Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 1025 Gäste online

Neue Kommentare

Gerd Kruse zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo Frau Lampert,
ich war durch meine He...

Herby Neubacher zu Elbphilharmonie: Das perfekte Buch zum Bau: Absolut richtig. Ich habe das gabnze Drama Elbphi...
Giulio zu „Die Spur”. William Blake und die Rache der Eigenbrötler : Prost Neujahr! Und danke für die vielen schönen...
Hubert Hoffmann zu Elbphilharmonie: Das perfekte Buch zum Bau: Ein Prestige -Objekt für die oberen Zehntausend....
Feindt zu Hamburg: Ein Museum im Hafen: Ein schönes neues Museum und wo bleibt die Berü...

Events

40-Stühle - Kreative Gitarrenkonzerte: Jon Flemming Olsen

Drucken
Freitag, den 01. Juli 2016 um 09:41 Uhr
Jon Flemming Olsen verfügt über gleich drei Namen, die, mit ihrer nordischen Schönheit, jeder für sich als Künstlername durchgehen könnten. Bekannt ist er bisher jedoch eher unter seinen zahlreichen Pseudonymen: Ingo wird er von Dittsche und dessen TV-Gemeinde gerufen, wenn Olsen in seiner Paraderolle als Imbisswirt der Eppendorfer Grillstation seinen Gästen das Bier öffnet. Mit seiner Band Texas Lightning galoppierte er unter dem Alias The Flame bis zum Eurovision Song Contest nach Athen und mit der zugehörigen Single No No Never bis an die Spitze der Charts. Als Fritten-Humboldt bereiste Olsen die Imbissbuden der Republik, veröffentlichte seine Erlebnisse anschließend in Buchform und wurde zum Bestseller-Autor.

Nun hat Jon Flemming Olsen ein Solo-Album aufgenommen. Und das trägt eine Besonderheit auf dem von ihm liebevoll gestalteten Cover: Seinen Namen, den echten! Vielleicht, weil es einfach mal an der Zeit war. Ganz sicher aber, weil es das bisher persönlichste Projekt ist, mit dem Olsen sich an die Öffentlichkeit wagt. Begleitet von einem rein akustischen Instrumentarium, seinen Freunden Laurens Kils-Hütten am Kontrabass und dem Banjo-Virtuosen Markus “Schnellfinger” Schmidt singt Jon Flemming Olsen Lieder vom Aufbruch und von der Einkehr, Humorvolles trifft auf Introvertiertes, Eigenes auf Bekanntes. Letzteres immer in sehr eigenen Bearbeitungen: So verwandelt sich The Sweets Ballroom Blitz zu Karl-Heinz Schmitz, der Disco-Kracher Blame it on the Boogie in das verblüffend komische Deine Mutti – ganz ohne Drums und Horn-Section. In Olsens eigenen Kompositionen überwiegen dagegen die eher nachdenklichen Momente, wenn er etwa in Tanz durch den Müll von all dem emotionalen Treibgut singt, das sich im Laufe einer Beziehung ansammelt und von dem Wunsch, sich trotzdem nahe zu sein. Wie ein Fazit des Albums klingt Nicht Amerika, das den Abschied von Kindheitsträumen markiert, und zugleich das Ankommen in der Realität, der Heimat und der eigenen Musik.

Ob mit Träne oder Zwinkern im Augenwinkel: Jedes Wort und jeder Ton der Songs sind ganz und gar Olsen. Sein Sound, seine Stimme und sein Mutterwitz bilden gemeinsam den Fluss, der sich durch die vielfältige Landschaft dieses Albums windet; durchsetzt mit musikalischen und inhaltlichen Stromschnellen, gebremst von ruhigen Läufen, aber in jedem Fall Immer wieder weiter.

40-Stühle - Kreative Gitarrenkonzerte
Jon Flemming Olsen
Immer wieder weiter
(bekannt als Imbisswirt Ingo in der Kultserie "Dittsche")

Sa., 09. Juli - 20:00 Uhr
Eintritt: 16,- / 10,- EUR
Weinbistro Kühne Lage, Schützenstr. 39, 22761 Hamburg
Kartenvorverkauf und Info: www.40stuehle.de

Quelle: Frank Naruga
 

Home > Live > Kulturtipps > 40-Stühle - Kreative Gitarrenkonzerte: Jon F...

Mehr auf KulturPort.De

James Rosenquist. Eintauchen ins Bild – vom Plakatmaler zur Pop-Art-Ikone
 James Rosenquist. Eintauchen ins Bild – vom Plakatmaler zur Pop-Art-Ikone



Speckstreifen fliegen durch das Weltall, rote Lippenstifte und Atompilze verkünden das nahende Inferno, Butterstücke zerfließen in einer Pfanne, Spaghetti mit [ ... ]



„Die dunkelste Stunde”. Winston Churchill und die Mobilisierung der Sprache
 „Die dunkelste Stunde”. Winston Churchill und die Mobilisierung der Sprache



Joe Wrights eleganter Politthriller „Die dunkelste Stunde” ist das Gegenstück zu Christoper Nolans überwältigendem Suspense-Epos „Dunkirk”. Zwei Filme [ ... ]



Die arabische Prinzessin – Von Leseratten, Fischverkäufern und einer Märchenoper, die nie geschrieben wurde
 Die arabische Prinzessin – Von Leseratten, Fischverkäufern und einer Märchenoper, die nie geschrieben wurde



Im Opernhaus in Hamburg schallen Kinderstimmen durch die Gänge: Es ist wieder opera piccola-Zeit!
Bevor die Kinderoper im Februar auf die Bühne geht, ist im H [ ... ]



Die Diktatur des Geldes – Finanz Tsunami
 Die Diktatur des Geldes – Finanz Tsunami



Ernst Wolff: „Finanz Tsunami. Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“
Es ist wie es einmal war und heute noch ist: Ein Ausspruch von Henry Ford, des  [ ... ]



Verdis „Rigoletto“ als Genderfrage inszeniert von Katharina Thalbach
 Verdis „Rigoletto“ als Genderfrage inszeniert von Katharina Thalbach


  War es Absicht, dass rund um das Fest der Liebe die Kölner Oper ausgerechnet Giuseppe Verdis Bühnenstück „Rigoletto“ – das 1851 den Wel [ ... ]



„Three Billboards Outside Ebbing, Missouri”. Oder die Heimat des Zorns
 „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri”. Oder die Heimat des Zorns



Genialer Genre-Mix aus Neo-Western und Kleinstadt-Satire.
Manchmal ist es leichter einen Molotow-Cocktail zu werfen als zu weinen. Mildred Hayes (Frances McDorm [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.