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Reeperbahn Festival Echo Edition in Berlin

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Freitag, den 08. April 2016 um 12:57 Uhr
Zum fünften Mal luden gestern im Vorfeld der ECHO-Verleihung das Reeperbahn Festival, die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund und die Hamburger Kulturbehörde zur „Reeperbahn Festival Echo Edition" in die Hamburger Landesvertretung in Berlin. Rund 130 geladene Vertreter aus Musikwirtschaft, Politik und Medien nahmen an dem Netzwerktreffen in Berlin-Mitte teil.

Vorgestellt wurde die Reeperbahn Festival New York Edition, die mit Unterstützung des Auswärtigen Amts im Rahmen der Partnerschaft mit der führenden U.S. Musikorganisation A2IM erstmals während der Indie Week (13.-16. Juni 2016 in New York City) stattfindet. Ziel dieser Kooperation ist die Unterstützung nationaler und internationaler Partner aus der Musikwirtschaft beim Einstieg in den wichtigen U.S. Markt.

Dr. Andreas Görgen, Auswärtiges Amt, Leiter Kultur und Kommunikation: „Das Reeperbahn Festival steht für ein Stück deutscher Musikkultur – und ist in der Lage, auch durchaus allein dafür stehen zu können. Weiterhin vertritt das Reeperbahn Festival neben den Musikinhalten in seinem Rahmen auch die wirtschaftlichen Interessen der Musikindustrie und bietet neue Geschäftsmöglichkeiten, auch im nordamerikanischen Markt. Deshalb unterstützen wir die Reeperbahn Festival New York Edition.“

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die verschiedenen Ansätze der Förderpolitik innerhalb der Kreativwirtschaft verglichen. Der Blick auf die Förderungsprogramme der Filmbranche ergab, dass für die Musikwirtschaft im Vergleich noch Nachholbedarf besteht. Über die Definition dessen, wie viel und in welchem Umfang die Modelle der genannten Branchen auch auf die Musikwirtschaft anwendbar sind und sein sollten, wurde kontrovers diskutiert.

Prof. Dieter Gorny, Beauftragter für Kreative und Digitale Ökonomie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: „Diskussionen wie heute sind sehr wichtig. Sie zeigen, wie unterschiedlich Förderung in den unterschiedlichen Branchen verstanden und ausgeübt wird. In der Musikwirtschaft haben wir eine sehr gute Ausgangslage für funktionierende Fördermodelle. Wir brauchen erstens alle entsprechenden regulatorischen Rahmenbedingungen, damit wir unser Kulturgeschäft machen können, zweitens brauchen wir Systeme der Markteintrittsunterstützung, Systeme der Nachwuchsförderung, um die Vielfalt zu erhalten – da geht es auch um Geld und Unterstützung, die wir mit der Initiative Musik auch schon in Teilen haben – aber genau hier brauchen wir mehr Mittel. Zu guter Letzt brauchen wir gerade im Digitalmarkt ein klares Bekenntnis zu allen Themen, die mit Regulativen zu tun haben, so dass Kreative, die Leistungen erbringen, die irgendwo eingestellt werden, auch entsprechend vergütet werden. Das hat alles nichts mit Subventionen zu tun, sondern vor allem mit Rahmenbedingungen und politischem Durchsatz!"

Quelle: Inferno Events GmbH & Co. KG

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