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In diesem Jahr feiert das MEDIA Programm seinen 30. Geburtstag. Ursprünglich erdacht, um den europäischen Film wettbewerbsfähiger zu machen, ist die EU-Filmförderung mittlerweile aus der europäischen Filmlandschaft nicht mehr wegzudenken. Die Unterstützung für die hiesige Branche war in den letzten sieben Jahren unverändert hoch: Insgesamt 112 Millionen Euro sind nach Deutschland geflossen.

 

777 Millionen Euro haben MEDIA Förderempfänger:innen in ganz Europa von 2014 bis 2020 erhalten, über 14 Prozent davon gingen an deutsche Projekte: An Produzent:innen von Filmen und Serien, an Entwickler:innen von Games, an Verleiher:innen und Weltvertriebe, an Festivals, Märkte, Trainings-Initiativen und an Kinos via Europa Cinemas. Auch Coproduction Funds sowie Maßnahmen zur Publikumsentwicklung wurden unterstützt.

 

MEDIA förderte unvergessliche Kino-Erlebnisse wie „3 Tage in Quiberon“ von Emily Atef, TV-Serien wie „Das Boot“ von Andreas Prochaska und Dokumentarfilme wie „The Cleaners“ von Hans Block und Moritz Riesewieck. Oscar-Nominierungen und Europäische Filmpreise wie für „Toni Erdmann“ von Maren Ade sind für MEDIA-Filme mittlerweile keine Seltenheit mehr. Geförderte Animationsfilme wie „Ooops! Die Arche ist weg“ von Toby Genkel und Sean McCormack und sein Nachfolger Nachfolger „Ooops! 2 - Land in Sicht“ verkaufen sich in die ganze Welt.

Nach langen Verhandlungen ist das neue MEDIA-Progamm 2021-2027 kurz vor dem Start. 

 

Lucia Recalde, Leiterin des Programms in der Europäischen Kommission: „Das neue Programm wird keine Revolution, aber eine Evolution. Um die europäische Dimension zu stärken, möchten wir die Zusammenarbeit auf die nächste Stufe bringen, indem wir Co-Development, Co-Vertrieb und Kollaboration in der gesamten Wertschöpfungskette unterstützen.“

Mit neuen Aufrufen wird nach jetzigem Stand Ende Mai gerechnet. 

 

Quelle: Creative Europe Desk Hamburg

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