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Ästhetisch herausragend und atmosphärisch dicht: Kulturministerin Heinen-Kljajić verleiht Literaturstipendien und Übersetzerstipendium 2016

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Mittwoch, den 06. April 2016 um 09:28 Uhr
Für das Jahr 2016 vergibt das Land Niedersachsen sechs Literaturstipendien. Gefördert werden Autoren und Übersetzer, die in Niedersachsen leben oder mit dem Land verbunden sind. Das mit 14.000 Euro dotierte Jahresstipendium geht an Rabea Edel. Geboren 1981 in Cuxhaven, lebt und arbeitet die Autorin heute in Lüneburg, Berlin und Nizza. In 2007 erhielt sie den Nicolas-Born-Förderpreis des Landes Niedersachsen.

Ada Dorian, geboren 1981, aus Osnabrück, Claudio Bini, geboren 1978, aus Hannover und der in Berlin lebende, aus dem Raum Brake stammende Janko Marklein, geboren 1988, erhalten Arbeitsstipendien in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Das Übersetzerstipendium in Höhe von 7.800 Euro erhält Tatiana Baskakova, geboren 1957 in Moskau. Für das mit 8.000 Euro dotierte Stipendium für Kinder- und Jugendbuchautoren wurde Johannes Groschupf, Jahrgang 1963, ausgewählt, der in Berlin lebt und dessen Roman in Lüneburg spielt.
 
„Die niedersächsischen Literaturstipendien in Höhe von insgesamt 45.000 Euro stellen eine Anerkennung für das Schaffen etablierter wie junger Schriftsteller und Übersetzer dar. Sie sollen ihre künstlerisch-literarische Entwicklung fördern und begleiten“, sagt die Niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić. „Die ausgewählten Stipendiaten beeindrucken allesamt durch eine hohe literarische Qualität und außergewöhnliche Themenvielfalt.“  
 
Jahresstipendiatin Rabea Edel schreibt in „2042“ über ein geschlossenes und streng bewachtes Territorium, das bereits viele Zuwanderer aufgenommen hat, sich nun aber energisch gegen weitere Flüchtlinge schützt. „Rabea Edels ästhetische Leistung hebt sich von einer simplen politischen Vision über die aktuelle Flüchtlingskrise deutlich ab, da sie das Besondere und Einzelne von ‚2042‘ in ein literarisch Allgemeines verwandelt“, begründet die Literaturkommission ihre Empfehlung.
 
Der Kinder- und Jugendbuchautor Johannes Groschupf macht in seinem Roman „Teufelspakt“ den 13-jährigen Severin zum Erzähler, der mit dem mysteriösen Friseur Louis van Dievel einen zweifelhaften Pakt eingeht. „Groschupf arbeitet mit unterschiedlichen formal-ästhetischen Stilmitteln und einem ganz erstaunlichen und atmosphärisch dichten Handlungsort“, befindet die Literaturkommission.
 
Mit dem Übersetzerstipendium unterstützt das Land Niedersachsen die Arbeit von Tatiana Baskakova. Sie überträgt zwei frühe Kurzromane von Arno Schmidt ins Russische: „Aus dem Leben eines Fauns“ (1953) und „Brand's Haide“ (1951). Damit wird erstmals die gesamte Trilogie „Nobodaddy's Kinder“ des niedersächsischen Autors für die russischsprachige Leserschaft zugänglich gemacht.
 
Das Stipendium für Kinder- und Jugendliteraturautoren soll freiberufliche Autorinnen und Autoren finanziell in die Lage versetzen, über einen Zeitraum bis zu einem Jahr verstärkt literarisch tätig zu sein. Das Stipendium für Kinder- und Jugendbuchautoren können Autorinnen und Autoren erhalten, die in ihrem Projekt einen Niedersachsenbezug bzw. die ihren Wohnsitz oder Arbeitsplatz/Produktionsort in Niedersachsen haben.
 
Das Jahresstipendium soll freiberufliche Autorinnen und Autoren finanziell in die Lage versetzen, über einen Zeitraum bis zu einem Jahr verstärkt künstlerisch tätig zu sein. Das Jahresstipendium können Autorinnen und Autoren erhalten, die mindestens eine Veröffentlichung in einem anerkannten Verlag haben, der kein Selbstverlag ist.
 
Das Arbeitsstipendium dient dazu, schriftstellerische Arbeitsvorhaben umzusetzen. Erhalten können es Autorinnen und Autoren, die in Ihrem Projekt einen Niedersachsenbezug haben bzw. in Niedersachsen wohnen oder arbeiten.
 
Mit dem Übersetzerstipendium fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur Übersetzerinnen und Übersetzer literarischer Werke durch ein projektbezogenes Stipendium. Das Stipendium soll die Geförderte bzw. den Geförderten in die Lage versetzen, in einem Förderzeitraum von sechs Monaten an einer Übersetzung zu arbeiten und diese abschließend zu veröffentlichen.
 
Die Stipendien werden auf Empfehlung der Niedersächsischen Literaturkommission vergeben. Sie setzt sich zusammen aus: Monika Eden-Marienfeld (Leiterin des Literaturbüros Oldenburg und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der niedersächsischen Literaturbüros), Prof. Dr. Alexander Košenina (Professor für Deutsche Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts an der Leibniz Universität Hannover), Prof. Dr. Gerhard Lauer (Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Mareile Oetken (Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fakultät III Sprach- und Kulturwissenschaften, Koordinatorin für Kinder- und Jugendliteratur an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), Astrid Becker (freie Übersetzerin in Hannover, erhielt in 2014 das Übersetzerstipendium des Landes Niedersachsen für ihre Übersetzung des Romans „Wir sind nicht wir“ von Matthew Thomas).

Quelle: Niedersächsisches Ministeriumfür Wissenschaft und Kultur

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