Zum Anfang

Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 641 Gäste online

Neue Kommentare

Claus Friede zu „Paterson” – Die Poesie des Alltäglichen: Aber natürlich fällt Rockmusik darunter!
...

Ein Miltenberger in Eimsbüttel zu „Paterson” – Die Poesie des Alltäglichen: Ein neuer Film von Jim Jarmusch ist (zumindest f...
Didi Thureaux zu „Mapplethorpe: Look at the Pictures” – Die Rehabilitierung des Obszönen: Zensierte Fotos in der Bildergalerie? Hm......
Hans-Juergen Fink zu Großes Miau in der Staatsoper Hamburg: „Katze Ivanka“ nervt die Primadonna: Sehr geehrter Herr Matesic, da haben Sie natürli...
Peter Schmidt zu Hamburgs Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler gestorben: Zum Tod von Senatorin Barbara Kisseler

Anzeige

Spezial - Lange Nacht der Museen Hamburg 2016

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2015


Kultur und Management

Zu Besuch im „Museum Juden in Lettland“ in Riga

Drucken
(119 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Dienstag, den 26. Juli 2016 um 08:06 Uhr
Zu Besuch im „Museum Juden in Lettland“ in Riga 4.7 out of 5 based on 119 votes.
Museum Juden in Lettland

„'s gibt von Kindern nicht mehr viele, wie du, mein Sonnenschein“, Zeile aus einem jüdischen Wiegenlied (1943/Lager Precu).

Nachdem sich die elektronisch gesicherte Eingangstür, begleitet durch das einladende Lächeln der betagten Empfangsdame, summend hinter dem Besucher schließt, vermittelt der über mehrere Stockwerke recht weite Weg in die Räume des Rigaer Museums „Juden in Lettland“ eine Selbstverständlichkeit.
Das Museum befindet sich im dritten Geschoss des ehemaligen jüdischen Theater- und Gesellschaftshauses, das vom Rigenser jüdischen Architekten Paul Mandelstamm im Jahre 1914 erbaut wurde. In die oberen Stockwerke des Gebäudes führt eine breite wuchtige Treppe am Ende der großzügigen, aber düsteren Eingangshalle. Eine Etage höher klingt Musik aus dem hell erleuchteten Tanzsaal. Der neugierige Blick eines Besuchers wird mit einem Augenzwinkern aufgefangen und bereits einen Wimpernschlag später schwingt dieser das Bein zusammen mit den Teilnehmern aller Generationen in traditionellen Tänzen zwischen weiß gedeckten Tischen.

 

Tanz im Museum. Verena Eckl

Zu den Räumen des Museums muss eine weitere Etage erklommen werden. Zunächst betritt der Besucher das langgezogene Foyer des großen Theatersaals. Die insgesamt drei großen Museumsräume liegen linksseitig davon. Den Eingang bildet eine breite Flügeltür und direkt dahinter beginnt gleich die Szenografie der historischen Ausstellung. Unzählige Portraits von Persönlichkeiten: Rabbiner, Gelehrte, Sportler, Künstler und Kaufleut sowie weitere Dokumentationen mit Texten, Stadtszenen, florierenden Geschäften und Fabriken, Bilder, die Menschen beim Tanzen, Feiern und Singen zeigen, besonnene spirituelle Augenblicke in sowohl prächtigen als auch kargen kleineren ländlichen Synagogen bringen dem Besucher das leben nahe. Dabei wird ein starkes, lebendiges Gemeinschaftsgefühl vermittelt. Im ersten Raum der Ausstellung kommt das ganze Spektrum einer gesellschaftlichen Normalität zum Ausdruck, das man bereits beim Spaziergang, durch das vier Stockwerke hohe und sehr großzügig geschmückte Haus, erleben konnte. Die latente Erwartung vieler Besuchers mit den Katastrophen des 20. Jahrhunderts konfrontiert zu werden, bleibt zunächst unerfüllt.

Das Museum beherbergt die größte bestehende Sammlung von Zeugnissen zur bereits fünf Jahrhunderte langen, reichen jüdischen Geschichte in Lettland. Das Konzept intendiert „die während des Holocaust und in der Sowjetzeit fast vernichtete jüdische Gemeinde Lettlands zu verewigen“ und sieht sich als „Bewahrer sämtlicher materieller und geistiger Zeugnisse dieser Gemeinschaft“ . Es sieht zwar die Aufarbeitung der Geschichte bis heute vor, die Ausstellung – wie der Besucher gleich erfahren wird – endet jedoch mit der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung im Jahr 1945. So sehr sich der Besucher nach würdevoller Stille in der Ausstellung sehnt, wird diesem Bedürfnis nicht nachgegeben, denn in allen Räumlichkeiten hört man die Musik aus dem Tanzsaal eine Etage tiefer. Es entsteht dadurch ein sehr widersprüchliches Gefühl. So lebendig und freudvoll der Weg in diese Räume war, so abrupt endet die Geschichte mit dem dritten – dem schwarz-gestrichenen – Raum dieser Ausstellung.

Der dritte Raum (man betritt ihn als letztes) ist abgedunkelt. Eine erleuchtete Karte zeigt alle Ghettos und Schauplätze der Naziverbrechen in Riga. Man fühlt sich dort sehr unwohl, alleingelassen mit all den Gräueltaten der Vergangenheit. Ein Film auf Deutsch (inhaltlich sehr gut gemacht) steht zur Verfügung. Leider ist er sehr leise und wird auf einem sehr kleinen Monitor gezeigt. Auch Fotos aus den Ghettos kann man dort betrachten. Er geht ein wenig unter – außerdem ist auch hier, wie an vielen anderen Stellen im Museum, die Sprachbarriere nicht gelöst. Alles in diesen Räumen ist bedrückend und traurig. Lediglich zwei Säulen mit Fotos zeigen die Überlebenden der Ghettos und ihre Retter. Mutige Menschen, die ihr eigenes Leben riskiert haben, um andere zu schützen und vielen Juden dadurch das Leben gerettet haben. Menschen, die in diesen schweren Zeiten nicht vergessen haben, dass es Freunde sind, mit denen sie Tür an Tür gelebt haben. Menschen, die ihnen etwas bedeuten. Überhaupt Menschen – nicht nur Juden. Sie haben sie in ihren Häusern versteckt und damit wichtiges geleistet. Einzig und allein diese zwei Multimediasäulen entlassen einem mit einem positiven Gefühl aus der Ausstellung mit dem Wissen, es gibt sie noch, diese guten Menschen.“ Bericht einer Besucherin aus Deutschland.


O-Ton einer Besucherin aus den USA


O-Ton eines Besuchers aus Griechenland


Ob die Sammlungsstrategie auch die jüngere jüdische Geschichte umfasst, wird aus der Ausstellung nicht ersichtlich. Die Eigendarstellung im Internet erläutert jedoch, dass mindestens das Gedenken an den Holocaust sowohl in der Sowjetzeit als auch im heutigen Lettland erfasst wird . Das Museum spricht auch von „Nachkriegsurkunden über die sowjetische Verfolgung der Juden und den jüdischen Untergrund“ [während der sowjetischen Besatzung].

Obwohl das Museum mitten in den Turbulenzen der Wendezeit 1989 von der Gruppe der Holocaustüberlebenden mit Marģeris Vestermanis, dem späteren Direktor, an der Spitze gegründet wurde, sucht man auch Einblicke in diese Seite der lettischen-jüdischen Geschichte vergebens. Die erste Ausstellung wurde der Öffentlichkeit, nach vorausgegangenem Sammeln der Artefakte ab 1989 und mit den entsprechenden wissenschaftlichen Hintergründen, im Jahr 1996 zugänglich gemacht.

Die Szenografie der Ausstellung entspricht den Vorstellungen eines gut dokumentierenden und ausbildenden Museums seiner Zeit. Den ersten und zweiten Raum umrunden Vitrinen, die große Teile der jüdischen Geschichte dokumentieren. Der Inhalt der Ausstellung ist umfangreich und der Besucher kann das Museum mit tiefen, sehr detaillierten neuen Erkenntnissen verlassen. Die etwas personifizierte Erzählweise durch Alltagsgegenstände „zum Anfassen“ oder wesentliche Artefakte des Alltags oder des gesellschaftlichen Lebens fehlen. Als ob sie diesen Umstand spürte, lädt die, hinter dem rechten Flügel der Eingangstür an ihrem Arbeitsplatz etwas versteckte Museumsmitarbeiterin während des Pessach-Festes zum Mazza-Brot ein und ergänzt damit die Eindrücke aus dem Tanzsaal, um ein weiteres Stück gelebte Geschichte.

Die so wichtige Rolle dieses Museums als eine Forschungs- und Bildungsstätte nimmt man als Besucher jedoch kaum wahr. Diese ist aber von einer herausragenden Bedeutung. Allein im ersten Halbjahr 2016 zählt das Museum 14 unterschiedliche Veranstaltungen auf seiner sonst wenig aussagekräftigen Internetseite auf. Es finden, dem Anschein nach, regelmäßig Vorlesungen statt. Das Museum bietet ein Zuhause für diverse wissenschaftliche Symposien und Kolloquien . Allein im letzten halben Jahr fanden dort zwei kleinere Sonderausstellungen statt. Eine davon war den erst 1944 nach Lettland verschleppten nach unterschiedlichen Schätzungen 4000 bis 5000 ungarischen Jüdinnen gewidmet. Das Rigaer Museum war einer der Initiatoren der weiteren Erforschung dieser noch recht unklaren dramatischen Episode des Holocaust . Diese wird zukünftig durch einen separaten Abschnitt der Ausstellung gewürdigt, der noch vom Museum erstellt wird.


O-Ton einer Besucherin aus dem vereinigten Königreich Großbritannien


O-Ton eines Besuchers aus Lettland

Trotz staatlicher Förderung ist die Mittelknappheit im Museum allgegenwärtig zu spüren. Dennoch nimmt das Museum „Juden in Lettland“ seinen wissenschaftlich begründeten Bildungsauftrag ernst und bietet pädagogische Programme zur jüdischen Geschichte für zwei unterschiedliche Altersgruppen an. Für einen vertieften Einstieg in die diversen Aspekte der jüdischen Geschichte in Lettland bietet die Ausstellung reichlich Stoff. Andererseits bleibt die Frage offen, ob das multimedial erzogene jüngere Publikum tatsächlich offen für Angebote (fast) ohne medial umgesetzte Vermittlungsstrategien und bei einer recht zurückhaltenden Vielfalt an gegenständlichen oder assoziativen Artefakten in der Ausstellung ist . Lediglich an einer Stelle im Museum laden Kopfhörer dazu ein, jüdischen Liedern und Weisen zu lauschen – ein Gewinn – der den Besucher, wenn er sich darauf einlässt, zutiefst berührt und für einen Moment aus Raum und Zeit löst.

Eines der prächtigsten „Artefakte“ diese Ausstellung ist mit Abstand das hundertjährige Gebäude selbst, in dem das Museum lediglich drei Räume für seine Ausstellung verwendet. Dieses Haus, für die jüdische Gemeinschaft erbaut, repräsentiert die Stärke der jüdischen Tradition in Riga und Lettland in ihrer Fröhlichkeit und Offenheit. Es ist bis heute das Herzstück des jüdischen Lebens in Lettland. Und irgendwie wird es auch zum Bestandteil der Ausstellung, wenn die freundliche Kollegin der Museumsmitarbeiterin mit einem alten großen Schlüssel die Türen gegenüber den Museumsräumen aufschließt. Dahinter verbirgt sich der große Theatersaal. Die ursprünglichen Masken der Mimen in dem Zuschauerraum umgeben den dekorativen Stuck und wurden zur Sowjetzeit durch Hammer, Sichel und Sowjetstern ersetzt. Es war seinerzeit das „Propaganda-Haus“ oder sowjetisch-beschönigend ausgedrückt, das „Haus der politischen Bildung“. Davor tanzten hier die deutschen Offiziere der Wehrmacht. Wenn ein Haus mit dieser Geschichte nicht wahrhaft identitätsstiftend für ein Museum der jüdischen Geschichte Lettlands ist, was dann?


O-Ton eines Besuchers aus den USA

Der geschichtliche Hintergrund des Museums
Der Gründungsvater und spätere erste Direktor dieses Museums ist der Historiker und Holocaustüberlebende Marģers Vestermanis. Die Idee eines Museums entstand mit der Wiedergeburt der Jüdischen Gemeinde in Lettland. Die führenden Persönlichkeiten dieser frühen jüdischen Gemeinde waren zugleich auch unter den wichtigsten Anführern der lettischen Unabhängigkeitsbewegung mit der Volksfront an der Spitze. So ist die Wiederherstellung der Unabhängigkeit Lettlands ohne die bezeichnende Rede des jüdischen Kunstprofessors Mavriks Vulfsons im Plenum der Kreativen Verbände Anfang Juli 1988 unvorstellbar. Dort zitierte er zum ersten Mal öffentlich den Hitler-Stalin-Pakt und verwies darauf, dass dadurch die Sowjetisierung Lettlands durch äußere Mächte beschlossen war , was ein politisches Beben auslöste. Bereits im Oktober 1988 fand in diesem historischen Gesellschaftshaus der lettischen Juden der „Erste Jüdische Kongress“ Lettlands statt. Seit 1988 hat der Lettisch-Jüdische-Kulturverein dort seinen Sitz. Das Gebäude wurde mit einem Beschluss der ersten demokratisch gewählten lettischen Regierung 1990, an die Jüdische Gemeinde übertragen . Mittlerweile haben weitere jüdischen Organisationen und Vereine ihre Heimat im Gebäude gefunden.

Insgesamt vier jüdische Abgeordnete des damaligen Obersten Rates der Lettischen SSR stimmten am 4. Mai 1990 für die Unabhängigkeit des Landes.
Das Museum wird staatlich gefördert (das Museum spricht von „langjähriger Unterstützung“ durch das Lettische Ministerium für Kultur), es befindet sich in privater Trägerschaft und verfügt über drei feste Mitarbeiter. Der Gründer Marģers Vestermanis hat die Leitung des Hauses an den jungen Historiker Iļja Ļenskis übertragen und agiert dort selbst nun als Kurator. Die Sammlung verwaltet Aleksandra Lurje. Es ist eines der wenigen Museen in privater Trägerschaft, das staatlich akkreditiert ist. Die Akkreditierung wurde 2016 erneuert.

Muzejs „Ebreji Latvijā”
Skolas iela 6, Riga LV1010, Lettland
www.ebrejumuzejs.lv (engl.)
Geöffnet von Sonntag bis Donnerstag 11:00–17:00 Uhr
In den Sommermonaten (bis Ende August) auch freitags von 11:00-17.00 Uhr
Eintritt frei, Spenden willkommen
Für Führungen (empfehlenswert) wird um vorherige Anmeldung unter info@ebrejumuzejs.lv gebeten.


Audio: O-Töne von Besuchern des Museums / Deutsch von Agnese Vasermane und Roberts Putnis
Video: „Tanz im Museum“ von Verena Maria Eck
Abbildungsnachweis:
Header: Blick in die Ausstellung "Juden in Lettland". Foto: Verena Maria Eckl
Galerie:
01. Das Gebäude der Jüdischen Gemeinschaft und des Museums, nach Plänen der Architekten Edmund von Trompowsky und Paul Mandelstam 1913/14 gebaut. Foto: Museum Juden in Lettland.
02. Willkommens- und Segensspruch am Ende des Foyers und Aufgang zum Treppenhaus. Foto: Verena Eckl
03. Tanzveranstaltung zum Pessach-Fest. Foto: Claus Friede
04. Erster Ausstellungsraum des Museums Juden in Lettland. Foto: Claus Friede
05. Fenster "Schma Israel" im großen Ausstellungsraum. Foto: Claus Friede
06. Historisches veranstaltungsdokument: "Im Reiche jüdischer Dichtung". Foto: Claus Friede
07. und 08. Blick in den "schwarzen" Ausstellungsraum. Fotos: Verena Eckl
09. Karte Lettlands zu jüdischen Opfern und Massengräbern in Lettland 1941-1945. Foto: Verena Eckl.

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Kultur & Management > Zu Besuch im „Museum Juden in Lettland“ i...

Mehr auf KulturPort.De

Christoph Spering musiziert ohne Dogma: Bach – Lutherkantaten
 Christoph Spering musiziert ohne Dogma: Bach – Lutherkantaten



Um die rechte Art, Johann Sebastian Bachs Kantaten aufzuführen, tobt seit Jahrzehnten fast ein Glaubenskrieg. Nun nimmt Christoph Spering den bevorstehenden 500 [ ... ]



„Marie Curie” – Das Innenleben eines Genies
 „Marie Curie” – Das Innenleben eines Genies



Mit ihrem Film „Marie Curie” zeigt Regisseurin Marie Noëlle die legendäre Wissenschaftlerin und zweifache Nobelpreisträgerin von einer [ ... ]



Nikolai Astrup – Norwegen. Eine Entdeckung in der Kunsthalle Emden
 Nikolai Astrup – Norwegen. Eine Entdeckung in der Kunsthalle Emden



„Ich wollte mich in den rohen Farben Westnorwegens waschen, um mich von all dem zu reinigen, was ich von der Kunst anderer aufgenommen haben könnte, u [ ... ]



Teresa Präauer: „Oh Schimmi“
 Teresa Präauer: „Oh Schimmi“



Teresa Präauers erster Roman „Für den Herrscher aus Übersee“ wurde 2012 mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman „Joh [ ... ]



Johanna Elina: Belonging
 Johanna Elina: Belonging



Vier Jahre ist es her, da machte die finnische Sängerin mit Wohnsitz in Dänemark durch ihr Debütalbum auf sich aufmerksam. „Belonging“ ist nun das [ ... ]



„Ich, Daniel Blake” – Marktwirtschaft frisst Menschenwürde
 „Ich, Daniel Blake” – Marktwirtschaft frisst Menschenwürde



Ken Loach ist 80 Jahre alt und sein Kampfgeist ungebrochen. In „Ich, Daniel Blake” prangert der britische Regisseur den heimischen Sozialstaat an. Ak [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.