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Ulrich Schacht erhält den Preis der LiteraTour Nord 2016

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Donnerstag, den 10. März 2016 um 17:39 Uhr
Der in Schweden lebende freie Schriftsteller und Publizist Ulrich Schacht erhält den von der VGH-Stiftung ausgelobten und mit 15.000 Euro dotierten Preis der LiteraTour Nord. Mit dieser Entscheidung würdigen Jury und Stifterin den Autor für sein bisheriges Werk, insbesondere für seine 2015 im Aufbau Verlag erschienene Novelle "Grimsey". Darin erzählt Ulrich Schacht von einem Tagesausflug auf die kleine isländische Insel, der zugleich zu einem Erkundungsgang in die eigene Lebensgeschichte wird.

In der Jury-Begründung heißt es: "Gegenwart und Vergangenheit verbinden sich auf verblüffende Weise und öffnen sich auf eine Zukunft hin, die Neues ermöglicht. Vielfältige Symbole schaffen eine Intensität der Wahrnehmung, die die Oberflächen von Landschaft, Dingen und Lebewesen durchdringt und tiefere Erkenntnisse vorbereitet. Schachts präzise und poetisch verdichtete Sprache sowie der genau austarierte Spannungsbogen verleihen der Novelle zeitlose Klassizität."

Ulrich Schacht wird den Preis am Donnerstag, dem 21. April, in Hannover von Friedrich v. Lenthe, Vorsitzender des Vorstandes der VGH-Stiftung, entgegennehmen. Die öffentliche Preisverleihung findet in Hannover in den Räumen der VGH Versicherungen, Warmbüchenkamp 8, statt. Beginn ist 19 Uhr. Die Laudatio hält der Literaturkritiker und Präsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg Ulrich Greiner, früherer Feuilletonchef und Leiter des Ressorts Literatur bei der ZEIT, wo er heute das Magazin ZEITLiteratur herausgibt. Der Preisträger wird eine Kostprobe aus einem noch unveröffentlichten Text lesen.

Ulrich Schacht, geboren 1951 in Stollberg/Erzgebirge, begann nach einer Bäckerlehre das Studium der evangelischen Theologie und Religionspädagogik. Als junger Student wurde er 1973 in der DDR wegen "staatsfeindlicher Hetze" zu Gefängnis verurteilt und 1976 in die Bundesrepublik entlassen. In Hamburg studierte Schacht Politische Wissenschaften und Philosophie und arbeitete als Feuilletonredakteur und Chefreporter für Kultur bei Die Welt und Welt am Sonntag. Seit 1998 lebt er als freier Publizist und Autor von Lyrik, Prosa und Essays in Schweden. Er erhielt u.a. den Eichendorff-Literaturpreis 2013. Zuletzt erschienen von ihm Platon denkt ein Gedicht (Edition Rugerup 2015) und die Novelle Grimsey (Aufbau Verlag 2015).

Die LiteraTour Nord ist eine Lese-Tournee mit Wettbewerbscharakter durch die Städte Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover. Partnerin ist die VGH-Stiftung. Die Jury besteht aus den veranstaltenden Literatureinrichtungen und Buchhandlungen, den Moderatorinnen und Moderatoren sowie der VGH-Stiftung. Zudem hat das Publikum die Möglichkeit zur Stimmabgabe. Der Preis der LiteraTour Nord wird seit 1993 vergeben. Bisher erhielten ihn Bernd Eilert, W.G. Sebald, Wilhelm Genazino, Anne Duden, Robert Gernhardt, Christoph Hein, Emine Sevgi Özdamar, Dirk von Petersdorff, Josef Haslinger, Bodo Kirchhoff, Liane Dirks, Hartmut Lange, Terézia Mora, Karl Heinz Ott, Thomas Hürlimann, Katja Lange-Müller, Jenny Erpenbeck, Matthias Politycki, Iris Hanika, Gregor Sander, Marica Bodrožić, Ralph Dutli und Michael Köhlmeier.

Quelle: Literaturhaus Hannover e.V.

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