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Hamburger Kindertheaterpreis 2017 geht an Die AZUBIS

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Freitag, den 13. Oktober 2017 um 15:08 Uhr
Der 6. Hamburger Kindertheaterpreis der Hamburgischen Kulturstiftung geht an Die AZUBIS. Das Hamburger Künstlerduo bekommt die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für das Klassenzimmerstück »Das Böse«. Den 2. Platz (2.000 Euro) erhält die THEATERBOX für das Stück »Lucie und die Traumwanderer« und den 3. Platz (1.000 Euro) das Theater Fata Morgana für »Snick un Waal«.

Mit dem Hamburger Kindertheaterpreis werden herausragende Produktionen der freien Hamburger Kindertheaterszene gewürdigt, die durch Originalität und Qualität überzeugen und neue künstlerische Impulse setzen. Gestiftet wird der Preis von dem Ehepaar Berit und Rainer Baumgarten, der Hildegard-Sattelmacher-Stiftung sowie von der Pawlik Consultants GmbH.Die Jury des Hamburger Kindertheaterpreises besteht aus Dagmar Ellen Fischer (freie Kulturjournalistin), Matthias Schulze-Kraft (künstlerischer Leiter LICHTHOF Theater) und Lutz Wendler (Redakteur Hamburger Abendblatt).

Die Preisverleihung findet amSonntag, den 5. November 2017 um 12.00 Uhr im St. Pauli Theater statt. Schirmherr ist der Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda, der ein Grußwort sprechen wird. Im Anschluss an die Vergabe ist das Gewinnerstück »Das Böse«zu sehen. Das Stück ist für Kinder ab 9 Jahren geeignet. Interessierte können sich bei der Hamburgischen Kulturstiftung für die Preisverleihung und die anschließende Vorstellung anmelden, telefonisch unter 040 339099 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Der Eintritt ist frei.

Das Klassenzimmerstück »Das Böse«, mit dem Die AZUBIS in mehr als 15 Hamburger Schulklassen gastierten, versetzt das junge Publikum in eine Gerichtsverhandlung zwischen Rotkäppchen und dem Wolf. Dieser sieht sich als Opfer und wettet, dass in ihm auch etwas Gutes steckt. Kai Fischer und Christoph Weiß, die hinter dem Künstlerkollektiv Die AZUBIS stehen, lassen die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Trifft vielleicht Rotkäppchen die Schuld, weil sie den Weg verlassen hat? Und was ist mit dem Jäger, der dem Wolf den Bauch aufgeschlitzt hat? Auf Grundlage des Grimm’schen Märchens wird den Fragen zu Gut und Böse nachgegangen. Zum Schluss dürfen die jungen Zuschauer entscheiden, auf wessen Seite sie stehen. In der Begründung der Jury heißt es: »Besonders faszinierend ist, dass Die AZUBIS in ›Das Böse‹ neben zeitgenössischen Techniken wie Bild- und Tonaufzeichnungen sowie Overheadprojektionen auch altbewährte Formen wie Schattenbilder, Sandmalerei und Puppenspiel einsetzen, vor allem aber auf die Urkraft der mündlichen Erzählung vertrauen. Dabei beziehen sie ihr Publikum so ein, dass es sich als Mitspieler fühlt. Partizipatives Theater ist hier nicht modisches Label, sondern ein Mittel der Erkenntnis. Die AZUBIS haben viel frischen Wind in die Hamburger Kindertheaterszene gebracht. Ihre Arbeit zeigt, wie sich mit Storytelling auch heute noch ein junges Publikum gewinnen und sogar zum Mitdenken sowie Mitmachen animieren lässt.«

Das zweitplatzierte Stück »Lucie und die Traumwanderer« wurde von der THEATERBOX zusammen mit Wilhelmsburger Schüler/innen entwickelt. Hier dreht sich alles um Träume. Das Mädchen Lucie kann nicht träumen und macht sich gemeinsam mit den Traumwanderern auf die Suche nach ihren Träumen. Das Kinder- und Jugendtheater Theater Fata Morgana erhält den dritten Platz für die auf hoch- und plattdeutsch aufgeführte Inszenierung von »Snick un Waal«. Für Kinder ab 5 Jahren erzählt das Stück von den Abenteuern einer Schnecke und eines Buckelwals.

Der Hamburger Kindertheaterpreis wurde 2007 von der Hamburgischen Kulturstiftung in Kooperation mit der Gesellschaft Harmonie von 1789 ins Leben gerufen und wird alle zwei Jahre verliehen. Ziel des Preises ist es, die freie Hamburger Kindertheaterszene zu fördern und ihre Profilierung zu unterstützen. Eingereicht werden konnten Produktionen, die in den letzten beiden Jahren in Hamburg entstanden waren.
 
Quelle: Hamburgische Kulturstiftung

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