die Entscheidung, diesen Wettbewerb der Stadt Emden zu fördern, war genau richtig“, sagt Marcus J.F. Dirks, Preisstifter und Urenkel des Namensgebers Johann-Friedrich Dirks. Die Resonanz der Teilnehmer aus den Vorjahren, aber auch die Einschätzung der Fachleute aus der Jury, zeige dies ganz deutlich.
 
Der Preis
Der Namengeber des Preises, Johann Friedrich Dirks (1874 – 1949), ist ein bedeutender Emder Dichter und Literat. Seit 2012 wird der Preis alle zwei Jahre an dessen Geburtstag (9. Februar) vom Kulturbüro der Stadt Emden ausgelobt.
 
Ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro und ein Anerkennungspreis von 500 Euro werden von der Familie Dirks (Dirks Group) aus Emden gestiftet, ebenso eine Bronzeskulptur als Preissymbol.
 
Die Sparkasse Emden fördert darüber hinaus einen speziellen Kinder- und Jugendwettbewerb mit Preisen in Höhe von 500, 300 und 200 Euro, an dem auch Gruppen oder Schulkassen teilnehmen können.
 
 
Beirat und Jury
Die Preisträger werden durch eine Fachjury ermittelt und am 9. Februar 2017, dem Geburtstag von Johann Friedrich Dirks, bekanntgegeben. Die Jurymitglieder sind Erich Bolinius, Emden, Ratsherr der FDP, Gerd Constapel, Leer, Preisträger Anerkennungspreis 2013, Heike Dirksen, Emden, Plattdeutschbeauftragte der Stadt Emden, Gitta Franken, Südbrookmerland, Preisträgerin JFD-Preis 2013 (Sprecherin) und Jutta Oltmanns, Moormerland, Preisträgerin des JFD-Preises 2015.
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Konzeption und Organisation des Preises liegen in Händen des Beirats, dem neben den Jurymitgliedern auch Gregor Strelow, Christine Schmidt-de Vries sowie Marcus Dirks als Preisstifter, Helmut Collmann und Frau Grietje Kammler für die Ostfriesische Landschaft sowie Uwe Endjer für die Sparkasse Emden angehören.
 
Die Regularien
Beim Johann-Friedrich-Dirks-Preis kann jeder teilnehmen, der plattdeutsch schreiben möchte. Lyrik ist genauso zugelassen wie Prosa und auch Hörspiele oder Theaterstücke können eingesandt werden. Für den Jugendpreis können auch kurze Filme eingereicht oder Neue Medien verwendet werden.
 
Erwartet werden Texte mit fünf bis zehn Seiten Umfang. Bei Lyrik reichen fünf Gedichte. Bei einem Ausschnitt aus einem Roman, Theaterstück oder einem Hörspiel kann der Autor kurz das ganze Werk erläutern.

Die Beiträge können per Post oder Email eingereicht werden. Alle Beiträge, die per Post eingehen, müssen anonym und mit einem Kennwort versehen, eingereicht werden. Zusätzlich muss ein verschlossener Brief beigelegt werden, auf dem außen das Kennwort vermerkt wurde und der innen den Namen und Anschrift des Verfassers enthält. Beiträge per Email gehen an das Kulturbüro der Stadt Emden, werden dort anonymisiert und an die Jury weitergegeben.
 
Der Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist er 31. Oktober 2016. Es gilt der Eingang beim Kulturbüro der Stadt Emden, z. Hd. Frau Heike Doden, Große Straße 13, 26721 Emden oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
 
Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 04921-87 1266 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Quelle: Stadt Emden KULTURBÜRO

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