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„Cross Culture“ in Hannover: Andere Perspektiven einnehmen und dem vermeintlich Fremden Raum geben

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Donnerstag, den 11. August 2016 um 18:52 Uhr
Wie wirkt sich der größer werdende Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund auf das Angebot und die Nachfrage kultureller Angebote aus? Und welchen Beitrag kann und soll die Kultur für gesellschaftliche Teilhabe leisten? Über diese und weitere Fragen diskutierten die mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem regionalen Interkulturforum „Cross Culture“, das hat heute in Kooperation mit dem Kulturzentrum Faust in Hannover stattgefunden hat. Nach Osnabrück und Oldenburg ist Hannover der dritte Veranstaltungsort.
 
„Mit der heutigen Veranstaltung wollen wir gemeinsam nach Wegen suchen, wie wir die Herausforderungen einer postmigrantischen Gesellschaft im Bereich Kunst und Kultur stemmen können. Denn gerade Kunst und Kultur eignen sich in besonderem Maße als Aushandlungsort zur Beantwortung der Frage, wie wir mit einander leben wollen. Denn es ist das Wesen der Künste, andere Perspektiven einzunehmen und dem vermeintlich Fremden Raum zu geben“, sagte die Niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić heute.
 
Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen verändern eine Gesellschaft: Welche Folgen und Entwicklungen sind mit einer bunter werdenden Gesellschaft für die niedersächsischen Kulturinstitutionen verbunden? Um den Austausch zwischen Kulturverantwortlichen und Kulturschaffenden, Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenselbstorganisationen sowie Künstlerinnen und Künstlern weiter voranzutreiben, hat Kulturministerin Heinen-Kljajić die Veranstaltungsreihe „Cross Culture“ Anfang des Jahres ins Leben gerufen. Die Reihe der regionalen Interkulturforen soll den Austausch handelnder Akteure intensivieren, Synergieeffekte schaffen und gemeinsam eine Diskussion über die Rolle der Kultur und notwendige Veränderungen im Kulturbetrieb weiter voran treiben.
 
Begleitet wurde die Veranstaltung durch Graphic Recording von der Illustratorin Tanja Föhr, die Gesamtmoderation übernahm Kenan Kolat aus Berlin.
 
Am 7. September wird das das regionale Interkulturforum in Göttingen in Kooperation mit dem Kulturzentrum musa e. V. stattfinden.
 
Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

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