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Die Wittgenstein-Dekomposition

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Dienstag, den 30. April 2019 um 08:58 Uhr
Die Wittgenstein-Dekomposition 4.0 out of 5 based on 86 votes.
Die Wittgenstein-Dekomposition

Philosophie gilt als etwas furchtbar Schwieriges – so schwierig, dass es für die Mehrzahl der Leser oder vielmehr potenziellen Leser abschreckend ist. „Das verstehe ich doch nicht!“, so lautet die gängige Ausrede, vor einem Lehrer, der einem ein Referat aufdrücken will, vor sich selbst, wenn man das Buch wieder weglegt, oder vor dem frustrierten Autor, dessen Werk man nun doch nicht kaufen möchte.
Wesentlichen Anteil an diesem Ruf der Philosophie als einer allzu schwierigen Sache hat ein gewisser Ludwig Wittgenstein (1889-1951). Schon seit Jahrzehnten gelten seine Überlegungen nicht nur als höchst anspruchsvoll, sondern sogar als ausgesprochen unverständlich, und wer ihnen vielleicht kritisch gegenübersteht, der sieht sich mit der Hochschätzung dieses Autors durch alle überhaupt nur möglichen Philosophen konfrontiert. Wie soll man seine Skepsis vor sich selbst verteidigen, wenn man so große Autoritäten gegen sich stehen hat?

Dabei unterscheiden sich Wittgensteins Bücher in einem ganz wesentlichen Punkt von allen anderen philosophischen Werken. Selbst diejenigen Denker, die nur wenig zitieren, zitieren doch wenigstens dann und wann, denn sich auf die Vergangenheit zu berufen und an die Tradition anzuknüpfen, gilt als ein wesentlicher Aspekt einer jeden philosophischen Arbeit. Ein schon ziemlich alter Professor wusste uns von einem noch viel Älteren zu berichten, der, als er selbst als junger Dozent am Seminar anfing, ihn in die Bibliothek führte und dort vor einer Bücherwand mit großer Geste erklärte, was die Philosophie sei. „Das!“, so sprach er voller Ehrfurcht und meinte damit die Geschichte der Philosophie seit ihren allerersten Anfängen.

Aber Ludwig Wittgenstein sah das alles anders. In dem ersten seiner Werke, dem „Tractatus logico-philosophicus“, fing der damalige Soldat und spätere Volksschullehrer ganz von vorne an („Die Welt ist alles, was der Fall ist“), fast ohne sich auf irgendjemanden freundlich oder feindlich zu beziehen, also weder sich auf eine Autorität zu stützen noch gegen sie zu polemisieren. Ein wenig Augustinus, ein bisschen Platon… Die Vergangenheit der Philosophie kommt in diesem Büchlein praktisch nicht vor und in den „Philosophischen Untersuchungen“ ebenso wenig. So brauchte er keine Bibliothek. Während alle vor ihm, angefangen mit Platon, sich mit den Thesen und Überlegungen ihrer Vorgänger und Kollegen auseinandersetzten, notierte er einfach seine apodiktischen Sätze im Stile eines Propheten, ohne sich großartig mit Begründungen abzugeben. Seit Sokrates war die Philosophie ein Gespräch, bei Wittgenstein wurde sie zu einem Selbstgespräch. Das ist einer der Vorwürfe, die ihm Frank-Peter Hansen macht, ein schon zuvor mit etlichen Büchern hervorgetretener Autor.

Seine beiden Bücher über Wittgenstein, erschienen August 2018 und Februar 2019, sind eine enorm aggressive Polemik. Der erste Band der „Wittgenstein-Dekomposition“ nimmt den „Tractatus logico-philosophicus“ auseinander, der zweite die aus dem Nachlass herausgegebenen „Philosophischen Untersuchungen“.

In beiden Büchern argumentiert Hansen rein immanent, zitiert also keine Forschungsliteratur – weder die massenhaft vorhandene hagiographische noch die nur selten anzutreffende kritische – und bezieht sich auch an keiner Stelle auf das Leben des merkwürdigen Mannes, sondern er tut nichts anderes, als die Argumentation Wittgensteins kritisch zu überprüfen; nur dann und wann gibt er Hinweise, wie einem Problem besser zu begegnen sei. Dem ersten Band gebe ich den Vorzug, denn er zitiert bei einer sorgfältigen Argumentation weniger ausführlich. Auch der im zweiten Band vorgetragenen Kritik kann man zustimmen, aber der Autor zitiert ein wenig zu viel, wie ich finde. Seine Kommentare, die er in diesem Buch stets mit einem „F.-P.H.“ kennzeichnet, sind oft in Klammern in die langen Wittgenstein-Zitate hineingesetzt. So ist der zweite Band gelegentlich mühsam zu lesen, weil sich das Auge über jede Klammer hinweg zur Wittgenstein‘schen Fortsetzung hangeln muss. Dem Autor muss man allerdings zugutehalten, dass der Kommentar zu einem so wirren Konglomerat wie den „Philosophischen Untersuchungen“ nicht für deren Chaotik in Haft genommen werden kann – vielmehr wäre es Sache Wittgensteins gewesen, für einen roten Faden zu sorgen.

Kein Verehrer des Meisters kann mit diesen „Dekompositionen“ glücklich sein, weil Hansen Wittgenstein auf dessen eigentlichem Gebiet, der Logik, begegnet: „Der mit dem mathematisch-logischen Exaktheitsfimmel muss es sich gefallen lassen, dass man ihn an seinem eigenen Anspruch misst.“ Und diese Prüfung führt zu einem vernichtenden Ergebnis, denn „argumentativ begründete und damit eventuell nachvollziehbare Gedankengänge sind in diesem Büchlein – dem „Tractatus“ – nicht im Angebot“. Diese Behauptung kann Hansen auch wirklich belegen, und zwar ebenso für die „Philosophischen Untersuchungen“. Indem er den absurden Gedankengängen Wittgensteins folgt, erfreut er den Leser mit seinen bärbeißig-sarkastischen Kommentaren. Da tauchen dann auch Vokabeln auf, die man so wohl noch niemals im Zusammenhang mit Wittgensteins Werken gelesen hat: Hansen spricht von einer „Verhohnepipelung“, nennt Wittgensteins Probleme „bescheuert“ oder findet, es sei ein „heilloses Geschwafel“: „so ein konfuses tautologisches Zeug bar jeden Erkenntnisbezugs“.

Wie man sieht, ist der zivilisierte akademische Ton nicht unbedingt Hansens Sache. Respektloser als er kann man wohl kaum vorgehen. Dabei hat sich der Ton im zweiten Band noch einmal deutlich verschärft. Und vielleicht ist der Ton auch zu scharf. Hansen nennt Wittgenstein geschwätzig und findet überall Tautologien, und weil er etwas von Logik versteht und ihm die Tradition der Philosophie nicht so ganz unbekannt ist, kann er auch sehr gut gegen Wittgensteins Nonsens andiskutieren, der immer noch von so vielen angebetet, in Büchern ausgedeutet und an Universitäten gelehrt wird; aber er hätte sich doch um etwas mehr Gelassenheit bemühen sollen.

Ein anderer Punkt ist von großer Wichtigkeit. Wittgenstein war ja für eine Weile Lehrer, Dorfschulmeister, und zu seinem schmalen, noch zu Lebzeiten veröffentlichten Werk gehört ein Wörterbuch für Dorfschullehrer (im Grunde die Folie für seine späteren Werke). Immer wieder wird seine asketische Haltung bewundert, der Verzicht auf den familiären Reichtum und sein pädagogisches Engagement, als er sich für Jahre in insgesamt drei Alpendörfer zurückzog. Natürlich gibt es auch eine entsprechende Literatur – in mehr als einem Fall sieht ihn ein Autor buchstäblich auf dem Weg zur „Heiligkeit“. Hansen macht nun an verschiedenen Stellen besonders des zweiten Bandes auf die eigentlich offen daliegende Gewalttätigkeit Wittgensteins aufmerksam, die sonst, falls man sie überhaupt erwähnt, durchweg beschönigt wird: „Wittgenstein kann offenbar nicht anders denn als ein Pädagoge denken, der seine Schülerschaft immer zu irgendetwas zwingen will. Zwang als Lehr- und Lernmethode.“ Man muss dazu wissen, dass dieser Heilige gern ohrfeigte, an den Haaren zog und mit eigens dafür angeschafften Rohrstöcken auf seine Zöglinge eindrosch. Hansen – und das ist kein kleines Verdienst – spricht diese dunkle Seite des großen Meisters an, allerdings nur, soweit sie mit dem Stil seiner Bücher korrespondiert.

Im „Tractatus logico-philosophicus“ geht Wittgenstein von dem Satz aus, dass die Welt alles sei, was der Fall ist. Das ist ein Satz, den man immer wieder zustimmend zitiert findet, als sei damit alles gesagt, aber gleich eingangs seines ersten Bandes macht Hansen klar, dass sich dieser Satz auf vierfache Weise lesen lässt, die eigentlich alle nicht befriedigen können, sowenig wie der Rest dieser sich Traktat nennenden Schrift. In den „Philosophischen Untersuchungen“, einem aus Wittgensteins Nachlass veröffentlichten Konvolut von Zetteln und Notizen, ist es dagegen die Analyse der Alltagssprache, aus der die „Ordinary Language Philosophy“ entstehen sollte, eine der ödesten Richtungen in der Philosophie des 20. Jahrhunderts.

Hansen schreibt über das berühmte Erstlingswerk Wittgensteins zusammenfassend: „Ein Buch bzw. sein Autor, der nicht argumentiert, der keine Gründe beibringt für das, was er in den Raum stellt, der nichts beweist, sondern sich in Setzungen gefällt, die ihm das allerplausibelste von der Welt zu sein scheinen, und von denen er doch überzeugt ist, dass außer für ihn für den Rest der nicht auf seiner geistigen Höhe befindlichen Menschheit dieses Sammelsurium von Haupt- und Unter- und Unter- und Unterpunkten nichts als böhmische Dörfer sind.“ Und später: „Ins Subjektive gewendet: das Produkt eines eitlen Geistes, der sich in seinem Unverstanden-Sein für eine großartige, exzeptionelle Person hält. Und dem die Gemeinde seiner Adepten den Gefallen tut, ihn, bar jeden Begreifens, zu vergöttern.“

Frank-Peter Hansen:
Die Wittgenstein-Dekomposition

Verlag Königshausen und Neumann 2018. 180 Seiten
ISBN 978-3826065712
und

Die Wittgenstein-Dekomposition 2

Königshausen und Neumann 2019. 160 Seiten
ISBN 978-3826067006
Weitere Informationen


Abbildungsnachweis:
Header: Buchcover

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avatar Dr. Frank-Peter Hansen
+2
 
 
Frank-Peter Hansens Antwort auf Martin A. Hainz‘ Rezension der Wittgenstein-Dekomposition im Rezensionsforum literaturkritik.de. Weil, anders als in obiger, sich wahrhaft auf meine beiden Publikationen einlassender, Besprechung, Hainz extern be- und aburteilt und folglich Ansprüche an meine Wittgenstein-Dekomposition(en) stellt, denen ich nicht genügen will.

Der Klopstock- und Adorno-Experte, Kollege Hainz, hat meine Kurzreplik auf seine Besprechung meiner Wittgenstein-Dekomposition von seiner facebook-Seite entfernt. Er wird wissen, warum. Nun denn, ich antworte zunächst mit Hegel („Ich bin überzeugt, nur durch continuirliches Schütteln und Rütteln von allen Seiten her ist endlich eine Wirkung von Wichtigkeit zu hoffen … Mittheilung und gemeinschaftliche Arbeit ermuntert und stärkt“) und werde anschließend ein wenig ausführlicher, als ursprünglich gedacht.

„Probe eines Urteils …, das vor der Untersuchung vorhergeht“ (I. Kant, Prolegomena …)

Der Reihe nach: Meine Wittgenstein-Dekomposition wird zunächst als „amüsant“ qualifiziert. Was vermutlich einerseits heißen soll, dass die Lektüre Freude bereitet. Das freut mich natürlich. Andererseits kündigt sich in diesem, wenn man so will, vergifteten Lob bereits das an, was gleich anschließend zur Sprache gebracht wird: Dass der Rezensent nicht willens ist, sich mit der Unzahl kritischer Argumente gegen Wittgensteins Traktat wirklich gedanklich auseinanderzusetzen. Denn um nichts anderes handelt es sich in meinem Buch, nämlich um den Versuch, Wittgenstein argumentativ Punkt für Punkt seine Fehler in dessen 526-Unter-Unter-Unter- …Punkte-Programm nachzuweisen. Also wäre es zumindest angezeigt und zu erwarten gewesen, dass an Hand einiger zentraler Beispiele die Gegenprobe gemacht worden wäre. Um mir eventuell unterlaufene Fehler in der Argumentation nachzuweisen. Oder, umgekehrt, zu dem Ergebnis zu kommen, dass ich mit meiner Kritik doch richtig liege.

In der Wissenschaft handelt es sich nicht darum, gerecht zu sein – mit diesem Problem mögen sich Moralphilosophen herumschlagen –, sondern, im Falle der Kritik, wie in dieser Arbeit, um die Überprüfung der Stimmigkeit geäußerter Gedanken. Und wenn der Nachweis gelingt, dass davon weit und breit nichts zu sehen ist, ja, dann erübrigt sich natürlich jede Hochachtung vor dem als nicht zu achtend Erwiesenen. Wäre ja auch irgendwie ein Widerspruch in sich, das Kritikable dann doch nicht für kritikabel zu halten …

Nächste Anmerkung: worin besteht der logische Konnex zwischen der meinem Buch attestierten Bösartigkeit und der „darum nur manchmal“ ihm bescheinigten Treffsicherheit?! Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Klar ist, Hainz unterstellt mir eine Bösartigkeit, die alles andere als sachlich fundiert ist. Nota bene: meine Kritik mag immer wieder scharf ausgefallen sein, aber nicht, weil ich unbedingt das Original schlechtmachen wollte, sondern weil sich ein ums andere Mal herausgestellt hat, dass so gut wie nichts im Traktat der gedanklichen Überprüfung standhält. Die message lautet, Hansen ist bösartig und deswegen ist, summa summarum, von seiner Arbeit nicht viel zu halten. Bis auf die Tatsache natürlich, dass das Ganze dann doch irgendwie ganz amüsant zu lesen ist.

Nächster Stichpunkt: Hainz bescheinigt mir eine „Bereitschaft zum Missverständnis“, womit, erneut, gesagt ist, dass ich mich absichtlich nicht um das geschert habe, worum man sich gerechterweise zu scheren habe. Und wartet in dem Kontext mit der zentralen Falschmeldung auf, dass ich Wittgenstein in summa „Unlogik“ unterstelle. Ganz entschieden, nein! – Wittgenstein, eine der zentralen Einsichten meiner Kritik, ist der Verfechter einer sich bedingungslos zu sich selbst bekennenden Identitätslogik, also einer Logik, die stets bloß – zirkulär – das sagt, was sie sich in Form eines idiotensicheren Regelwerks – denn was ist idiotensicherer als ausnahmslos mitsichselbstgleiche (Nicht-) Aussagen?! – selbstverdoppelnd vorgegeben hat. Oder mal – ironisch – so gesagt: „Unlogik“ lediglich in dem Sinne, dass – ihrer Identität halber – nichts, weil immer bloß (reflexiv) sich selbst, denkende Gedanken Un-Gedanken sind. Denn: Logik hat ja wohl immer was mit Denken zu tun, nicht wahr?! Und ein Denken, das nichts als bloß das Mit-sich-Identische denkt … Ist das noch als Denken zu apostrophieren?! Oder, ins Positive gewendet, ein Denken ist nur dann ein solches, wenn es ein wie auch immer Bestimmtes denkt, und darin, das versteht sich von selbst, der Irrtumsmöglichkeit unterliegt. Denn es kann sich ja in der Bestimmung von Irgendwas getäuscht haben.

Oder auch so: „Ist der Identitätsbegriff Wittgensteins hilfreich? Nein …“ Ist er dies aber nicht, wobei zu fragen bleibt, hilfreich wofür?! – und einschränkend daran zu erinnern ist, dass es nicht diesen und einen anderen und noch einen Begriff der Identität gibt (das ist ja das Schöne an dem Nichtssagenden des idem per idem, dass immer bloß dasselbe gesagt wird) –, dann ist damit von dem Rezensenten jedenfalls angedeutet, dass er da auch so seine Bedenken hat. Ohne dass er freilich bemerkt hat, dass er mit seinem bedingten Vorbehalt den Nerv Wittgensteinscher Willkürmaßregeln, die immer bloß das sagen, was sie, per Festlegung, immer schon gesagt haben, und deswegen etwas anderes als (und über) das, was sie sagen, nicht sagen können – weil das Andere ersichtlicherweise nicht dasselbe wie Dasselbe ist! (!) – , getroffen hat. Und zwar, mit Gödel unterfüttert, auf den Seiten 108 f. und, auf Frege und Russel, angewandt auf den Seiten 155 f. Womit, und darauf spielt die Überschrift an, auch gesagt ist, dass der Rezensent offenbar seine Lektüre irgendwann unterbrochen und eingestellt hat. Kein Gödel?! Von wegen …

Abschließende Frage: Was ist gegen einen „Spott“ einzuwenden, der sich aus den immer wieder auch absurden gedanklichen Qualspiralen, die innerhalb des Traktats ventiliert werden, legitimiert?! Mit der Sorge um den „Gesamteindruck“ jedenfalls, der womöglich ein besserer wäre, wenn ich mich um „Angemessenheit“ bemüht hätte, will der Rezensent vermutlich erneut darauf hinaus, dass wem auch immer besser damit gedient gewesen wäre, wenn meine Kritik weniger kritisch ausgefallen wäre. Also, siehe oben, das Kritikable dann doch schlussendlich nicht für kritikabel zu halten …

„PS: Wie Wittgenstein schreibt Hansen weiter, inzwischen ist ein zweiter Band der Wittgenstein-Dekomposition erschienen.“ So ist es. Und damit nicht genug. Im Spätsommer erscheint, schon mal vormerken, Die Heidegger-Dekomposition bei Königshausen & Neumann.
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