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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Die Planung für das Quartier rund um den neuen Fern- und Regionalbahnhof Altona am Diebsteich nimmt weiter Gestalt an. In unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Fußball-Regionalligastadion an der Waidmannstraße ist eine neue Musikhalle auf dem ehemaligen ThyssenKrupp-Firmengelände geplant. Die Konzerthalle soll Platz für bis zu 5.000 Besucherinnen und Besucher bieten. Die Planungen erfolgen in Partnerschaft mit der Hamburg Music Hall GmbH (HMH), einem Zusammenschluss von Akteuren der Hamburger Musikwirtschaft. Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) und die HMH haben dazu eine entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet. Als Eigentümerin des Grundstücks wird die Stadt gemeinsam mit der HMH Ziele und Anforderungen definieren, die beim Bau einer Musikhalle berücksichtigt werden sollen. Die Musikhalle ist Teil einer Rahmenplanung zur Quartiersentwicklung, welche unter anderem den Bau des neuen Fußball-Regionalligastadions sowie einenBürobau auf der Fläche vorsieht. Das gründerzeitliche Verwaltungsgebäude und die beiden Pförtnerhäuschen sollen erhalten bleiben.

 

 

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel:„Zusammen mit dem Regionalligastadion wird die neue Konzerthalle die Entwicklung rund um den zukünftigen Fernbahnhof Diebsteich beflügeln. Hier entsteht mit bester Verkehrsanbindung ein buntes, vielfältiges Quartier, das wir kürzlich vor Ort mit vielen Bürgerinnen und Bürgern erörtert haben. Der LOI zur Konzerthalle ist auch ein Bekenntnis der Stadt zur Zukunft der Musikwirtschaft, die die Corona-Krise sehr hart getroffen hat. Mit unserem Vertragspartner auf städtischer Seite, dem Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen der Finanzbehörde, haben wir einen erfahrenen städtischen Player, um die Planung und den Bau der Konzerthalle und des Stadions behördenübergreifend erfolgreich zu managen.“

 

Kultursenator Dr. Carsten Brosda: „Hamburg ist dank seiner außergewöhnlich vielfältigen Szene eine der wichtigsten Musikstädte Europas. Bisher fehlte in der Stadt noch eine Halle für Konzerte mit bis zu 5.000 Besucherinnen und Besuchern. Mit der neuen Konzerthalle am Diebsteich wird Hamburg für Musikfans und Veranstalter noch interessanter. Es ist gut, dass die Stadt die weitere Planung gemeinsam mit der örtlichen Musikszene entwickelt.“

 

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen:„Am Diebsteich wird in den kommenden Jahren ein lebendiges und urbanes Quartier entstehen, dessen kantigen Industriecharme wir erhalten wollen. Dieser besondere Ort wird ein Ort mit hohem Freizeit- und Erholungswert sein, den Menschen viel Grün und Sportflächen bieten. Die geplante Musikhalle fügt sich aus stadtplanerischer Sicht hier sehr gut in diese Mischung ein. Wir nehmen die Sorgen und Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner in Bezug auf den zusätzlich erwarteten Verkehr und Lärm sehr ernst und haben bereits mit der Verkehrsplanung darauf reagiert.

 

Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona:„Wir sind sehr froh, dass Altona nach wie vor über zahlreiche kulturelle Institutionen verfügt, vom Altonaer Museum, Altonaer Theater, den Museen im Jenisch-Park oder den Clubs im Schanzenviertel. Eine neue Musikhalle am Diebsteich kann dieses Angebot sinnvoll ergänzen. In Altona haben wir übrigens sehr viel Erfahrung mit neuen, größeren „Stadtbausteinen“. Die große Bergstraße war über viele Jahre ein schwieriger Ort und der Ansiedlungswunsch eines großen Einzelhändlers hat in der Nachbarschaft große Befürchtungen ausgelöst, insbesondere hinsichtlich der damit einhergehenden Belastungen. Nach meinem Eindruck ist es gut gelungen, die Stadtverträglichkeit sicherzustellen – und ich bin überzeugt, dass dies auch bei einer neuen Musikhalle am Diebsteich gelingt.“

 

Quelle:  Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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