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Staatsoper und Staatskapelle Berlin gratulieren ihrem Ehrendirigenten Zubin Mehta zum 80. Geburtstag

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Freitag, den 29. April 2016 um 19:53 Uhr
2014 wurde Maestro Mehta nach Otmar Suitner und Pierre Boulez zum dritten Ehrendirigenten in der Geschichte des Orchesters ernannt: »Die Staatskapelle ist sehr glücklich, eine so enge künstlerische und freundschaftliche Beziehung zu ihrem Ehrendirigenten Zubin Mehta zu haben. Viele Jahre gemeinsamer Arbeit haben die große Wertschätzung und Achtung für diese musikalische Ausnahmepersönlichkeit geschaffen. Die Staatskapelle gratuliert Zubin Mehta sehr herzlich zum Geburtstag!«, so der Orchestervorstand im Namen aller Kolleginnen und Kollegen.

Der aus dem indischen Mumbai stammende Dirigent, langjähriger Freund und musikalischer Weggefährte von Daniel Barenboim, hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten, seit er die Staatskapelle regelmäßig in Opern- und Konzertaufführungen leitet, immer wieder für Begeisterung gesorgt. Seinen ersten Auftritt an der Berliner Staatsoper hatte er am 27. Mai 1995 mit der Premiere von Verdis »Aida« in der Inszenierung von Pet Halmen (mit einer Wiederaufnahme 2014 im Schiller Theater). Weitere Opernproduktionen waren »Der Freischütz« (1997), »Die Fledermaus« (2009-11) und »Salome« (1995 und 2014). Auf dem Konzertpodium leitete er die Staatskapelle Berlin bei bisher insgesamt 17. Sinfoniekonzerten, daneben widmete er sich 2015 bei einer Konzertmatinee im Rahmen des Barenboim-Zyklus auch dem talentierten Nachwuchs der Orchesterakademie. Aufgeführt hat Zubin Mehta in Berlin Werke von Gustav Mahler, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Johannes Brahms, Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart, Igor Strawinsky, Franz Liszt, Olivier Messiaen, Anton Webern, Richard Strauss, Antonín Dvořák, Richard Wagner, Peter Tschaikowsky, Naresh Sohal und Elliott Carter.

Zuletzt war er in Berlin am 13. Januar mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin bei einem Sinfoniekonzert zu Ehren seines runden Geburtstags zu erleben. In der Philharmonie standen dabei die 1. Sinfonie von Gustav Mahler und das Klavierkonzert von Robert Schumann auf dem Programm.
Mit dabei war auch der TV-Sender ARTE, der den großen Dirigenten mit einer Dokumentation unter dem Titel »Zubin Mehta – Dirigent und Weltbürger« ehrt, in der er auch im Interview mit Daniel Barenboim und am Pult der Staatskapelle zu sehen ist.

Seinen 80. Geburtstag feiert er im Wiener Musikverein mit den Wiener Philharmonikern und Daniel Barenboim als Solist. Gespielt wird ein reines Beethoven-Programm, mit der Ouvertüre »Leonore III« op. 72b, dem Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 und der 7. Sinfonie A-Dur op. 92. Am 30. April folgt ein weiteres gemeinsames Konzert im Musikverein, bei dem u. a. Daniel Barenboim als Solist bei Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 54 in Erscheinung tritt.

In der kommenden Spielzeit dirigiert Zubin Mehta mit Richard Strauss’ »Die Frau ohne Schatten«, in der Inszenierung von Claus Guth, erstmals die FESTTAGE-Premiere (9., 13. und 16. April 2017). Außerdem wird er das VI. Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin mit Joseph Haydns Oratorium »Die Schöpfung« leiten – mit Julia Kleiter, Benjamin Bernheim und René Pape als Solisten sowie dem Staatsopernchor (13. und 14. März 2017).

Quelle: STAATSOPER IM SCHILLER THEATER

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