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Staatstheater Hannover erhält neue Werkstätten

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Dienstag, den 25. April 2017 um 17:38 Uhr
Das Staatstheater Hannover baut neue Dekorationswerkstätten an der Bornumer Straße in Hannover. In den Neubau investiert die Niedersächsische Landesregierung mehr als 21 Millionen Euro.
 
„Wir investieren in die Zukunft des Staatstheaters Hannover“, sagt Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić. „Die Häuser erhalten künftig optimale Bedingungen, um ihre Bühnendekorationen zu fertigen. Die neuen Werkstätten werden dem Staatstheater langfristig ermöglichen, eine Spitzenstellung in der deutschen Theaterlandschaft einzunehmen.“

Mit dem Neubau werden für 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schlosserei, der Tischlerei, der Deko-Abteilung, dem Malsaal und der Konstruktionsabteilung zeitgemäße Arbeitsplätze geschaffen. „Die räumliche Anbindung des Dekorationsbaus an die Probebühnen, auf denen die künstlerische Erarbeitung der Theaterstücke erfolgt, ist ein großer Gewinn für die künstlerische Qualität der Niedersächsischen Staatstheater GmbH“, betont Verwaltungsdirektor Jürgen Braasch. 

Neu wird beispielsweise ein Montagesaal sein. Dort können die Bühnenbilder passgenau montiert werden, bevor sie auf den Bühnen eingesetzt werden. „Mit dem Montagesaal wird unsere Arbeit effizienter“, betont der Technische Direktor der Niedersächsischen Staatstheater GmbH, Hanno Hüppe.

Die neuen Dekorationswerkstätten werden in der Bornumer Straße errichtet, wo das Staatstheater bereits seine Probebühnen hat und die Dekorationen und Kostüme lagern. Insgesamt wird der Neubau rund 6500 Quadratmeter umfassen. Derzeit sind die Dekorationswerkstätten in der Hildesheimer Straße in Hannover in einem 1930 für diese Zwecke errichteten Gebäude untergebracht. Der Neubau wird erforderlich, weil sich die künstlerischen und technischen Anforderungen an Bühnendekorationen sowie die Sicherheitsvorschriften im Laufe der Jahre stark verändert haben. Darüber hinaus ist das Werkstattgebäude in der Hildesheimer Straße sanierungsbedürftig und die Ausgestaltung der dortigen Arbeitsplätze entspricht nicht mehr den Anforderungen.  

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

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