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Dank der Kooperation der Behörde für Kultur und Medien, der Behörde für Schule und Berufsbildung und neun Hamburger Stiftungen stehen auch dieses Jahr mehr als eine halbe Millionen Euro für den Projektfonds „Kultur & Schule“ zur Verfügung, um Kulturelle Bildung an den Hamburger Schulen weiter zu stärken. Im Fokus der Förderung stehen insbesondere Kooperationen von Künstlerinnen und Künstlern und Kulturinstitutionen mit Schulen, die Kulturelle Bildung nachhaltig vorantreiben.

 

Die Behörde für Kultur und Medien und die Behörde für Schule und Berufsbildung beteiligen sich mit jährlich 425.000 Euro am Fonds. Die Alfred Toepfer Stiftung, die BürgerStiftung Hamburg, die Claussen-Simon-Stiftung, die Dorit & Alexander Otto Stiftung, die Dürr-Stiftung, die Gabriele Fink Stiftung, die Körber-Stiftung und die Klaus und Lore Rating Stiftung geben zusammen zusätzliche 85.000 Euro dazu. Als neuer Förderer ist die NORDMETALL Stiftung hinzugekommen, die den Fonds mit 10.000 Euro im Rahmen ihres Corona Sonderbudgets unterstützt. Damit stehen für das Jahr 2021 insgesamt 520.000 Euro für den Projektfonds „Kultur & Schule“ zur Verfügung.

 

Im letzten Jahr wurden 56 Vorhaben an Schulen bewilligt. In einer neuen Förderrunde hat die unabhängige Jury jetzt weitere 20 Projekte ausgewählt, die zwischen Mai und Dezember dieses Jahres starten werden. Alle geförderten Vorhaben zeigen die hohe Qualität der Kulturellen Bildung in Hamburg. Die nächste Antragsfrist für Projekte, die zwischen November 2021 und Juni 2022 starten, beginnt am 1. August 2021 und läuft bis zum 15. September 2021.

 

Beim Projektfonds „Kultur & Schule“ können Vorhaben in allen künstlerischen Sparten, allen Formaten und für alle Klassenstufen mit einer maximalen Förderlaufzeit von einem Jahr eingereicht werden. Die geförderten Projekte sollen einen Impuls für eine nachhaltige Entwicklung der Schule geben.

 

Über die Vergabe der Fördersummen in Höhe von 1.000 bis maximal 15.000 Euro entscheidet eine Jury. In begrenztem Umfang können Projekte auch über maximal drei Jahre mit insgesamt bis zu 45.000 Euro gefördert werden.

 

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die aktuelle Situation bleibt herausfordernd, obwohl wir gerade jetzt das kreative Miteinander und die Kunst und Kultur insgesamt so dringend bräuchten. Vor allem die Kinder und Jugendlichen leiden unter den Einschränkungen der Corona-Maßnahmen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir gemeinsam mit den Stiftungen eine Perspektive gerade auch für die Kulturelle Bildung entwickeln und mit dem Projektfonds gerade jetzt sehr unterschiedliche und herausragende Projekte fördern. Kunst und Kultur ist für unser aller Leben wichtig und wertvoll. Ich danke den Antragstellerinnen und Antragstellern für ihre kreativen Projektvorschläge und der Jury und den Stiftungen für ihr Engagement.“

 

Petra Kochen, Vorsitzende der Gabriele Fink Stiftung, als Vertreterin der fördernden Stiftungen: „Was wissen wir denn, was auf uns zukommt, in Zeiten wie diesen? Was wollen wir denn, das auf uns zukommt, in Zeiten wie diesen? Fragen über Fragen, voller Herausforderungen an unsere Kreativität, an unsere Phantasie, an unsere Fähigkeit, sich auf ungewohnte Situationen einzustellen. Kulturelle Bildung liefert einen Zugang zu diesen Aufgaben, und deshalb freuen wir uns besonders über den Projektfonds Kultur&Schule, in Zeiten wie diesen!“

 

Heike Roegler, Vorstand der LAG Kinder- und Jugendkultur: „Die aktuelle Situation stellt große Herausforderungen an die Zusammenarbeit von Kultur und Schule. Es ist erfreulich zu sehen, mit welch hoher Kreativität und Flexibilität die geförderten Projekte darauf reagieren. Doch wir alle hoffen natürlich, dass es nach den Sommerferien wieder richtig in Präsenz losgehen kann. Gerade dann ist Kulturelle Bildung im Schulkontext wichtiger denn je!“

 

Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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