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Theater - Tanz

Yasmina Rezas „Ihre Version des Spiels“ im St. Pauli Theater

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(338 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Isabelle Hofmann  -  Donnerstag, den 28. Februar 2013 um 13:26 Uhr
Yasmina Rezas „Ihre Version des Spiels“ im St. Pauli Theater 4.0 out of 5 based on 338 votes.
Yasmina Reza „Ihre Version des Spiels“ im St. Pauli Theater

Schlechtes Stück, klasse Schauspieler – auf diese Formel ließe sich Yasmina Rezas „Ihre Version des Spiels“ im St. Pauli Theater herunterbrechen.
Für Hannelore-Hoger-Fans ist die Hamburger Inszenierung dennoch empfehlenswert: In ihrer Rolle als medienscheue Star-Autorin zeigt sich die Schauspielerin in Bestform. 

„Kaum zu glauben, auch Yasmina Reza kann schlechte Stücke schreiben“, so eine aufgeschnappte Bemerkung beim Rausgehen. Ja, in der Tat, das war keine Glanzleistung: Statisch, verschachtelt, eintönig, zum Teil sogar langatmig. Ungewohnt von einer Autorin, die mit „Kunst“, „Der Gott des Gemetzels“ und „Drei Mal Leben“ in den Olymp der Komödienschreiber aufgestiegen ist und in diesen Stücken ein so phantastisches Gespür für Pointen, Timing und Überraschungen beweist. Mit diesem neuen Werk wollte sie offenbar weg von der „Boulevardkomödie“ und endlich mal etwas Ernstes auf die Bühne bringen – und das, indem sie sich und ihr Metier selbst aufs Korn nimmt. Vielleicht war sie sich hier einfach zu nah, um die Schwächen des Konversationsstückes zu sehen. Vielleicht ist es einfach so, dass nicht immer das Beste dabei herauskommt, wenn Autoren über sich und ihre Arbeit reflektieren.

Der Schauplatz von „Ihre Version des Spiels“ ist eine Mehrzweckhalle, irgendwo in der französischen Provinz. Nathalie Oppenheim (Hannelore Hoger), die vielfach preisgekrönte Bestseller-Autorin, ist Stargast des literarischen Abends von Roland Boulanger, dem ambitionierten Bibliothekar und Hobby-Lyriker des Städtchens, den Oliver Urbanski bei der Premiere mit etwas zu viel Nervosität und Tollpatschigkeit versah. Gegenspielerin der Oppenheim ist die Journalistin Rosanna Ertel-Keval. Tatja Seibt ist absolut zu Hause in dieser Rolle. Sie spielt die überheblich-kühle Intellektuelle mit bewunderungswürdiger Grandezza und Lässigkeit, man möchte glauben, dass sie eigentlich noch ganz andere Fragen auf der Pfanne hat, als Yasmina Reza sie ihr in den Mund legt. Später, nach der zähen Veranstaltung, die durch blendende Lichtschneisen ihre Zäsur erhalten, wird es Backstage auch noch lustig. Dann werden reihenweise Cocktails geschlürft und der vollgetankte Provinz-Bürgermeister (Volker Lechtenbrink) rückt der bereits schwankenden Schriftstellerin auf die Pelle. Gemeinsam singen sie dann Gilbert Becauds Schlager „Nathalie“ und tanzen um das Sofa herum. Das war’s dann.

Diese letzte Szene erscheint wie ein Zugeständnis an das Boulevard, um letztendlich doch noch irgendetwas Lustiges auf die Bühne zu bringen. So sehr es hier menschelt, inhaltlich werden wir kein Stück schlauer. Keine Offenbarungen unter Alkohol, die Autorin bleibt so wortkarg, wie sie schon auf dem Podium gewesen ist. Eine Situation, die Regisseur Ulrich Waller so quälend wie möglich darstellt. Sicher, immer und immer wieder werden Schriftsteller - mit oder ohne Publikum - gefragt, wie weit sie mit ihren Figuren identisch sind. Wo die Literatur beginnt, die ausgedachte Geschichte und wie viel eigene, authentische Erfahrungen verarbeitet wurden. Und wahrscheinlich sind die meisten Schriftsteller restlos angeödet von diesen Fragen. In diesem Fall treibt Yasmina Reza das Spiel mit den Identitäten sogar noch auf die Spitze: Ihre Autorin Nathalie Oppenheimer hat eine Autorin zur Heldin des neuen Buches gemacht. Und diese Autorin, wie könnte es anders sein, hadert mit ihrem Werk, aber auch mit ihrem Mann, den sie von einem Ex-Polizisten umbringen lässt. So, und nun die Frage: Inwieweit ist das alles biographisch? Yasmina Reza hätte daraus ohne weiteres einen Thriller machen können. Sie wollte aber nicht. So fragt die Journalistin noch nicht einmal nach den Mordgelüsten der Autorin, wir erfahren auch nichts über die privaten Verhältnisse der Nathalie Oppenheim, die zweifellos in Erfahrung zu bringen gewesen wären. Stattdessen veranstaltet die wenig sympathisch wirkende Rosanna ein hochgestochenes Zitaten-Quizz, in dem immerhin ein entscheidender Satz fällt: „Die zentrale Rolle des Schreibens zu erkennen, bedeutet auch, die Wirklichkeit als unzulänglich zu erkennen.“

Wie unzulänglich die Wirklichkeit ist, zeigt sich in diesem Stück in jeder Minute. Das macht es insgesamt leider nicht besser. Toll, wirklich sehenswert, ist dieses fast choreografisch anmutende Pas de Deux von Volker Lechtenbrink und Hannelore Hoger auf dem Sofa: Lechtenbrink gibt seinem jovialen Provinz-Bürgermeister kräftig Zucker ohne dabei in die Knallcharge abzugleiten. Und Hannelore Hoger, die insgesamt mit wohltuender Zurückhaltung spielt, ist beim versonnen-beschwipsten Cocktail-Früchte-Lutschen zum Niederknien gut. Dieses Paar, diese Szene - das reißt einfach alles raus.

(Text korrigiert am 22.03.13)

Yasmina Reza „Ihre Version des Spiels“
St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29-30, Hamburg-St. Pauli
Bis 2. 3., 5.-10.3. und 12.-17.3.2013, jeweils 20 Uhr, sonntags 19 Uhr.
Karten unter (040) 4711 0666
www.st-pauli-theater.de

Fotonachweis:
Header: Hannlore Hoger, Volker Lechtenbrink, Tatja Seibt Foto: Jim Rakete
Galerie: alle (c) Jim Rakete
01. Tatja Seibt, Hannelore Hoger, Oliver Urbanski
02. Hannelore Hoger
03. Hannlore Hoger, Volker Lechtenbrink, Tatja Seibt

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avatar Lola Mangelsen
+10
 
 
Wir sind mit unserem Literaturkreis - fünf vielseitig interessierte Frauen - gestern aus Lübeck gekommen, das Stück zu sehen. Zwei sind zeitweilig eingeschlafen, und ich hab mich beständig gefragt: was will Yasmina Reza uns sagen? Ich konnte da kein "Klook reinkriegen". Die anderen auch nicht. Zwei Teile, die nicht zu einander passen. Einmal gequält auf intellektuell gemacht und dann fast Slapstick. Dazwischen die Lichtschranke, die den Augen weh tat. Schade um die hervorragenden Schauspieler!
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avatar Oliver Karbus
+5
 
 
Erstens hat Yasmina Reza schon mehrere Stücke geschrieben, die NICHT Komödien sind, z. B. "Jascha" oder "Die Reise in den Winter" oder "Gespräche auf einer Beerdigung". Das sollte man als Kritiker schon wissen. Zweitens ist "Nathalie" ein Chanson von Gilbert Becaud und NICHT von Aznavour.
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avatar Isabelle Hofmann
+4
 
 
Lieber Oliver Karbus,
herzlichen Dank für den Hinweis! Da ist mir leider ein Fehler unterlaufen. (Aznavour hat den Titel nur interpretiert). Berichtigung erfolgt.
Isabelle Hofmann
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avatar Archie Bell
+7
 
 
Noch so gute Schauspieler können ein schlechtes Stück nicht "raus reißen". Vielleicht lindern, um einem Abend noch irgendwas abzugewinnen. "Lola Mangelsen" scheint das ja zu bestätigen.
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avatar Susanne Hoffmann
+5
 
 
Zu teure Karten für ein sehr langweiliges, schlechtes Stück. Die Frauenfiguren sind OK, die Männer sind Verbesserung bedürftig, die Hooger ist eine sehr gute Schauspielerin, Tatja Seibt spricht schön und deutlich und bewegt sich elegant.
Oliver Urbanski müsste einmal einen richtigen guten Moderator beobachten, wie man eine Autorenlesung moderiert. Er spricht zu schnell, zu undeutlich, zu nervös und er geht mit seiner Spielweise auf die Nerven. Wie auch Volker Lechtenbrink, der utriert und wie er das ausgehungerte Publikum mit seinen nicht witzigen, übertriebenen "Witze" zum verkrampfen Lachen zwingt.
Schon wieder ein schlechter Theaterabend.
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avatar Melanie Ames
+5
 
 
Ich bin in der letzten Woche von Köln aus nach Hamburg gereist, um mir das Theaterstück anzusehen. Mir persönlich hat „Ihre Version des Spiels“ sehr gut gefallen! Natürlich ist das Stück keine leichte Kost und man muss schon sehr gut zuhören, um den Inhalt komplett nachvollziehen zu können. Das ist natürlich schwierig, wenn man zwischenzeitlich einschläft.
Ich finde es immer ratsam sich vor einem Theaterbesuch wenigstens ein wenig mit dem Stück vertraut zu machen (es gibt z.B. sehr informative Artikel über die Uraufführung in Berlin und das Textbuch ist mittlerweile auch im Handel erhältlich). Wer sich vorab etwas informiert hat, sollte eigentlich wissen, dass „Ihre Version des Spiels“ eben kein Lustspiel ist.
Das Nathalie Oppenheim im Verlauf des Stückes nichts über ihre Person preisgibt (was ja auch das Kernthema ist), finde ich gar nicht so tragisch. So wird uns, dem Publikum doch die Möglichkeit gegeben, unserer Fantasie freien Lauf zu lassen.
Meiner Meinung nach ist ein Theaterstück immer nur so gut, wie das, was die Darsteller daraus machen und die Besetzungsliste spricht schon dafür, dass es sich allein wegen der Schauspieler lohnt, dieses Stück anzusehen.
Das einzige, was ich auch als störend empfand, waren die Lichtschneisen, die die einzelnen Szenen voneinander trennten.
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avatar Shakespeare
+4
 
 
Ich weiß nicht, von welchem Stück hier die Rede ist. Ich habe "Ihre Version des Spiels" im Deutschen Theater in Berlin gesehen, mit einer ausgezeichneten Corinna Harfouch als Nathalie Oppenheim und einem ebenso ausgezeichneten Alexander Khuon als Literaturfan Boulanger. Gerade in der Verweigerung der Erklärung von Kunst, in dem Zuendeerzählen, in der Verweigerung der Schlüsselloch-Perspektive liegt der Reiz des Stückes. In Berlin war gerade der Teil der Autorenlesung spannend und witzig. Den Backstage-Teil halte ich für überflüssig. Summa summarum: es ist überhaupt kein schlechtes Stück!
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avatar Michael
+2
 
 
Ich habe zum ersten Mal nicht applaudiert nach dem Ende eines Theaterstückes. Weder Schauspieler noch der Inhalt des Stückes waren annähernd Bühnenreif. Als Hörspiel zum Einschlafen hervorragend geeignet. Ach ja, kann mir irgendjemand die Figur des Bürgermeisters im zweiten Teil erklären. Wodurch war dieser nach der langatmigen Dichterlesung motiviert?
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avatar Henning Juhre
+3
 
 
Wer an Schlaflosigkeit leidet, dem empfehle ich dringend den Besuch dieser "Aufführung" im St. Pauli Theater in Hamburg. Welcher Teufel hat, die ansonsten hervorragende Hoger, geritten, sich für solch einen Sch.... herzugeben. Unterirdisch. Man hatte das Gefühl, dass die Zuschauer (oder waren es Zuhörer ?) zigweise um einen Eintrag im Dauergähnen des Guiness Buches der Rekorde buhlten. Im Rang sind die Leute scharenweise geflüchtet. Der Rest blieb, so kam es einem vor, aus lauter Mitleid und aus Pietätsgründen den Darstellern gegenüber. Auch uns riss es von den Sitzen - leider nach draussen -und schnell weg. Eine Erlösung. Sorry ! aber so war es...
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