Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 1083 Gäste online

Neue Kommentare

Phil zu "A Ghost Story". Der wehmütige Minimalismus des David Lowery: Rooney Mara ist wirklich zu bewundern für ihren ...
Herby Neubacher zu Kopf-Hörer 19 - für den Advent geeignet: Ja, da war doch was mit dem Advent? Ach ja, da wu...
franky zu 10 Jahre Lichte Momente 2017 – Outdoor-Videoprojektionen in Osnabrück : Lichte Momente sind großartig und machen richtig...
Dr. Seán Ó Riain, Irische Botschaft, Wien zu Hamburg vergibt Förderpreise für Literatur und literarische Übersetzungen 2017: Ich gratuliere recht herzlich Frau Gabriele Haefs...
Herby Neubacher zu Weihnachtsoratorium vom Ensemble Resonanz: Frohlocken unter Freunden: Die Geschmacklosigkeit schreckt wirklich heute vo...

Events

"poetry on the road" - 17. Internationales Literaturfestival Bremen

Drucken
Sonntag, den 08. Mai 2016 um 08:59 Uhr
Autoren der Weltliteratur Seite an Seite mit hochinteressanten Neuentdeckungen - die Themen so vielfältig wie die Präsentationen: „poetry on the road“ überrascht auch 2016 mit dem erstaunlichen Formen- und Medienreichtum zeitgenössischer Poesie, stellt Lyrik in Verbindung mit anderen Künsten vor, als visuelle Lautpoesie, als Performance und als Rap.

Stimme, Sprache und Sound sind die Werkzeuge, mit denen sie ihre Dichtung formen. Bei „poetry on the road“ 2016 präsentieren 29 Dichter von fünf Kontinenten und aus 22 Ländern den Formen- und Medienreichtum zeitgenössischer Poesie. Ihre unterschiedlichen dichterischen Arbeitsweisen bieten eine faszinierende Werkschau der poetischen Weltaneignung. Mit dabei sind auch in diesem Jahr Dichter aus allen Generationen, darunter der Starpianist und Lyriker Alfred Brendel, der Liedermacher und Autor Georg Ringsgwandl, der homme de lettres Raoul Schrott, der Kubaner Victor Rodriguez Nunez, der polnische Autor Adam Zagajewski, der Buchpreisträger der Frankfurter Buchmesse Frank Witzel, der Mitbegründer der weltberühmten Gruppe The Dubliners John Sheahan, Weltautoren wie Pierre Alféri, Zang Di, Kei Miller, Anneke Brassinga aus den Niederlanden, Meena Kandasamy aus Indien, Enrique Winter aus Chile, die Spoken-Word-Autoren Maud Vanhauwaert, Andy Fierens, zahlreiche junge niederländische und flämische Dichter, die im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengastland Niederlande/Flandern einen eigenen Abend bestreiten; Linda Boström Knausgård aus Schweden und Martin Glaz Serup aus Dänemark, shooting stars der jungen Literaturszene wie Tao Lin und Carolin Callies, die Bremerin Nora Bossong, der Journalist und Lyriker Wiglaf Droste und weitere Poeten aus aller Welt: Bruno Montané Krebs aus Chile, Di Zang aus China, Ester Naomi Perquin, NL, Mustafa Stitou, NL, Yitzhak Laor, Israel, Maya Abu Alhayyat, Libanon/Palästina und Suleman Taufiq, Syrien/Deutschland. Als reading host ist Michael Augustin von Radio Bremen wieder mit von der Partie.

Festival der Kulturen

Bereits zum siebzehnten Mal präsentiert „poetry on the road“ den Formen- und Medienreichtum zeitgenössischer internationaler Poesie und zeigt Lyrik in der Verbindung mit anderen Künsten, als visuelle Poesie, experimentelle Lautpoesie, in der Performance und als Rap.

29 Dichter aus 22 Ländern

In diesem Jahr reisen 29 Dichter aus 22 Ländern an. Etablierte Autoren der Weltliteratur Seite an Seite mit überraschenden Neuentdeckungen – das ist das bewährte Konzept von „poetry on the road“: Stimmkünstler, Poeten und Wortakrobaten aus aller Damen und Herren Länder präsentieren ihre Kunst in einem multilingualen Wort-Konzert.

Absatz streichen

Im Rahmen des Festivals geht die Internationale Schreibwerkstatt mit der niederländischen Autorin Ester Naomi Perquin für Studenten der Hochschule Bremen erneut an den Start; auch ein Literaturworkshop in der Zentralbibliothek im Wallsaal für Bremer Oberstufenschüler/innen mit dem Dänen Martin Glaz Serup ist Teil des Festivalprogramms, außerdem kooperiert „poetry on the road“ in diesem Jahr mit der „jazzahead“, der Kunsthalle Bremen, dem Paula-Modersohn-Becker Museum und zeigt auch in diesem Jahr wieder Poetry-Filme.

Im Theater am Goetheplatz, in der Bremer Shakespeare Company, und erstmals auf einer Flussfahrt an Bord der MS Hanseat Bremen   und an zahlreichen weiteren Spielstätten zwischen Bremer Dom und Kippenberg-Gymnasium bringen 29 Lyriker aus aller Welt die Weltsprache Poesie in die Hansestadt. Ein Festival, das inzwischen aus Bremens Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken ist und den Veranstaltern regelmäßig ausverkaufte Häuser beschert. ›poetry on the road‹ ist eines der renommiertesten Poesiefestivals Europas und setzt auch in diesem Jahr wieder auf eine Mischung aus traditioneller und experimenteller Dichtkunst, auf die klassische Lesung, auf Performance und das Zusammenspiel von Poesie, Musik, Kunst, Video und Film. Das Festival wird offiziell und feierlich am Freitag, dem 27. Mai 2016, um 20 Uhr, im Theater am Goetheplatz in Bremen eröffnet. Bereits am 26. Mai 2016 gibt es zahlreiche Prelaunches, also Veranstaltungen vor der eigentlichen Eröffnung.

Unter den Autoren sind in diesem Jahr Klassiker der zeitgenössischen deutschsprachigen Gegenwartslyrik wie Raoul Schrott, Nora Bossong, Wiglaf Droste und Frank Witzel.

Poetry-Filme, diverse Ausstellungen, Radiosendungen, eine Kooperation mit der „jazzahead“, Schreibwerkstätten, Poetry Slams und Schulprojekte sind ebenso Bestandteile des Festivals wie eine gemeinsame Flussfahrt mit Lesungen an Bord der MS Hanseat Bremen.

Als die Hochschule Bremen und Radio Bremen vor siebzehn Jahren die Idee entwickelten, das Poesiefestival „poetry on the road“ in Bremen zu etablieren, stießen sie damit zunächst auf unverhohlene Skepsis. Sollte es in Bremen tatsächlich ein Publikum für Lyrik geben? Zahlreiche Förderer und Mäzene in Bremen ließen sich auf das Experiment ein und machten es möglich, dass schon im allerersten Jahr die Rechnung aufging.

Internationale Größen der Poesieszene, wie die Nobelpreisträgerin Herta Müller, Lars Gustafsson, Cees Nooteboom, Hans Magnus Enzensberger, Breyten Breytenbach, Les Murray, Oskar Pastior, Durs Grünbein, Christoph Meckel, Thomas Kling, Raoul Schrott, Adrian Mitchell, Ko Un, Paul Maar, Inger Christensen, Günter Kunert, Anne Waldmann, Bei Dao, Reiner Kunze, Adam Zagajewski, Eugen Gomringer, Gerhard Rühm, Christoph Hein, Volker Braun, Ernesto Cardenal, Wolf Biermann, Gioconda Belli und Juan Gelman - um nur einige der rund 480 Gastautoren der vergangenen Festivals zu erwähnen - haben inzwischen weltweit die Kunde verbreitet, dass in der Heimat der Stadtmusikanten auch Dichterstimmen mit einer außerordentlichen Publikumsresonanz rechnen können. Wenn zum Beispiel alljährlich zehn der Festivalpoeten im Rahmen einer Matinee vor Schülern eines Bremer Gymnasiums aus ihren Werken vortragen, dann sind nicht nur die 600 Jugendlichen davon begeistert, sondern auch die internationalen Autoren.

Über die Jahre ist das Festival kontinuierlich gewachsen, lockt immer mehr Publikum, füllt neue Säle. Möglich war das nur, weil die Förderer und Freunde von „poetry on the road“ nie locker ließen, auch unter den üblichen Sparzwängen nicht und nicht einmal im Zeichen der Wirtschaftskrise.

Veranstalter sind die Hochschule Bremen und Radio Bremen mit dem Nordwestradio. 17. Internationales Literaturfestival Bremen 26. bis 30. Mai 2016.

Quelle: Hochschule Bremen
 

Home > Live > Kulturtipps > "poetry on the road" - 17. Internat...

Mehr auf KulturPort.De

Golnar & Mahan – Derakht
 Golnar & Mahan – Derakht



Ein Repertoire zwischen Weltmusik und Jazz: die Album-Neuerscheinung der beiden in Teheran geborenen – der Komponistin und Sängerin Golnar Shahyar und des Oud [ ... ]



Mike Stern: Trip
 Mike Stern: Trip



Eigentlich war Mike Stern auf dem Weg zum Flughafen, um eine Europatournee zu starten. Ein Unfall, bei dem er sich beide Oberarmknochen brach, brachte ihn dann i [ ... ]



Anton Melbye: Maler des Meeres
 Anton Melbye: Maler des Meeres



Unter dem Titel „Anton Melbye – Maler des Meeres“ findet im Altonaer Museum in Hamburg eine umfangreiche Ausstellung des dänischen Künstlers statt, der v [ ... ]



Johann Joachim Winckelmann – dem Stammvater der Archäologie zum 300. Geburtstag
 Johann Joachim Winckelmann – dem Stammvater der Archäologie zum 300. Geburtstag



Am 9. Dezember 2017 jährt sich der 300. Geburtstag von Johann Joachim Winckelmann.
Als Sohn eines armen Schuhmachermeisters 1717 in Stendal, Sachsen-Anhalt geb [ ... ]



„Drei Zinnen". Oder die Abgründe einer Kinderseele
 „Drei Zinnen



Jan Zabeil inszeniert sein subtiles, visuell virtuoses Familiendrama als verstörendes Survival-Epos.
Mag er eigentlich diesen kräftigen, sportlich durchtraini [ ... ]



Jhumpa Lahiri sagt: "Mit anderen Worten – Wie ich mich ins Italienische verliebte"
 Jhumpa Lahiri sagt:



Als die Pulitzer-Preisträgerin des Millenniumjahrs 2000 Jhumpa Lahiri vor zwei Jahren vom amerikanischen Ex-Präsidenten Barack Obama die "National Humanities M [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.