Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 733 Gäste online

Neue Kommentare

C.Müller zu Roots – Katja und Marielle Labèque zum Schleswig-Holstein Musik Festival in der Laeiszhalle: Erhalt des Kultursommers auf der Trabrennbahn Bah...
Marlies Lampert zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo liebe Hüsungianer,
ich bin ca. 1999...

SingulART zu Kunstmuseum Wolfsburg: This Was Tomorrow. Pop Art in Great Britain: Grossartige Ausstellung war das! Wir haben unsere...
tommy zu Ensemble Resonanz zu Gast bei NEW HAMBURG: gute sache, dass sie mal aus ihrem bunker rauskom...
Lena Baal zu Zum Tode von Peter Härtling: Peter Härtling war nicht nur ein großartiger Sc...

Anzeige


CDs JazzMe

Beady Belle: On my own

Drucken
(193 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Freitag, den 15. Juli 2016 um 10:00 Uhr
Beady Belle: On my own 4.7 out of 5 based on 193 votes.
Beady Belle On my own

Eine soulig, kehlig-dunkle Stimme, helle Trompetenklänge, dazu Songs, die zwischen prickelnd-modern und sehnsuchtsvoll-schmelzend changieren – das ist die neue Veröffentlichung von Beady Belle. Nur leider: Den Jazz hat die norwegische Sängerin ein bisschen ausgespart. Dafür lockt sie mit Soul, Blues, Gospel.

Wie der Titel „On my own“ es andeutet, ist Beady Belle inzwischen das Soloprojekt von Beate S. Lech, verspricht die Information des Plattenlabels.Und meint, dass die Sängerin Beate S. Lech das Projekt Beady Belle nun ohne weitere Mitstreiter fortführt. Damit es dennoch voll und rund klingt, hat sie sich hier und da Unterstützung geholt: Saxophonist Joshua Redman mit befreundetem Schlagzeuger und Bassisten, Mathias Eick an der Trompete, dazu Cello und E-Gitarre und im Background Torun Erikson und Anja Martine Mark. Ein volles Studio also, das dem Album durchaus eine Prägung gibt. Bugge Wesseltoft hat übrigens produziert, arrangiert und am Flügel sein Quentchen dazu gegeben – auch kein schlechter Support. Insgesamt ist das ein rundes Paket.

Beady Belle: On my own CoverBeady Belle: On my own, Jazzland Records/EdelUnd es klingt gut: intensiv, warm, relaxt, frisch, auf jeden Fall aber echt – vor allem wegen der rauchig-dunklen Stimme von Beate S. Lech, die gefangen nimmt. Damit kommt sie nah an den Hörer heran, lässt ihn manchmal sogar die Übergänge zwischen Titeln vergessen. Die Songs übrigens stammen alle aus der Feder der Sängerin, wohl auch deshalb kann sie von prickelnd bis beruhigend jeden einzelnen Titels so innig wiedergeben.

Das CD-Cover übrigens zeigt ein verschwommenes Bild der Sängerin irgendwo in einer Stadt. So verschwommen ist der Eindruck von der neuen Veröffentlichung Gott sei Dank nicht. Und der stärkere Fokus auf Jazz kommt dann vielleicht demnächst mal wieder.

Beady Belle : On My Own
CD

Label: Jazzland Records/Edel
EAN:687437791383


Hörprobe:
Beady Belle BURY 2016


JazzMe - In Kooperation mit Christoph Forsthoff, Sabine Meinert, Sven Sorgenfrey und Willy Theobald. Weitere CD-Kritiken, Interviews und Informationen aus der Welt des Jazz unter AboutJazz.


Abbildungsnachweis:
Headerfoto: Beady Belle. jazzland recordings/PR
CD-Cover

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Kolumne > CDs JazzMe > Beady Belle: On my own

Mehr auf KulturPort.De

Achim Freyer und sein „Parsifal“ in Hamburg: Viel Bühne, wenig Weihe, eine Menge Spiel
 Achim Freyer und sein „Parsifal“ in Hamburg: Viel Bühne, wenig Weihe, eine Menge Spiel



Es ist dunkel in der Hamburger Gralsburg, als Achim Freyer mit seiner „Parsifal“-Interpretation den Start in die neue Saison der Staatsoper zelebriert. Der 8 [ ... ]



Jens Düppe: Dancing Beauty. Eine Hommage an John Cage
 Jens Düppe: Dancing Beauty. Eine Hommage an John Cage



Wie kann ein Künstler heute ungebunden und frei arbeiten? Ungebunden ist durchaus möglich – frei arbeiten stößt aus unterschiedlichen Gründen an Grenzen.  [ ... ]



Maria Callas – zum 40. Todestag am 16. September 2017
 Maria Callas – zum 40. Todestag am 16. September 2017



Ingeborg Bachmann erahnte es Anfang 1956, als sie in der Mailänder Scala Maria Callas, die einzige Person erlebte, „die rechtmäßig die Bühne in diesen Jahr [ ... ]



Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg: „Geld oder Leben – Nachdenken über Nachhaltigkeit“, ein Symposium
 Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg: „Geld oder Leben – Nachdenken über Nachhaltigkeit“, ein Symposium



„So interessant und inspirierend! Das muss man unbedingt wiederholen!“
Der Tag war lang, acht Vorträge in fast zehn Stunden – doch die rund 50 Teilnehme [ ... ]



Richard Davis: Safety Net
 Richard Davis: Safety Net



Richard Davis, aufgewachsen Ende der Sechziger Jahre in London und seit den 1990er-Jahren in Berlin lebend, hat eine weiche, helle, aber sehr eigene Stimme, die  [ ... ]



Edelzarte Miniaturen und ganz großer Schubert – mit dem Auryn Quartett
 Edelzarte Miniaturen und ganz großer Schubert – mit dem Auryn Quartett



Mit einem anspruchsvollen Programm wurde das Internationale Mendelssohn Festival in der Laeiszhalle Hamburg eröffnet. Kammermusik von Mendelssohn und Schubert,  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.