Zum Anfang

AktionsPort - Gewinnspiele

Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 1013 Gäste online

Neue Kommentare

Hans G. Gohlisch zu Erster internationaler Preis für Illustrationen wird auf der Frankfurter Buchmesse 2016 verliehen: Mensch! Klasse! Endlich mal wieder 'was zum Zeich...
Phil zu „Tangerine L.A.”- Großes Kino mit dem iPhone gedreht : Starlet war sehr gut. Baker's neuen Film werde ic...
Phil zu „Bauernopfer – Spiel der Könige”. Zwischen Genie und Wahnsinn : So, habe den Film gesehen. Exzellent! Kann ich nu...
Phil zu „Bauernopfer – Spiel der Könige”. Zwischen Genie und Wahnsinn : Ich erinnere mich noch, wie in meiner Kindheit pl...
ernst.probst zu Meinungsfreiheit und Blasphemie: Die deutsche Schriftstellervereinigung PEN tagte erfolgreich in Bamberg : Eine Schriftstellervereinigung, die - wie im Fall...

Anzeige

Spezial - Lange Nacht der Museen 2016

Spezial - Elbjazz Festival 2015

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2015


News-Port

Neue Blicke auf ein großes Land. Russische Filmtage 2016 in Münster und Düsseldorf

Drucken
Donnerstag, den 11. Februar 2016 um 15:46 Uhr
Revolution und Alltag, Internet und Schamanismus, Außenseiter und Helden – Die Russischen Filmtage 2016 eröffnen neue Perspektiven auf ein Land voller Gegensätze und Geschichten. Und das in Münster bereits zum achten und in Düsseldorf zum dritten Mal. Veranstalter der Russischen Filmtage sind die Deutsch-Russische Gesellschaft Münster, der filmclub münster und das Filmmuseum Düsseldorf. Svenja Schulze, Ministerin für Wissenschaft, Innovation und Forschung im Landtag NRW, konnte erneut als Schirmherrin gewonnen werden.

Auch in diesem Jahr präsentieren die Russischen Filmtage wieder ausgewählte Autorenfilme im Schloßtheater in Münster und der BLACK BOX des Filmmuseums Düsseldorf. Dabei reicht das Spektrum vom unbequemen Dokumentarfilm über poetische Zeitstudien bis hin zur temporeichen Komödie. Alle Filme waren zuvor auf den großen Filmfestivals in Venedig, Rom, Berlin und Rotterdam zu sehen. Die Russischen Filmtage zeigen sie im russischen Original mit deutschen Untertiteln. Publikumsgespräche mit den Filmschaffenden begleiten das Programm.

Eröffnet werden die Russischen Filmtage mit „Die weißen Nächte des Postboten“. Vor grandioser Naturkulisse erzählt der aus Hollywood bekannte Regisseur Andrej Kontschalowskij („Runaway Train“) die Geschichte des Postboten Ljoscha und seiner Dorfnachbarn. Ausschließlich mit Laiendarstellern aus der Region gedreht, schildert der Film die fragile Welt der kleinen Leute in poetischen Bildern.

Vom Dorf geht es in die Hochhausvorstadt: Mit Andrej Sajzews „14+“ präsentieren die Russischen Filmtage ein turbulentes Liebesdrama für Jugendliche und Erwachsene. Romeo und Julia in Zeiten der sozialen Medien – in diesem Fall mit Happy End.

Gleich drei Filme im Programm blicken auf die russische Geschichte: So nimmt Sergej Loznitsas Dokumentarfilm „Das Ereignis. August 1991“ einen historischen Wendepunkt neu ins Visier. Wer waren die wirklichen Gewinner des gescheiterten Putschversuchs gegen Gorbatschow? Bereits 2015 war der vielfach preisgekrönte Regisseur mit seinen Film „Maidan“ bei den Russischen Filmtagen zu Gast.

Mitten in die politische Tauwetterperiode der 1970er Jahre versetzt Michail Segals “Film über Aleksejew“ seine Zuschauer. Mit feiner Ironie erzählt er von einer Künstlerexistenz zwischen Versuch und Scheitern, Widerstand und Anpassung.

Ein dunkles Kapitel der Geschichte setzt Alexej Fedortschenko in Szene. „Engel der Revolution“ thematisiert die Zwangsbekehrung der sibirischen Völker zum Kommunismus in einer abgründigen Komödie.

Den krönenden Abschluss der Russischen Filmtage bildet eine Hommage an den im November 2015 verstorbenen Regisseur Eldar Rjasanow. Angeblich kennen fast alle Russen seine satirische Komödie „Autoaffären“ aus dem Jahr 1966 auswendig – Grund genug, die Geschichte um den gewitzten Autoknacker Juri auf der großen Leinwand zu zeigen.

Gerade in Zeiten schwieriger politischer Beziehungen sollen die Russischen Filmtage zu einem offenen und vorurteilsfreien Dialog auf zivilgesellschaftlicher Ebene beitragen. Die gezeigten Filme spiegeln nicht nur die Vielfalt des aktuellen russischen Kinos wider, sondern auch die politischen und gesellschaftlichen Diskurse, die das Russland von heute prägen.

In Münster finden die Russischen Filmtage vom 28. Februar bis 20. März im Kino Schloßtheater statt. Karten gibt es direkt im Kino oder unter der Telefonnummer 0251-22579.

Quelle: Filmwerkstatt Münster

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Bücher & CDs – wissen was sich lohnt

„Bachs Welt“ – die Familiengeschichte eines Musikgenies
Kultur Magazin



Auf wessen Schultern stand der große Johann Sebastian Bach? Volker Hagedorn nimmt uns mit in „Bachs Welt“. Er zeichnet nicht nur die vielverzweigte  [ ... ]



Jordi Savalls Themenalbum „Granada“: Der Traum vom toleranten Miteinander
Kultur Magazin



Zusammenleben, Koexistenz oder Zweckgemeinschaft? Selten waren Juden, Christen und Muslime einander so nah wie in den fast 500 Jahren des Königreichs Granad [ ... ]



Beady Belle: On my own
Kultur Magazin



Eine soulig, kehlig-dunkle Stimme, helle Trompetenklänge, dazu Songs, die zwischen prickelnd-modern und sehnsuchtsvoll-schmelzend changieren – das ist [ ... ]



Susanne Alt: Saxify
Kultur Magazin



Bei diesem norddeutschen Sommer braucht man – zumal wenn man seine Steuererklärung noch zu erledigen hat – ein starkes Gegengift. Ich kann mich  [ ... ]



Mehr auf KulturPort.De

Positivus Festival – perfekter Charme am baltischen Strand
Kultur Magazin



„Fuck – is this a nice place!“ entfuhr es Iggy Pop ungewohnt sanftmütig, als die Bühnenscheinwerfer kurz gedimmt wurden und er sah, was um ih [ ... ]



„The Girl King”. Wenn Regisseur und Protagonistin rebellieren
Kultur Magazin



Mit seinem trotzigen Porträt barocken Feminismus unterläuft der finnische Filmemacher Mika Kaurismäki souverän die gängigen Erwartungen  [ ... ]



Zum Abschluss der 42. Hamburger Ballett-Tage
Kultur Magazin



Fünf Stunden Tanz und keine Sekunde zu viel: Selten sah man eine so kurzweilige Nijinsky-Gala, wie in diesem Jahr. Mit furiosen „Portraits in Tanz und [ ... ]



Regionale 3 – News From Nowhere
Kultur Magazin



Nach zwei Jahren ist es wieder soweit: Die Overbeck Gesellschaft in Lübeck stellt in ihrer Ausstellung die aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Ku [ ... ]



„Tangerine L.A.”- Großes Kino mit dem iPhone gedreht
Kultur Magazin



Tatort: Straßenstrich in Los Angeles am Heiligabend. Guerilla-Filmemacher Sean Baker präsentiert seine Innenansichten der Transgender-Szene als schwin [ ... ]



Christo am Lago d’Iseo: „The Floating Piers“
Kultur Magazin



Christo, schwimmende Seebrücken, Materialien aus Deutschland und Italien, die Familie Beretta und eine Insel im See: Ausgerechnet der Familie vom traditions [ ... ]



Weitere aktuelle Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Events