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Hamburger Architektur Sommer 2019

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In Spanien sind der italienische Komponist Ennio Morricone und sein US-amerikanischer Kollege John Williams für ihre Leistungen im Bereich des Kinos ausgezeichnet worden. Die Jury des Prinzessin-von-Asturien-Preises – eine hochrangige Anerkennung, die von der Stiftung Prinz von Asturien in verschiedenen Sparten in Oviedo verliehen wird – hat die beiden Musiker dafür geehrt, dass sie „Hunderte von Filmen mit ihrem Talent angereichert haben. Sie haben eine große Meisterschaft in den Bereichen der Komposition und Narrativik bewiesen indem sie Emotionen, Spannung und Poetik im Dienst des Filmbildes geschaffen haben“.

 
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Was bewegte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2019? Von „Mantegna und Bellini“ über den 250. Geburtstag Alexander von Humboldts und den Spatenstich für den Neubau der Nationalgalerie am Kulturforum bis zu über vier Millionen Museumsbesuchen war das so einiges. Der gerade erschienene Jahresbericht informiert über die wichtigsten Ausstellungen, die spannendsten Baufortschritte, die interessantesten Forschungsprojekte und die erfolgreichsten Aktionen aus den Bereichen Bildung und Vermittlung. Außerdem: Ein Interview mit den deutschen und namibischen Beteiligten des Projektes „Confronting Colonial Pasts, Envisioning Creative Futures“, in dessen Ergebnis 23 Objekte des Ethnologischen Museums an ihren Ursprungsort Namibia zurückkehren; sowie detaillierte Zahlen zum Stiftungshaushalt und den Besucher*innen und Nutzer*innen. 

 
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Für diesen „NEUSTART KULTUR“ wird aus dem Kulturetat für dieses und das nächste Jahr insgesamt rund eine Milliarde Euro mehr für den Kulturbereich zur Verfügung gestellt.

„Mit zusätzlich einer Milliarde Euro unterstützen wir den Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland und stellen die Weichen auf Zukunft“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters. „Mit Stolz sage ich: Das ist ziemlich genau die Hälfte unseres Jahreshaushalts, der ja ohnehin in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen ist. Wir werden Kinos und Musikclubs, Gedenkstätten und Museen, Theater und Festivals und viele andere Kultureinrichtungen dabei unterstützen, nach der Corona-Zwangspause so früh wie möglich wieder ihre Tore zu öffnen. Für uns sind Erhalt und Sicherung der kulturellen Infrastruktur Deutschlands der Schlüssel, um wieder Arbeitsmöglichkeiten für Künstlerinnen, Künstler und Kreative bundesweit zu schaffen.“

 

Das Programm gliedert sich im Wesentlichen in vier Teile: 

 

1. Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft

Mit diesem Baustein, der mit bis zu 250 Millionen Euro finanziert wird, geht es darum, Kultureinrichtungen fit zu machen für die Wiedereröffnung. Unabhängig davon, ob es sich um Kulturzentren oder Musikclubs, Theater oder Kinos, Messen oder Literaturhäuser handelt: Sie alle müssen Hygienekonzepte und Abstandsregeln umsetzen. Dazu zählen Online-Ticketing-Systeme, die Modernisierung von Belüftungssystemen, eine andere Besucherführung und Bestuhlung. Die Gelder kommen vor allem Einrichtungen zugute, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird.

2. Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen

Im Zentrum von NEUSTART KULTUR stehen die vielen kleineren und mittleren Kulturstätten und -projekte, die vor allem privatwirtschaftlich finanziert sind. Ihnen sind die Einnahmen weggebrochen, sie müssen aber dennoch Personal bezahlen, um an neuen Programmen zu arbeiten. Durch die BKM-Hilfen sollen Kreative aus der Kurzarbeit herausgeholt werden und ihrer künstlerischen Arbeit nachgehen können.

Außerdem wollen wir die Möglichkeiten eröffnen, neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben. Insgesamt stehen für diesen größten Baustein des Programms bis zu 450 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Mittel sind nach Sparten aufgeteilt:

  • Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter und -vermittler, gibt die BKM 150 Millionen Euro.
  • Für Theater und Tanz stehen ebenfalls 150 Millionen Euro bereit. Das betrifft Privattheater, Festivals, Veranstalter und Vermittler.
  • Dem Filmbereich wird mit 120 Millionen Euro geholfen. Daraus werden vor allem Kinos unterstützt und Mehrbedarfe bei Filmproduktion und Verleih finanziert.
  • Für weitere Bereiche wie zum Beispiel Galerien, soziokulturelle Zentren sowie Buch- und Verlagsszene sind 30 Millionen Euro vorgesehen.

3. Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
Dafür werden bis zu 150 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Bereitstellung der Mittel für einzelnen Projekte soll auch vor dem Hintergrund der branchenspezifischen Kompetenz durch die Bundeskulturfonds erfolgen. Darüber hinaus wird die Digitalisierungsoffensive der BKM verstärkt. Dazu zählen “Museum 4.0“ sowie viele neue Formate und Projekte, die der Vermittlung, Vernetzung und Verständigung im Kulturbereich dienen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: ”Einen positiven Aspekt hatte diese Krise immerhin: „Nicht wenige Einrichtungen und Künstler haben erfolgreich alternative und digitale Wege zu ihrem Publikum gefunden. Vom Wohnzimmerkonzert zur digitalen Konzerthalle, von der Autorenlesung mit Online-Chat zur virtuellen Museumsführung - alternative, oft digitale Angebote, haben in der Krise einen Schub bekommen. Wir wollen den Rückenwind nutzen und verstärken. An dieser Stelle hat der Kulturbereich die Chance, stärker aus der Krise herauszukommen als wir hineingegangen sind!”

4. Pandemiebedingte Mehrbedarfe regelmäßig durch den Bund geförderter Kultureinrichtungen und -projekte

Um bei diesen Einrichtungen coronabedingte Einnahmeausfälle und Mehrausgaben auszugleichen, die nicht anderweitig gedeckt werden können, werden bis zu 100 Millionen Euro bereitgestellt. Bei gemeinsam mit Ländern bzw. Kommunen getragenen Einrichtungen und Projekten wird der Bund seinen Anteil an der Kofinanzierung leisten.

Weiterhin sind in dem Paket Bundeshilfen in Höhe von 20 Millionen Euro für private Hörfunkveranstalter vorgesehen. Diese sind durch den Einbruch von Werbeeinnahmen schwer getroffen und haben angesichts des enormen Informationsbedarfes der Öffentlichkeit weiterhin hohe Personalkosten.

Zusammen mit den zahlreichen weiteren bereits aus dem Haushalt der BKM in die Wege geleiteten Maßnahmen wird damit allein aus dem Kulturhaushalt mehr als eine Milliarde Euro für die Milderung der Pandemiefolgen für die Kultur eingesetzt. So wurden unter anderem inzwischen 20 Millionen Euro für ein Umbauprogramm, 15 Millionen Euro für ein Zukunftsprogramm Kino, 15 Millionen Euro für Investitionen in nationale Kultureinrichtungen in Deutschland und 5,4 Millionen Euro für die deutsche Orchesterlandschaft zur Verfügung gestellt.

Grütters verwies darauf, dass zusammen mit den anderen Hilfspaketen der Bundesregierung eine Unterstützung für Kreative und den Kulturbereich in Höhe mehrerer Milliarden Euro zusammengekommen sein dürfte. So wurde zur Absicherung individueller Lebensumstände derZugang zur Grundsicherung deutlich erweitert. Das 50-Milliarden-Programm des Wirtschaftsministers für Soloselbständige habe tausenden Betroffenen geholfen, die Mieten für ihr Kino, ihren Musikclub, ihre Buchhandlung, ihr Atelier oder ihre Galerie zahlen zu können. Auch die Gutscheinlösung für Kulturveranstalter bilde eine wichtige Brücke. Kleinere und mittlere Unternehmen wurden zudem durch rasche Liquiditätshilfen unterstützt, indem KfW-Schnellkredite bei 100-prozentiger Haftungsfreistellung durch den Bund eingeführt wurden. Viele Künstlerinnen und Künstler in Arbeitsverhältnissen profitierten in erheblichem Maße von den Regelungen des Kurzarbeitergeldes.

„Wir wollen unsere einzigartige Kulturlandschaft retten und den Künstlerinnen und Künstlern eine Perspektive geben“, so Grütters. „Dafür stellen wir die Weichen auf Zukunft. Mit NEUSTART KULTUR leisten wir in Kombination mit anderen Hilfspaketen der Bundesregierung einen Beitrag, der international seinesgleichen sucht.“

 

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung 

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Das Interesse an der deutschen Sprache bleibt weiterhin ungebrochen: Wie die Erhebung „Deutsch als Fremdsprache weltweit“ zeigt, lernen weltweit mehr als 15,4 Millionen Menschen Deutsch. Die Instrumente zur Förderung von Deutsch als Fremdsprache zeigen nachhaltige Wirkung. Nach wie vor gibt es in Europa die meisten Deutschlernenden, aber insbesondere in Afrika und Asien gewinnt Deutsch an Bedeutung. Die Zahl der Schulen, die Deutschunterricht anbieten, ist von 95.000 im Jahr 2015 auf rund 106.000 Schulen gewachsen. Die sprachliche Qualifizierung von Fachkräften aus dem Ausland spielt in der Deutschförderung eine zunehmend wichtigere Rolle. Digitale Lernangebote erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Erhebung wird alle fünf Jahre vom Auswärtigen Amt in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, der Deutschen Welle, dem DAAD und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) veröffentlicht.

 
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Europäische Filme reisen seit fast 30 Jahren mit MEDIA-Unterstützung über ihre Landesgrenzen. Der Weltvertrieb des jeweiligen Films koordiniert eine Gruppe von mindestens sieben Verleihern, stellt den Förderantrag in Brüssel und verteilt die Mittel dann weiter an die beteiligten Verleiher.

 
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Vom 24. September bis 3. Oktober 2020 wird es eine der aktuellen Situation angepasste 28. Ausgabe des Hamburger Publikumsfestivals geben - mit Kinovorführungen und einem digitalen Film- und Rahmenprogramm. Das FILMFEST-Team zeigt in diesem Jahr bis zu 70 Filme in zehn Sektionen. Geplant sind Filmaufführungen in den sechs üblichen Festivalkinos Abaton, CinemaxX Dammtor, Passage, Metropolis und Studio Kino. Aufgrund der zu erwartenden Platzbeschränkungen in den Kinos bietet FILMFEST HAMBURG zusätzlich Streaming-Tickets an, um die Platzkapazitäten der jeweiligen Kinos voll auszuschöpfen.

 
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Diese Entscheidung für den ersten Roman "Was für ein Wunder" des haitianischen Dichters James Noël begründet Jurymitglied Heike Geißler so: "Was für ein Wunder zeigt sich in jedem Wort als Insistieren auf Poesie, Liebe und Selbstbehauptung. Auf die Erschütterung des Erdbebens, das Haitis Hauptstadt Port-au-Prince 2010 zerstörte und bis zu 500.000 Todesopfer forderte, folgen andere: Katastrophenökonomie, Medienschlacht, Cholera. James Noël hat einen Battle von Mensch gegen Erde, Bevölkerung gegen Hilfsorganisationen geschrieben und legt es in jeder Zeile darauf an, den Katastrophen und der Berichterstattung darüber die eigene Stimme entgegenzusetzen. Rike Boltes umsichtiger, um Grenzen und Möglichkeiten wissender Übersetzung ist es zu verdanken, dass Noëls sprachgewaltiges und zugleich leichtfüßig anmutendes Ringen, seine präzise, unermüdliche Anklageschrift auch in deutscher Sprache empowernd und nachhaltig beeindruckend auftritt."

 
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Björn Ulvaeus ist zum neuen Präsidenten der CISAC ernannt worden. Die CISAC ist die internationale Vereinigung von Autorengesellschaften, darunter die GEMA. Als weltweit größtes Netzwerk von Urhebern setzt sich die CISAC für die Belange von Komponisten und Autoren ein. Björn Ulvaeus zählt mit Benny Andersson zu einem der erfolgreichsten Songwriter-Duos aller Zeiten.

 
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Die Privattheatertage 2020 müssen trotz aller Bemühungen verschoben werden. In Absprache mit den teilnehmenden Theatern hat sich die Festivalleitung entschieden, das diesjährige Festival in den Juni 2021 zu verschieben und damit die 10. Privattheatertage in ihrem Jubiläumsjahr zu einem ganz besonderen Ereignis zu machen.

 
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Mit dem Anbringen einer temporären Schiffsleiteinrichtung an der Ufer­mauer der Spree beginnt derzeit der letzte Teil der Wiederher­stellung des originalen Zustands des Stülerschen Säulengangs aus dem 19. Jahrhun­dert, der die Museumsinsel Berlin in besonderer Weise charakterisiert.

 

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