Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 1264 Gäste online

Neue Kommentare

Herby Neubacher zu Weihnachtsoratorium vom Ensemble Resonanz: Frohlocken unter Freunden: Die Geschmacklosigkeit schreckt wirklich heute vo...
Sabine Carbon zu „Karl Marx, Das Kapital“. Eine Hommage im Museum der Arbeit: Bei zu viel Text hilft vielleicht unser Kinderbuc...
Sabine Albrecht zu Neues Angebot der Kunstmeile Hamburg: Der 3-Tage-Kunstmeilenpass: Guten Tag,
ich suche nach einer Erklärun...

B.F.Schwarze zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo, Frau Lampert,
leider gibt es nicht ...

Angela zu „The Square”. Oder das Zeitalter des Misstrauens: Oh, dann Danke für den Lang-Spoiler - da muss ja...

Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015


Musik

Igor Cognolato auf Kultur Gut Hasselburg

Drucken
(55 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Mittwoch, den 20. Mai 2015 um 08:52 Uhr
Igor Cognolato auf Kultur Gut Hasselburg 4.4 out of 5 based on 55 votes.
Igor Cognolato

„Ich suche immer Komponisten aus, die ich besonders liebe“, sagt Igor Cognolato.
Ende Mai gastiert der italienische Ausnahmepianist auf Kultur Gut Hasselburg – mit Werken von Alfredo Casella, Robert Schumann, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Liszt.

Es ist sicher kein Zufall, dass Igor Cognolato drei Komponisten aus dem deutschsprachigen Raum gewählt hat: Der 50jährige Venezianer, der heute an der Hochschule für Musik in Triest lehrt, machte seinen Master für Musik 1993 an der Musikhochschule in Hannover, seitdem fühlt er sich der deutschen Sprache und Kultur besonders verbunden.

Geboren in Treviso, Italien, begann Igor Cognolato im Alter von fünf Jahren seine musikalische Ausbildung bei Ida Longhino; mit 19 Jahren erhielt er mit ‚magna cum laude’ sein Diplom für Klavierspiel an der Hochschule „Benedetto Marcello" in Venedig unter Vincenzo Pertile und drei Jahre später sein Diplom in Chormusik und Chorleitung an der Hochschule „Felice Evaristo dall'Abaco" in Verona. Seine weitere musikalische Ausbildung führte ihn an die Hochschule für Musik in Hannover, wo er sein Konzertexamen absolviert. Mit Franz Liszts ‚Zweitem Klavierkonzert’ – live aufgenommen und ausgestrahlt – folgte sein Debüt mit dem NDR Sinfonieorchester.

Igor Cognolato ist als Solist für zahlreiche Orchester tätig, darunter für das Orchestra del Gran Teatro La Fenice di Venezia, das Sofia Chamber Orchestra und das Astrakhan Opera Symphony Orchestra. Nebenbei übernahm er 2013 die Hauptrolle und spielte einige Klavierstücke in die Dokumentation „Richard Wagner. Diario veneziano della sinfonia ritrovata" von Regisseur Gianni Di Capua.

Das Konzert im Schleswig-Holsteinischen Gut Hasselburg geht nun auf eine Einladung von Heikedine Körting-Beurmann und Andreas Beurmann zurück. Der renommierte Musiker, Musikwissenschaftler und Mitbegründer des ‚Hörspielverlags Europa’ sorgte 2000 für Schlagzeilen, als er seine umfassende Sammlung historischer Tasteninstrumente dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg vermachte. Seitdem stehen „Bitte nicht berühren“-Schilder auf den Museumsstücken: Jahrhunderte alte Cembali, Spinette und Clavichorde aus Italien, Frankreich, den Niederlanden und England.  Igor Cognolato durfte sie bei seinem Hamburg-Besuch vor zwei Jahren jedoch bespielen.

Beim Besuch auf Kultur Gut Hasselburg, das Andreas Beurmann und seine Frau seit 1977 bewohnen, lernte der Pianist auch den schönen Barocksaal des Anwesens kennen und sagte spontan zu, in der unvergleichlichen Akustik der großen Halle ein Konzert zu geben. Am 30. Mai wird er sein Versprechen einlösen.

Der Klavierabend mit Igor Cognolato findet am 30. Mai um 19 Uhr statt.
Kultur Gut Hasselburg – Stahlberg Stiftung, Allee 4, in 23730 Altenkrempe bei Neustadt/Holstein.

Tickets im Internet: 15-25 Euro; 10-15 Euro (erm.) und Konzertagentur Haase, Lienaustr. 10, Neustadt i.H., Tel. (04561) 2333

Programm:
- Alfredo Casella (1883-1947): Elf Kinderstücke op. 35
Preludio. Valse diatonique. Canone. Bolero. Omaggio a Clementi. Siciliana.
Giga. Minuetto. Carillon. Berceuse, Galop final.
- Robert Schumann (1810-1856): Kreisleriana, acht Phantasien op. 16
1. Äußerst bewegt,
2. Sehr innig und nicht zu rasch.
3. Sehr aufgeregt.
4. Sehr langsam.
5. Sehr lebhaft.
6. Sehr langsam.
7. Sehr rasch.
8. Schnell und spielend.
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Adagio, KV 540
- Franz Liszt (1811-1886): Spanische Rhapsodie
Folies d’Espagne et Jota Aragonesa


Abbildungsnachweis:
Header: © Igor Cognolato

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Musik > Igor Cognolato auf Kultur Gut Hasselburg

Mehr auf KulturPort.De

Kopf-Hörer 18
 Kopf-Hörer 18



Alexander M. Wagner ist 22 Jahre jung. Er brilliert bei TYXart mit Tschaikowskys b-Moll-Klavierkonzert und präsentiert seine eigene zweite Symphonie. Außerdem  [ ... ]



Andreas Brandhorst: „Das Erwachen“ – Maschinenintelligenz außer Kontrolle
 Andreas Brandhorst: „Das Erwachen“ – Maschinenintelligenz außer Kontrolle



Dieser Thriller hat es in sich. „Das Erwachen“ bestätigt all unsere Ängste und Befürchtungen: Maschinenintelligenz (MI) bemächtigt sich der Künstlichen  [ ... ]



All Johr Wedder – Schöne Bescherungen im Ohnsorg Theater
 All Johr Wedder – Schöne Bescherungen im Ohnsorg Theater



Oje, du Fröhliche! Das Ohnsorg Theater stimmt mit „All Johr wedder“, der plattdeutschen Fassung von Alan Ayckbourns „Schöne Bescherungen“, auf die Weih [ ... ]



add art 2017 – von der Wirkung von Kunst in Unternehmen
 add art 2017 – von der Wirkung von Kunst in Unternehmen



Seit dem Jahr 2013 findet die „add art“ in Hamburg statt und seit jenem Jahr nehmen unterschiedliche Unternehmen der Hansestadt daran teil, ihre Türen für  [ ... ]



Weihnachtsoratorium vom Ensemble Resonanz: Frohlocken unter Freunden
 Weihnachtsoratorium vom Ensemble Resonanz: Frohlocken unter Freunden



Seit 2014 spielt das Ensemble Resonanz jedes Jahr seine ganz eigene Fassung von Bachs „Weihnachtsoratorium“ im Resonanzraum im Bunker an der Feldstraße in H [ ... ]



„Die Geburt des Kunstmarktes. Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und die Künstler des Goldenen Zeitalters“
 „Die Geburt des Kunstmarktes. Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und die Künstler des Goldenen Zeitalters“



Reproduktionen und Variationen sind keine Erfindung der Moderne. Wie „Die Geburt des Kunstmarktes“ im Bucerius Kunst Forum zeigt, gingen schon „Rembrandt,  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.