Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 858 Gäste online

Neue Kommentare

Marlies Lampert zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo liebe Hüsungianer,
ich bin ca. 1999...

SingulART zu Kunstmuseum Wolfsburg: This Was Tomorrow. Pop Art in Great Britain: Grossartige Ausstellung war das! Wir haben unsere...
tommy zu Ensemble Resonanz zu Gast bei NEW HAMBURG: gute sache, dass sie mal aus ihrem bunker rauskom...
Lena Baal zu Zum Tode von Peter Härtling: Peter Härtling war nicht nur ein großartiger Sc...
Elisabeth Warken zu Gurre-Lieder in der Elbphilharmonie: Zu wenig Vertrauen in die leisen Töne: Die Kritik zu den Sängern kann ich nicht ganz ve...

Anzeige

Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015


Musik

Igor Cognolato auf Kultur Gut Hasselburg

Drucken
(54 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Mittwoch, den 20. Mai 2015 um 09:52 Uhr
Igor Cognolato auf Kultur Gut Hasselburg 4.4 out of 5 based on 54 votes.
Igor Cognolato

„Ich suche immer Komponisten aus, die ich besonders liebe“, sagt Igor Cognolato.
Ende Mai gastiert der italienische Ausnahmepianist auf Kultur Gut Hasselburg – mit Werken von Alfredo Casella, Robert Schumann, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Liszt.

Es ist sicher kein Zufall, dass Igor Cognolato drei Komponisten aus dem deutschsprachigen Raum gewählt hat: Der 50jährige Venezianer, der heute an der Hochschule für Musik in Triest lehrt, machte seinen Master für Musik 1993 an der Musikhochschule in Hannover, seitdem fühlt er sich der deutschen Sprache und Kultur besonders verbunden.

Geboren in Treviso, Italien, begann Igor Cognolato im Alter von fünf Jahren seine musikalische Ausbildung bei Ida Longhino; mit 19 Jahren erhielt er mit ‚magna cum laude’ sein Diplom für Klavierspiel an der Hochschule „Benedetto Marcello" in Venedig unter Vincenzo Pertile und drei Jahre später sein Diplom in Chormusik und Chorleitung an der Hochschule „Felice Evaristo dall'Abaco" in Verona. Seine weitere musikalische Ausbildung führte ihn an die Hochschule für Musik in Hannover, wo er sein Konzertexamen absolviert. Mit Franz Liszts ‚Zweitem Klavierkonzert’ – live aufgenommen und ausgestrahlt – folgte sein Debüt mit dem NDR Sinfonieorchester.

Igor Cognolato ist als Solist für zahlreiche Orchester tätig, darunter für das Orchestra del Gran Teatro La Fenice di Venezia, das Sofia Chamber Orchestra und das Astrakhan Opera Symphony Orchestra. Nebenbei übernahm er 2013 die Hauptrolle und spielte einige Klavierstücke in die Dokumentation „Richard Wagner. Diario veneziano della sinfonia ritrovata" von Regisseur Gianni Di Capua.

Das Konzert im Schleswig-Holsteinischen Gut Hasselburg geht nun auf eine Einladung von Heikedine Körting-Beurmann und Andreas Beurmann zurück. Der renommierte Musiker, Musikwissenschaftler und Mitbegründer des ‚Hörspielverlags Europa’ sorgte 2000 für Schlagzeilen, als er seine umfassende Sammlung historischer Tasteninstrumente dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg vermachte. Seitdem stehen „Bitte nicht berühren“-Schilder auf den Museumsstücken: Jahrhunderte alte Cembali, Spinette und Clavichorde aus Italien, Frankreich, den Niederlanden und England.  Igor Cognolato durfte sie bei seinem Hamburg-Besuch vor zwei Jahren jedoch bespielen.

Beim Besuch auf Kultur Gut Hasselburg, das Andreas Beurmann und seine Frau seit 1977 bewohnen, lernte der Pianist auch den schönen Barocksaal des Anwesens kennen und sagte spontan zu, in der unvergleichlichen Akustik der großen Halle ein Konzert zu geben. Am 30. Mai wird er sein Versprechen einlösen.

Der Klavierabend mit Igor Cognolato findet am 30. Mai um 19 Uhr statt.
Kultur Gut Hasselburg – Stahlberg Stiftung, Allee 4, in 23730 Altenkrempe bei Neustadt/Holstein.

Tickets im Internet: 15-25 Euro; 10-15 Euro (erm.) und Konzertagentur Haase, Lienaustr. 10, Neustadt i.H., Tel. (04561) 2333

Programm:
- Alfredo Casella (1883-1947): Elf Kinderstücke op. 35
Preludio. Valse diatonique. Canone. Bolero. Omaggio a Clementi. Siciliana.
Giga. Minuetto. Carillon. Berceuse, Galop final.
- Robert Schumann (1810-1856): Kreisleriana, acht Phantasien op. 16
1. Äußerst bewegt,
2. Sehr innig und nicht zu rasch.
3. Sehr aufgeregt.
4. Sehr langsam.
5. Sehr lebhaft.
6. Sehr langsam.
7. Sehr rasch.
8. Schnell und spielend.
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Adagio, KV 540
- Franz Liszt (1811-1886): Spanische Rhapsodie
Folies d’Espagne et Jota Aragonesa


Abbildungsnachweis:
Header: © Igor Cognolato

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Musik > Igor Cognolato auf Kultur Gut Hasselburg

Mehr auf KulturPort.De

Philippe Quesne: Die Nacht der Maulwürfe – magische Farborigien
 Philippe Quesne: Die Nacht der Maulwürfe – magische Farborigien



Es gibt sie noch, die wundersamen Glücksmomente im Theater, die gestandene Kritiker (und Kritikerinnen) mit großen Augen dasitzen und staunen lassen wie Kinder [ ... ]



Mariano Pensotti: „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“
 Mariano Pensotti: „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“



Was für ein ungewöhnliches Stück! Eines? Nein: Was für drei ungewöhnliche Stücke – so intelligent, humorvoll und hintersinnig!
Mariano Pensottis „Lod [ ... ]



Vienna Vocal Consort: Nostre Dame
 Vienna Vocal Consort: Nostre Dame



Das Vienna Vocal Consort zählt seit Gründung im Jahr 2007 zu Österreichs renommiertesten Vokalensembles für Alte Musik. Deren neues Album „Nostre Dame“  [ ... ]



„Dalida”. Oder die Angst vor der Dunkelheit
 „Dalida”. Oder die Angst vor der Dunkelheit



Wie viel Tragik verkraftet ein Film in Zeiten von „Wonder Woman” oder „Atomic Blonde”? Tough ist angesagt, und viele Kritiker reagierten eher störrisch  [ ... ]



Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend
 Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend



Der Schlafrock war schwarz und nicht rot, wie am Vorabend in der Elbphilharmonie. Entsprechend seriös, ganz leise und melodisch der Einstieg.
Chilly Gonzales l [ ... ]



Sommerliche Musiktage in Hitzacker: Durchwoben vom ständigen Wandel
 Sommerliche Musiktage in Hitzacker: Durchwoben vom ständigen Wandel



Dass „die Tonkunst eine rührend-kurze Freude (ist), die aus dem Nichts entsteht und ins Nichts vergeht... eine kleine fröhliche Insel... die auf dem dunklen, [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.