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Kinder aus armen Familien auch bei kultureller Bildung benachteiligt

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Mittwoch, den 14. September 2016 um 11:39 Uhr

In der gestern veröffentlichten Studie „Armutsfolgen für Kinder und Jugendliche. Erkenntnisse aus empirischen Studien in Deutschland“ der Bertelsmann-Stiftung wird unter anderem auch auf die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am kulturellen Leben eingegangen. Auch wenn, wie die Autorinnen beklagen, die empirische Grundlage verbreitert werden muss, kann festgehalten werden, dass Kinder und Jugendliche aus armen Familien einen schwierigeren Schulstart und geringeren schulischen Erfolg aufweisen. Das gilt auch für die künstlerischen Schulfächer wie Kunst, Musik und Theater. Anders sieht es im Schulfach Sport aus, hier sind Kinder und Jugendliche aus armen Familien vergleichsweise erfolgreich.

 

Kinder und Jugendliche aus armen Familien nutzen ebenfalls weniger die Angebote von Musikschulen oder Bibliotheken, sie haben ebenso weniger Zugang zu Vereinsangeboten als Kinder aus nicht armen Familien.

 

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die aktuelle Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zur Kinderarmut zeigt dringenden Handlungs- und Forschungsbedarf auf. Auch in der kulturellen Bildungsforschung gilt es, sich intensiver mit dem Zusammenhang von Armut und Teilhabe zu befassen. Zuallererst müssen aber Kinder und Jugendliche aus armen Familien besseren Zugang zu Angeboten der kulturellen Bildung finden. Das Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ mit seiner Fokussierung auf Bildungsgerechtigkeit ist ein wichtiger Ansatz, um gerade Kindern und Jugendlichen aus armen Familien Zugang zu kultureller Bildung zu eröffnen. Es ist darum gut, dass es in einer zweiten Phase fortgeführt werden soll. Darüber sind aber besonders die Länder und Kommunen, aber auch Vereine gefordert, sich dafür zu engagieren, dass alle Kinder und Jugendlichen Zugang zu Kunst und Kultur erhalten. Unser Ziel ist es, bei der kulturellen Bildung endlich Teilhabegerechtigkeit zu erreichen.“

Quelle: Deutscher Kulturrat

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