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Heute Abend um 19 Uhr wird zum 16. Mal der mit 7.500 Euro dotierte Hiscox Kunstpreis an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) verliehen. Im Rahmen einer Ausstellung im ICAT – Institute for Contemporary Art & Transfer zeigen zwölf junge Künstlerinnen und Künstler hierfür Skulpturen, Malerei, Druckgrafiken, Rauminstallationen, Video- und VR-Kunst sowie eine Performance. Noch bis zum 3. Dezember ist die Präsentation junger Kunst für das Publikum zu entdecken.


Die Nominierten 2023 sind Jigoo Hong, Julia Koch, Sanna Leone, Laetitia Megersa, Rico Mehler, Hannah Mischkowski, Mark Morris, Joshua Perelsztein, Philipp Joy Reinhardt, Millie Schwier, Dominik Styk und Maja Wietfeldt. Eine externe Fachjury entscheidet über die Vergabe des Hiscox Kunstpreises. In ihr wirkten in diesem Jahr: Dr. Corinne Diserens (Leitung Kunst der Gegenwart, Hamburger Kunsthalle), Dr. Thomas Köhler (Direktor Berlinische Galerie) und Nicola Kuhn (Autorin und Kunst-Redakteurin Tagesspiegel Berlin). Nach einem Präsentationsrundgang zeigte sich die Jury begeistert von den experimentellen, qualitätvollen und wagemutigen Beiträgen in der Ausstellung.

Die künstlerische Arbeit PSA von Hannah Mischkowski (Klasse Prof. Thomas Demand) überzeugte die Jury durch ihre Vielschichtigkeit und formale Stringenz am meisten und wird mit dem Hiscox Kunstpreis in Höhe von 7.500 Euro bedacht. In der Jurybegründung heißt es: „Die Betrachtenden nähern sich einem hölzernen Kasten, der gläserne Schutzvorrichtungen für Ellbogen und Knie enthält, die als Hilfsmittel in einem harten, körperlichen Arbeitsalltag dienen, hier jedoch durch ihre Fragilität überraschen. Das Zusammenspiel von Glas-Objekten und stabilem Gehäuse betont die Verletzlichkeit des Menschen, den Balanceakt zwischen Risiko und Sicherheit. In Zeiten, die geprägt sind von Zukunftsangst, Konkurrenzdruck und konkreter Bedrohung durch Krieg und Fremdenfeindlichkeit werten wir Hannah Mischkowskis Beitrag als starken Ausdruck für die soziale Wirklichkeit in unserer Gegenwart.“

Janna-Lena Baierle, Underwriter Art & Private Clients beim Spezialversicherer Hiscox, betont: „Wir freuen uns, dass wir in Kooperation mit der HFBK Hamburg Nachwuchs-Künstlerinnen und -Künstler bereits im 16. Jahr in Folge unterstützen können – das ist uns eine Herzensangelegenheit. Kunst muss gesehen und wertgeschätzt werden, darum ist es ist so wichtig, dass junge, begabte Kunstschaffende eine Plattform haben. Ich bin wieder sehr beeindruckt von der Qualität der in diesem Jahr ausgestellten Arbeiten – so viel Talent und Leidenschaft verdient die Förderung und die Aufmerksamkeit, die etwa der Hiscox Kunstpreis ermöglicht.“

Den mit 7.500 Euro dotierten Kunstpreis vergibt der Versicherer Hiscox Deutschland seit 2008 in Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Kunst zu sammeln und zu versichern hat das internationale Spezialversicherungsunternehmen Hiscox seit jeher geprägt. Neben der finanziellen Förderung in Form eines Preisgeldes wird den Nominierten zusätzlich ermöglicht, ihre Werke der Öffentlichkeit zu zeigen und in einem durch die Grafikklasse der Hochschule gestalteten Katalog zu präsentieren. Aus dieser Leidenschaft für die Kunst leistet Hiscox einen wichtigen Beitrag für eine unabhängige Entwicklung herausragender Studierender zu Beginn ihrer künstlerischen Karriere.

 

Quelle: Hochschule für bildende Künste, Hamburg

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