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Die Kunst- und Kulturszene ist durch die Beschränkungen der Corona-Maßnahmen existenziell bedroht. Deswegen haben Akteur*innen aus dem Kölner Kulturrat, dem Niehler Freiheit e.V. und dem Kunstzentrum Wachsfabrik seit dem ersten Lockdown ein wegweisendes Konzept entwickelt: Der „Kulturgenerator“ ist eine solidarische Online-Galerie, die darauf abzielt, die durch Verkäufe generierten Einnahmen unter allen teilnehmenden Kunst- und Kulturschaffenden zu verteilen. Am 18. November – dem ursprünglichen Eröffnungstermin der nun abgesagten ART Cologne – wird der „Kulturgenerator“ in Bewegung gesetzt und geht online.



Das Prinzip hinter dem Generator: Kunst- und Kulturschaffende können ihre Arbeiten einreichen und auf der Plattform www.kulturgenerator.de verkaufen. Dabei können sie entscheiden, ob und in welchem Umfang ihre Erlöse auf einem gemeinsamen Konto gesammelt werden. Mit jedem Verkauf eines Angebots in Form von Kunstwerken oder Erlebnissen erhalten deshalb nicht nur die jeweiligen Kunst- und Kulturschaffenden einen Geldbetrag - das solidarische Konto aller Teilnehmenden wächst ebenfalls an. Der aktuelle Stand des gemeinsam generierten Geldes ist auf der Webseite permanent einsehbar. 

Am 1. Februar 2021 verteilt der Kulturgenerator die Einnahmen anteilig unter allen Teilnehmenden, die an der Ausschüttung beteiligt werden wollen. Berücksichtigt werden auch diejenigen, deren Angebote nicht verkauft wurden. “Mit dem Projekt wollen wir die Sichtbarkeit von Kunst und Kultur aufrechterhalten”, erläutert Katherina Gorodynska vom Verein Niehler Freiheit e.V. “Es ist ein Vorschlag, wie Solidarität mit aber auch innerhalb der Kunst- und Kulturszene gestaltet werden kann.”

Der “Kulturgenerator” lädt dazu ein, neben Objekten der bildenden Kunst auch kulturelle Angebote in Form von Erlebnissen einzureichen. So können auch Institutionen von dem Projekt profitieren. Jeannette de Payrebrune vom Kunstzentrum Wachsfabrik: „Aufgrund der aktuellen COVID 19-Maßnahmen werden momentan überwiegend Kunstwerke verkauft. Sobald wie möglich kommen Erlebnisse nach.“ Alle Angebote erscheinen auf der Plattform hierarchiefrei und gleichberechtigt nebeneinander.

Zum Start des Kulturgenerators am 18. November können zunächst 30 Werke erworben werden. Die Preisspanne der Angebote reicht von 25 bis 5.000 Euro. Sobald ein Angebot verkauft wird, rückt ein neues nach. „Mit dem Kauf eines Kunstwerks macht man nicht nur sich selbst eine Freude, sondern kann auch wirkungsvoll helfen. Wir hoffen auf eine breite Resonanz bei allen Kunstfreunden“, freut sich Dr. Hermann Hollmann, Vorsitzender des Kölner Kulturrats, auf das gemeinsame Experiment.

Quelle: Kölner Kulturrat

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