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1989 - Images of Change

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Montag, den 16. März 2009 um 11:06 Uhr
Eine europäische Spurensuche für die Jahrgänge 1980 bis 1991

Die erste gesamteuropäische Spurensuche zur Erinnerung an 1989 startet EUSTORY – das Geschichtsnetzwerk für junge Europäer. Aufgerufen dazu sind die Jahrgänge des Umbruchs zwischen den polnischen Streiks 1980 und dem Ende der Sowjetunion 1991. In dem Online-Wettbewerb (www.1989history.eu) gibt es Preise im Wert von ca. 20.000 € und eine Preisverleihung im November 2009 in Brüssel. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2009.

Wenn in diesem Jahr an den Fall des Eisernen Vorhangs vor 20 Jahren erinnert wird, ist dies für viele schon ferne Geschichte. Wer kann sich noch vorstellen, wie Europa zwischen Ost und West geteilt war? In einer Zeit ohne schnelle Verkehrsverbindungen, ohne Visa-Freiheit, ohne Internet, ja ohne Fax und den spontanen Griff zum Telefon. Vor 20 Jahren änderte sich innerhalb kürzester Zeit die große Politik wie der Alltag der kleinen Leute. Diese ferne Zeit soll nun über Bildzeugnisse in Erinnerung gerufen werden: Fotos, Postkarten, Briefe, Tagebücher, Zeitungsberichte. Es geht um alles, was sich als Kopie für eine visuelle Erinnerung an diese Zeit eignet. Gesucht wird besonders, was von Zeitzeugen privat aufbewahrt wird – und das nicht nur im Osten. Auch im Westen haben die Menschen ihre Erinnerungen an 1989, z. B. durch die vielen Neuankömmlinge oder durch eigene Reisen.

EUSTORY ist ein Netzwerk von Geschichtswettbewerben, das in Deutschland durch den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten vertreten wird. EUSTORY ist in 22 Nationen aktiv. Die Organisation wird durch Friedensnobelpreisträger Martti Ahtisaari, den polnischen Auschwitz-Überlebenden Władysław Bartoszewski und Jacques Delors, den ehemaligen Präsidenten der EU-Kommission als Schirmherren unterstützt.

2007 ist EUSTORY mit dem Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung von Bundespräsident Köhler ausgezeichnet worden.
 

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