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Mit 3,4 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wissenschaft und Kultur jetzt die Digitalisierung der Erwachsenenbildung in Niedersachsen. 400.000 Euro werden für den Breitbandanschluss von Einrichtungen im ländlichen Raum bereitgestellt, 1,6 Millionen Euro stehen für den Ausbau der digitalen Infrastruktur zur Verfügung und weitere 1,4 Millionen Euro sollen die Entwicklung digitaler Bildungsformate ermöglichen. Die Mittel stellt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung aus dem Sondervermögen Digitalisierung bereit.

 
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Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat heute entschieden, dass das Land Sachsen-Anhalt durch das Unterlassen seiner Zustimmung zum Ersten Medienänderungsstaatsvertrag die Rundfunkfreiheit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verletzt hat. Zudem hat das Gericht entschieden, dass die von den anderen Ländern bereits beschlossene Anpassung des Rundfunkbeitrags vorläufig mit Wirkung vom 20. Juli 2021 bis zum Inkrafttreten einer staatsvertraglichen Neuregelung gilt. Damit hat das Gericht für eine funktionsgerechte Finanzierung von ARD, ZDF und Deutschlandradio gesorgt.

 
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Das UNESCO-Welterbekomitee hat heute den Donaulimes in die Welterbeliste aufgenommen. Das ausgezeichnete westliche Segment des Donaulimes erstreckt sich von Niederbayern bis in den Süden der Slowakei. Der Vorschlag für die Welterbeliste wurde gemeinsam von Deutschland, Österreich und der Slowakei eingereicht. Ungarn, das an der Ausarbeitung des Nominierungsdossiers beteiligt war, hatte sich kurzfristig von der Bewerbung zurückgezogen. Der Donaulimes ist als Grenze des Römischen Reiches die 51. UNESCO-Welterbestätte in Deutschland. Das Welterbekomitee tagt noch bis zum 31. Juli.

 
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Vor 150 Jahren begann in Dortmund die Geschichte des Unternehmens Hoesch. Das Hoesch-Museum publiziert zusammen mit den Dortmunder Autoren Kay Bandermann und Till Krause einen mehrteiligen Audio-Podcast, in dem sie die Geschichte des Hoesch-Konzerns seit seiner Gründung am 1. September 1871 nachzeichnen. Die ersten Folgen von „Hoesch.150 - Wie Stahl eine Stadt prägt“ sind jetzt auf allen gängigen Podcast-Portalen online.

 
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Unter dem Motto »Und dann war alles blau.« vergibt der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) nach einjähriger Pause erneut seinen herausragenden »Neuen BFF-Förderpreis«. Maßgeblich unterstützt wird der BFF dabei von seinem Hauptpartner WhiteWall und dem Umweltfotofestival »horizonte zingst«. Gesucht werden die zwölf besten Nachwuchsfotograf:innen, die inspirierende Sichtweisen und grundlegende Denkanstöße für den Blick auf die Welt von morgen vermitteln.

 
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Helene Wessel ist eine der Mütter des Grundgesetzes: Die Dortmunderin gehörte zu den nur vier Frauen, die im Jahr 1949 als Mitglieder des Parlamentarischen Rates an unserem Grundgesetz mitgeschrieben haben. Nun möchte ihr die Stadt Dortmund ein Denkmal setzen. Die Initiative dafür geht zurück auf das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Rahmen der Heimatförderung 80 Prozent der Kosten übernimmt. Das Denkmal soll an zentraler Stelle im Stadtgarten stehen, in unmittelbarer Umgebung des Dortmunder Rathauses. Künstler*innen können sich bis zum 15. Oktober mit einem Entwurf bewerben.

 
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Vor 70 Jahren fand in München die Gründungssitzung des Goethe-Instituts statt – seither steht es für internationalen Austausch sowie Kultur- und Spracharbeit im Aus- und Inland. Die vielfältige Geschichte der größten deutschen Mittlerorganisation ist Inhalt einer Jubiläumswebseite, die in den kommenden Monaten Meilensteine, Anekdoten, aber auch Krisen aus sieben Jahrzehnten multimedial aufbereitet. Mit der Geschichte der Institution befasst sich auch eine Publikation der Präsidentin des Goethe-Instituts Carola Lentz, die am 17. November bei Klett-Cotta erscheint. Im November lädt das Goethe-Institut zudem zu Festveranstaltungen in München und in Berlin mit Diskussionen und künstlerischen Präsentationen ein.

 
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Der Schlagzeuger Silvan Strauß ist Preisträger des renommierten Hamburger Jazzpreises, der 2021 zum achten Mal vergeben wird. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis zeichnet alle zwei Jahre Musikerinnen und Musiker aus, die einen besonders qualifizierten künstlerischen Beitrag zur Jazzmusik in Hamburg geleistet und sich für die Belange des Jazz in der Stadt eingesetzt haben.

 
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Das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin wird die Akten des Archäologen Heinrich Schliemann (1822–1890) konservatorisch bearbeiten. Die Dokumente zur komplexen Erwerbungsgeschichte der berühmten Troja-Sammlung werden damit langfristig gesichert. Finanziert wird das Vorhaben von der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) im Rahmen eines diesjährigen Förderprogramms zu Modellprojekten. Die Akten stehen anschließend wieder der Forschung und zu Ausstellungszwecken zur Verfügung. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte bereitet anlässlich des 200. Geburtstags von Heinrich Schliemann am 6. Januar 2022 eine große Sonderausstellung vor.

 
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Seit 1950 ist das Augsburger Hohe Friedensfest ein staatlich anerkannter Feiertag, der nur innerhalb der Stadtgrenzen Augsburgs gilt. Mit dem Fest feierten ab 1650 nach den blutigen Auseinandersetzungen des Dreißigjährigen Krieges Augsburgs Protestant*innen ihre religiöse Gleichstellung. Daraus leitet die Stadt Augsburg bis heute die Verpflichtung und auch den Auftrag für ein friedliches und konstruktives Miteinander in der modernen, vielkulturellen und vielreligiösen Stadt ab. Der Tag wird inzwischen nicht nur ökumenisch und interreligiös begangen, sondern seit einigen Jahren auch von einem vielfältigen, partizipativen Kulturprogramm begleitet. Im Mittelpunkt der rund 70 Veranstaltungen steht 2021 das Thema „Fürsorge“. Das Kulturprogramm läuft noch bis zum 8.8. Am Hohen Friedensfest selbst gibt es ein traditionelles Festprogramm mit Gottesdiensten, Friedensgrüßen, einem Festkonzert und Begegnungen mit geteilten Speisen – die beliebte Friedenstafel auf dem Rathausplatz wird auch in diesem Jahr durch kleine Friedenspicknicks in der ganzen Stadt sowie dem Umland ersetzt. Stichwort: #friedenteilen!

 

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