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Drei neue Mitglieder in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur

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Dienstag, den 24. Mai 2016 um 15:43 Uhr
Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur hat in ihrer letzten Sitzung drei neue Mitglieder aufgenommen. Zu den ordentlichen Mitgliedern zählen nun die Schriftstellerin Marion Poschmann, der Countertenor Andreas Scholl und der Komponist, Klarinettist und Dirigent Jörg Widmann.

Marion Poschmann, 1969 in Essen geboren, ist freie Schriftstellerin und gehört zu den seltenen Doppelbegabungen, die mühelos zwischen Lyrik und Prosa wechseln. Seit 2002 veröffentlichte sie mehrere Romane und Gedichtbände. Mit ihrem Roman ›Die Sonnenposition‹ stand sie 2013 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, mit dem Band ›Geliehene Landschaften – Lehrgedichte und Elegien‹ war sie 2016 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Slavistik in Bonn und Berlin sowie Szenisches Schreiben an der Berliner Hochschule der Künste. Für ihre Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis, dem Literaturpreis Ruhrgebiet, dem Peter-Huchel-Preis, dem Ernst-Meister-Preis und dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis. 2015 hatte sie die Thomas-Kling-Poetikdozentur an der Universität Bonn inne. Sie ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Ordentliches Mitglied der Klasse der Literatur und der Musik.

Andreas Scholl, 1967 in Eltville geboren, ist zur Zeit einer der weltweit gefragtesten Countertenöre. Er studierte Alte Musik mit Hauptfach Gesang bei Richard Levitt und René Jacobs. Seit 2000 unterrichtet er Gesang an der Schola Cantorum in Basel. Er hält internationale Meisterkurse und ist in diesem Semester Artist in Residence an der Musikhochschule Mainz. Sein breites Repertoire reicht von englischer Renaissance bis zum romantischen Lied. Opernengagements führten ihn u.a. an die Metropolitan Opera in New York, die Opernhäuser Lausanne, das Théâtre des Champs Elysées, die königliche Oper in Kopenhagen und zu den Salzburger Festspielen. Als Solist gastierte er mit zahlreichen Orchestern auf der ganzen Welt, u.a. den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Concertgebouw Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra sowie dem Cleveland Symphony Orchestra. Für seine Aufnahmen mit eigenen Programmen wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit zwei Klassik Echos, zwei Gramophone Awards, zwei niederländischen Edison Awards, dem BBC Music Magazine Award und als ›Singer of the year‹ bei den Classical Brit Awards. Ordentliches Mitglied der Klasse der Literatur und der Musik.

Jörg Widmann, 1973 in München geboren, gehört zu den vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Ausgebildet von Gerd Starke in München und Charles Neidich an der Juillard Scholl in New York, ist er als Klarinettist regelmäßig zu Gast bei bedeutenden internationalen Orchestern und konzertiert mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Kent Nagano, Valery Gergiev. Wolfgang Rihm, bei der er Komposition studierte, und Aribert Reimann haben ihm Klarinettenkonzerte gewidmet. Zu seinen eigenen weltweit aufgeführten Kompositionen zählen Werke aller Gattungen, darunter die Oper ›Babylon‹ und das Klavierkonzert ›Trauermarsch‹, das 2014 von den Berliner Philharmonikern uraufgeführt wurde. Zum 20jährigen Jubiläum der Pariser Opéra Bastille wurde das Musiktheater ›Am Anfang‹ (zusammen mit Anselm Kiefer) uraufgeführt, bei dem er sein Debüt als Dirigent gab. Für sein Schaffen wurde Widmann vielfach ausgezeichnet, so mit dem Arnold Schönberg-Preis, mit dem Elise L. Stoeger Prize der Lincoln Center Chamber Music Society New York und mit dem Musikpreis des ›Heidelberger Frühling‹. 2015 stand er im Mittelpunkt des ›Mainzer Komponistenportraits‹ und ist 205/16 Creative Chair an der Tonhalle Zürich. Seit 2001 ist Jörg Widmann Professor für Klarinette an der Freiburger Hochschule für Musik, seit 2009 zusätzlich für Komposition. Er war Fellow des Wissenschaftskollegs zu ­Berlin und ist u.a. Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Ordentliches Mitglied der Klasse der ­Literatur und der Musik.

Quelle: Akademie der Wissenschaften und der Literatur

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