Zum Anfang

Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 717 Gäste online

Neue Kommentare

Toby Alderweireld zu „Rammstein: Paris”. Neue Deutsche Härte trifft auf Mad Max: Ein so großer, noch dazu dermaßen durchdachter ...
Lena zu Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne: Was Frau Isabelle Hofmann da schreibt, stimmt haa...
Peter Schmidt zu Verleihung der Goldenen Kamera – mit Bruno Ganz und ohne Friede Springer: Ich hatte nicht geahnt, dass ich der Verleihung i...
Bertil und Astrid zu Paolo Conte in der Elbphilharmonie : Genau so war es !! Paolo , die Band und Elphi ! G...
Knörz zu „Silence” – Wo Judas zum Wiederholungstäter wird: Ja, ist denn schon wieder Ostern?...

Anzeige

Spezial - Lange Nacht der Museen Hamburg 2016

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2015


News-Port

Heiner-Carow-Preis für Doris Dörries GRÜSSE AUS FUKUSHIMA

Drucken
Donnerstag, den 18. Februar 2016 um 17:43 Uhr
Der Heiner-Carow-Preis zur Förderung der deutschen Filmkunst geht an einen Dokumentar-, Spiel- oder Essayfilm der Berlinale-Sektion Panorama. Ausgezeichnet werden Filme, die sich sozialen und politischen Fragen der Gegenwart und Geschichte mit außergewöhnlichen ästhetischen Mitteln annehmen.
Der Preis wird von der DEFA-Stiftung ausgelobt und ist mit 5.000 Euro dotiert. Jurymitglieder 2016 sind der Schauspieler Dirk Kummer, die Regisseurin Lindsey Merrison sowie Sabine Söhner, Förderung DEFA-Stiftung.
 
Vor dem Hintergrund der Dreifachkatastrophe am 11. März 2011 in Japan erzählt Ausnahmeregisseurin und -autorin Doris Dörrie in GRÜSSE AUS FUKUSHIMA eine universell-poetische Geschichte vom Leben und Loslassen. Erstmals entstand einer ihrer Spielfilme komplett in Japan und komplett in eindrucksvollem Schwarzweiß.
 
Jurybegründung:
 
„Tadaima“ sagt man in Japan, wenn man nach Hause kommt. Für tausende Menschen gab es nach der Katastrophe von Fukushima kein Nach-Hause-kommen. In GRÜSSE AUS FUKUSHIMA endet die Zukunft einer jungen Frau kurz vor ihrer Hochzeit und eine ganz persönliche Katastrophe beginnt. Eine Flucht ans andere Ende der Welt wird zu einer Versöhnung. Doris Dörrie entwickelt eine bewegende Geschichte zwischen zwei ungleichen Frauen genau vor diesem Hintergrund: die Dinge, die wir ändern können und die Dinge, die wir nicht ändern können.
Ganz im Sinne Heiner Carows stehen in GRÜSSE AUS FUKUSHIMA Gefühlsausbrüche neben schrägen Tönen, sind Trauer, Unvermögen und Lebenskraft der Motor der Hauptfiguren. Doris Dörrie gelingen poetische Momente in einer Landschaft der Verwüstung. Die Filmemacherin nimmt mit der Kamera und zwei Frauen auf einem Tatami Platz und trinkt mit ihnen Tee. Nicht mehr und nicht weniger! Das Leben. Dörrie bringt es gleich am Anfang ihres Filmes auf den Punkt: „Wie kann ich mich erinnern, dass dies mein Leben ist? Mein einziges!“
Die Jury vergibt den Preis an Doris Dörries kraftvollen Film, an die mutigen Darstellerinnen Rosalie Thomass und Kaori Momoi und erinnert an die Menschen ohne Zuhause: „Tadaima“.

Über den Film:
Die junge Deutsche Marie (ROSALIE THOMASS) ist eine, die auszieht, das Fürchten zu lernen. Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen und dem Verlust ihrer großen Liebe reist sie für die Organisation Clowns4Help in die Präfektur Fukushima. Zusammen mit dem Clown Moshe (MOSHE COHEN) will sie den überlebenden Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011, die auch Jahre später immer noch in Notunterkünften leben, ein wenig Freude bringen. Schweres leichter machen. Eine Aufgabe, für die Marie, das muss sie sich schon bald eingestehen, überhaupt nicht geeignet ist. Doch bevor sie erneut davon läuft, beschließt Marie ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi (KAORI MOMOI) zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die aber beide – jede auf ihre Art – in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Erinnerungen zu befreien.
 
Mit GRÜSSE AUS FUKUSHIMA hat das Team des Sensationserfolgs KIRSCHBLÜTEN – HANAMI (2008) erstmals wieder zusammengefunden: Autorin und Regisseurin Doris Dörrie, die Produzenten Harry Kügler und Molly von Fürstenberg und der Verleiher Benjamin Herrmann.
 
Die Hauptrollen in GRÜSSE AUS FUKUSHIMA haben Rosalie Thomass (EINE GANZ HEISSE NUMMER, BESTE CHANCE), die für ihre Rolle als Beste Darstellerin mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, und Kaori Momoi (DIE GEISHA) übernommen. In weiteren Rollen sind junge Darsteller wie Aya Irizuki (KIRSCHBLÜTEN – HANAMI) neben Künstlern zu sehen, wie der angesehene amerikanische Clown Moshe Cohen (Mitbegründer von Clowns ohne Grenzen) und die Münchener Musikerin Nami Kamata (Mitglied der Band Coconami), die hier erstmals für einen Spielfilm vor der Kamera standen.
 
Doris Dörrie hat das Drehbuch geschrieben, Harry Kügler und Molly von Fürstenberg (Ehrenpreisträgerin des diesjährigen Bayerischen Filmpreises) produzierten, Ruth Stadler und Patrick Zorer fungierten erneut als ausführende Produzenten, die Kamera hat, wie schon bei den letzten Dörrie-Filmen, Hanno Lentz übernommen.
 
GRÜSSE AUS FUKUSHIMA ist eine Produktion der Olga Film in Koproduktion mit Rolize, Constantin Film, ZDF (Redaktion: Caroline von Senden) und Arte (Redaktion: Andreas Schreitmüller, Olaf Grunert). Der Film wurde mit Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern, der Filmförderungsanstalt sowie dem Deutschen Filmförderfonds gefördert. Den Weltvertrieb übernimmt The Match Factory.

Quelle: LimeLight PR

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > NewsPort > Heiner-Carow-Preis für Doris Dörries GRÜSS...

Mehr auf KulturPort.De

Vom Glotzen & Labern oder Durchbruch durch acedia
 Vom Glotzen & Labern oder Durchbruch durch acedia



„Trägheit, lateinisch acedia, der wir alle unterliegen (…) ein Zustand,
den schon die alten Buddhisten reflektierten,
ob Versenkung und Meditatio [ ... ]



„Salām Syria“ – Weltmusik als Heimat
 „Salām Syria“ – Weltmusik als Heimat



Ja, ich weiß, alle beschweren sich, dass nur noch aus der Elbphilharmonie berichtet wird, alles andere werde vernachlässigt von uns Journalisten etc. [ ... ]



„Rammstein: Paris”. Neue Deutsche Härte trifft auf Mad Max
 „Rammstein: Paris”. Neue Deutsche Härte trifft auf Mad Max



„Rammstein: Paris” ist ein futuristisch anmutendes Gesamtkunstwerk, genial, brutal, laut, kreativ und lustvoll in Szene gesetzt. Am 6. und 7. Mä [ ... ]



Lorelei Dowling: Ein Fagott zum Verlieben
 Lorelei Dowling: Ein Fagott zum Verlieben



Vergessen Sie alles, was Sie bisher vom Fagott gehört haben! Diese CD von Lorelei Dowling zeigt das Instrument, das auch Frank Zappa besonders mochte, in einem  [ ... ]



Musikwoche Hitzacker: Zu sich selbst gefunden
 Musikwoche Hitzacker: Zu sich selbst gefunden



Das Cembalo bringt „Fantasie“ auf den Punkt und entfaltet von dort aus die Vielfalt.

Hitzacker – Manchmal konzentrieren sich Veränderungen  [ ... ]



Hélène de Montgeroult – Edna Stern
 Hélène de Montgeroult – Edna Stern



Hélène de Montgeroult (1764-1836) gehört weder zu den heute bekannten, noch zu den häufig veröffentlichten Musikerinnen. Ihr Name und die damit verbundenen  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.