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Die Welt erstickt im Plastikmüll – die Natur, die Tiere, aber auch immer mehr wir Menschen selbst. Umfassende massentaugliche Lösungen scheinen noch immer in weiter Ferne und die aktuelle Corona-Krise wird von der Industrie sogar genutzt, um bereits beschlossene Umweltziele wieder zu kippen. Umso wichtiger ist es jetzt zu zeigen, dass eine plastik-smarte Zukunft möglich ist. Vor diesem Hintergrund gab das Institute for Art and Innovation e.V. heute den Start der  Plastic Revolution bekannt. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen für das Problem der Umweltverschmutzung durch Plastikmüll zu sensibilisieren und sie zu unterstützen, selbst wirkungs- und reichweitenstarke Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

 

Vom 1. Juli bis zum 31. August 2020 können sich junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren mit ihren Ideen zur Bekämpfung der Plastikepidemie registrieren. Das Online-Bewerbungsformular findet sich auf unserer Webseite: www.plastic-revolution.org/ideen

 

Für unser Projekt dient Kunst als inspirierender Trigger – Faktensammlungen und Kooperationen mit Forschungsinstituten der Wissensvermittlung – erfolgreiche Best Practices innovativer GründerInnen als Vorbilder. Auf der Online-Plattform laden vielfältige Events zum Mitmachen und zur Vorbereitung auf den Ideenwettbewerb ein. Auf Basis von “Challenges” wie der Analyse des eigenen Plastic-Footprints, werden außerdem Learning Journeys angeboten, die sich für den Einsatz im aktuellen Homeschooling oder für den Unterricht eignen

 

Um das Potential der Ideen zu verstärken, findet vom 4.- 6. September 2020 der Plastic Revolution – Makeathon statt. Hier können sich Teams zusammenfinden, um unterstützt von ExpertInnen gemeinsam noch bessere Lösungen für Herausforderungen zu entwickeln. Alle Ideen durchlaufen danach einen Auswahlprozess durch eine internationale Jury sowie eine Publikumsabstimmung.

 

Die besten Ideen erhalten einen Platz im Plastic Revolution – Accelerator,  in dem die TeilnehmerInnen gemeinsam mit erfahrenen MentorInnen intensiv an der konkreten Umsetzung und Erweiterung ihrer Ideen in reale Geschäftsszenarien oder Initiativen zur Reduzierung der globalen Plastikverschmutzung arbeiten. Somit qualifizieren sie sich für den Young Impact Innovators Award, der im Oktober 2020 die Top 5 Ideen in Berlin auszeichnet.

 

“Wir bieten jungen InnovatorInnen eine Plattform, um ihrer Idee Sichtbarkeit zu verleihen und sich zu vernetzen. Durch unser einzigartiges Netzwerk an Vorbildern und erfahrenen ExpertInnen aus der Gründerszene, der Kreislaufwirtschaft und Forschungsinstituten haben sie die Möglichkeit, mit Unterstützung von ExpertInnen ihre Ideen in die Umsetzung zu bringen,” Viktoria Trosien, Board Director des Institutes for Art and Innovation.

 

“Ziel des Ideenwettbewerbs ist es, vor allem junge Menschen für die aktive Auseinandersetzung mit ökologischen Herausforderungen zu gewinnen und bei der strategischen Umsetzung ihrer Lösungsansätze zu unterstützen. Es geht uns darum, sie Selbstwirksamkeit erleben zu lassen, indem sie Veränderungen selbst gestalten. So werden junge Menschen langfristige AkteurInnen von gesellschaftlichen Transformationsprozessen,” Nicole Loeser, Board Director des Institutes for Art and Innovation.

 

„Wir möchten mit der Albrecht von Dewitz Stiftung unseren Teil dazu beitragen, all die wertvollen Ideen von jungen Menschen sichtbar und umsetzbar zu machen! Daher freuen wir uns als Hauptförderer den Young Impact Innovators Award und damit viele neue und erweiterte Innovationen unterstützen zu können. Die Entwicklung von Innovationen und der Erhalt unserer Natur liegt uns besonders am Herzen liegen – von den Bergen bis ins Meer. Wir sind genauso neugierig wie alle anderen Beteiligten, mit welchen Lösungen uns die TeilnehmerInnen des Awards begeistern und überraschen werden“, Lina Wansel, Stiftungsbeauftragte der VAUDE Sport Albrecht von Dewitz Stiftung.

 

Gemeinsam mit der jungen Generation sowie Multiplikatoren aus Kunst, Wissenschaft, Unternehmertum, Politik, Medien und Gesellschaft entwickeln wir innovative, wirkungs- und reichweitenstarke Lösungsansätze zur Problematik der Plastikepidemie. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung des Programms der EU-Ratspräsidentschaft und unterstreicht die Stärken und Chancen zu diesem Thema. Es festigt somit Europa als ökologischen Innovationstreiber und zahlt auf das von Frau von der Leyen angekündigte Ziel ein, Europa über den “European Green Deal” mit einem „Sustainable Europe Investment Plan“ bis 2050 zum ersten CO2-neutralen Kontinent zu machen.

Das Projekt wird mit Unterstützung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung durchgeführt.

 

Quelle: Institute for Art and Innovation e.V. 

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