Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 2016 Gäste online

Neue Kommentare

Gerd Kruse zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo Frau Lampert,
ich war durch meine He...

Herby Neubacher zu Elbphilharmonie: Das perfekte Buch zum Bau: Absolut richtig. Ich habe das gabnze Drama Elbphi...
Giulio zu „Die Spur”. William Blake und die Rache der Eigenbrötler : Prost Neujahr! Und danke für die vielen schönen...
Hubert Hoffmann zu Elbphilharmonie: Das perfekte Buch zum Bau: Ein Prestige -Objekt für die oberen Zehntausend....
Feindt zu Hamburg: Ein Museum im Hafen: Ein schönes neues Museum und wo bleibt die Berü...

Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015


Theater - Tanz

Das Shakespeare-Chamäleon: Bernd Lafrenz

Drucken
(40 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Dienstag, den 01. März 2011 um 17:39 Uhr
Das Shakespeare-Chamäleon: Bernd Lafrenz 4.3 out of 5 based on 40 votes.
Das Shakespeare-Chamäleon: Bernd Lafrenz

Der in Freiburg/Br. lebende Schauspieler Bernd Lafrenz hat sich mit seinen Soloadaptionen der Shakespeare-Klassiker vom Geheimtipp zur festen Größe mit Kult-Potential in die Herzen der Hamburger gespielt.
Für Shakespeare-Kenner ein wahres Feuerwerk intelligenter Persiflagen, und für alle anderen, die vergnüglichste Art, mit Shakespeare und seinem Werk Freundschaft zu schließen.

Die temporeichen Lafrenzschen Soloadaptionen bieten mitreißenden Theaterspaß. In über 27 Jahren Bühnenpräsenz hat sich der Mime mit „Der Widerspenstigen Zähmung“ den achten Klassiker als One-Man-Show selbst auf den Leib geschrieben. Nach „Macbeth“, „Othello“, „Hamlet“, „König Lear“, „Romeo und Julia“, „Der Sturm“ und „Ein Sommernachtstraum“ feiert nun das jüngste Shakespeare-Arrangement am 2. März im monsun theater Hamburg Premiere.

Auf internationalen Theaterfestivals wird Bernd Lafrenz mit stehenden Ovationen bedacht, in renommierten Kleinkunstbühnen wie dem Düsseldorfer Köm(m)ödchen, dem Senftöpfchen in Köln, der Pfeffermühle in Leipzig oder dem Unterhaus in Mainz ist er so gut wie zu Hause, und seit Jahren räumt er einen Publikumspreis nach dem anderen ab. Mit dem ausdrucksstarken Mienenspiel, ansteckender Spielfreude und profunder Kenntnis des Shakespeare-Stoffes zieht Lafrenz das Publikum bereits nach wenigen Minuten in seinen Bann.
In atemberaubender Geschwindigkeit wechselt er in „Der Widerspenstigen Zähmung“ zwischen insgesamt zehn Männer- und Frauenrollen. Blitzschnell und äußerst diszipliniert und präzise in ihrer unterschiedlichen Mimik und Körpersprache stellt der Schauspieler seine verschiedenen Akteure dar.
Unter der Regie von Abel Aboualiten treibt Lafrenz mit seinen humorvollen, gewitzten Interpretationen – so wird beispielsweise Katharina in dieser Adaption im Rahmen eines furiosen Stierkampfes gebändigt – die überraschenden Wendungen im Liebesspiel der Charaktere bis zum romantischen Happy End voran: Eine kleine Sternstunde des Theaterspielens, an der gewiss auch William S. seine Freude hätte.

Zum Stück: Lucentio verliebt sich in die schöne Bianca und möchte sie heiraten. Ihr Vater will aber zuerst seine älteste Tochter Katharina unter die Haube bringen. Die hat jedoch Haare auf den Zähnen und ihren eigenen Willen, so dass alle Interessenten vor der kratzbürstigen Katharina zurückschrecken. Nur der unerschrockene Teufelskerl Petruchio aus Verona will es wagen und zähmt die Widerspenstige mit einer unwiderstehlichen Charmeoffensive.

Von Mittwoch, 2. März bis Samstag, 5. März 2011, jeweils um 20.00 Uhr im monsun theater, Friedensallee 20, HH-Ottensen; Tel.: 040 – 390 31 48; www.monsuntheater.de
Fotos: © B. Schulte. Bernd Lafrenz als Petruchio (Header), Katharina, Biondello, Baptista und Corrida.

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Theater & Tanz > Das Shakespeare-Chamäleon: Bernd Lafrenz

Mehr auf KulturPort.De

Chris Gall Trio – Cosmic Playground
 Chris Gall Trio – Cosmic Playground



„There's something a cosmic playground and jazz have in common!"
Dieser Satz ist dynamisch-kursiv auf die Rückseite der neuen CD gedruckt und kann als Handl [ ... ]



James Rosenquist. Eintauchen ins Bild – vom Plakatmaler zur Pop-Art-Ikone
 James Rosenquist. Eintauchen ins Bild – vom Plakatmaler zur Pop-Art-Ikone



Speckstreifen fliegen durch das Weltall, rote Lippenstifte und Atompilze verkünden das nahende Inferno, Butterstücke zerfließen in einer Pfanne, Spaghetti mit [ ... ]



„Die dunkelste Stunde”. Winston Churchill und die Mobilisierung der Sprache
 „Die dunkelste Stunde”. Winston Churchill und die Mobilisierung der Sprache



Joe Wrights eleganter Politthriller „Die dunkelste Stunde” ist das Gegenstück zu Christoper Nolans überwältigendem Suspense-Epos „Dunkirk”. Zwei Filme [ ... ]



Die arabische Prinzessin – Von Leseratten, Fischverkäufern und einer Märchenoper, die nie geschrieben wurde
 Die arabische Prinzessin – Von Leseratten, Fischverkäufern und einer Märchenoper, die nie geschrieben wurde



Im Opernhaus in Hamburg schallen Kinderstimmen durch die Gänge: Es ist wieder opera piccola-Zeit!
Bevor die Kinderoper im Februar auf die Bühne geht, ist im H [ ... ]



Die Diktatur des Geldes – Finanz Tsunami
 Die Diktatur des Geldes – Finanz Tsunami



Ernst Wolff: „Finanz Tsunami. Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“
Es ist wie es einmal war und heute noch ist: Ein Ausspruch von Henry Ford, des  [ ... ]



Verdis „Rigoletto“ als Genderfrage inszeniert von Katharina Thalbach
 Verdis „Rigoletto“ als Genderfrage inszeniert von Katharina Thalbach


  War es Absicht, dass rund um das Fest der Liebe die Kölner Oper ausgerechnet Giuseppe Verdis Bühnenstück „Rigoletto“ – das 1851 den Wel [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.