Werbung

Neue Kommentare

Hamburger Architektur Sommer 2019

News-Port

Der goldene Herbst naht und lädt noch einmal zu Ausflügen in die Umgebung ein. Mithilfe der NRWskulptur-App wird so der Ausflug zum Entdeckerspaziergang: Rund 700 Werke herausragender Kunst im öffentlichen Raum Nordrhein-Westfalens präsentiert ab sofort die neue NRWskulptur-App, die das Kultursekretariat NRW Gütersloh in seinem Jubiläumsjahr anlässlich des 40-jährigen Bestehens veröffentlicht. Eine einzigartige Sammlung für Kunstinteressierte, Touristen, (Rad-)Wanderer und viele mehr. 

 
News-Port

Unter dem Motto #AlarmstufeRot demonstriert in Berlin heute die deutsche Veranstaltungswirtschaft, um die Bundesregierung auf die existenzbedrohende Situation der Branche aufmerksam zu machen. Auch die Kulturveranstaltungsbranche mit ihren zahlreichen Soloselbständigen ist von der Coronakrise schwer geschädigt. Rund ein Drittel der Menschen, die in Kulturberufen arbeiten, und damit etwa eine halbe Million Kreativschaffende in Deutschland sind als Soloselbständige tätig. Darunter sind viele Musikerinnen und Musiker, die laut Künstlersozialkasse über ein jährliches Bruttoeinkommen von durchschnittlich 14.628 Euro verfügen und sich damit auch schon vor der Krise in prekären Einkommensverhältnissen befanden.

 
News-Port

FILMFEST HAMBURG zeigt auch in diesem besonderen Jahr ein internationales Programm, das die aktuellen Entwicklungen des Weltkinos abbildet, Neuentdeckungen und Unbekanntes präsentiert sowie Filme von den Festivals in Cannes, Venedig und Toronto in die Hansestadt holt, um so zu einem Neustart für das Kino beizutragen.

 
News-Port

Nach grundlegender Restaurierung auf der Peters Werft in Wewelsfleth im Auftrag der Stiftung Hamburg Maritim (SHM) kehrt der Hamburger Veermaster PEKING am Montag, dem 7. September 2020 nach Hamburg zurück. Die historische Viermastbark wird zunächst an den Interimsliegeplatz am Bremer Kai beim derzeitigen Hafenmuseum Hamburg festmachen, wo das Schiff von der Stiftung Hamburg Maritim endgültig an die Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) übergeben wird. Die SHMH wird das Schiff bis zur Verbringung an den endgültigen Liegeplatz am Holthusenkai für den zukünftigen Betrieb als Museumsschiff weiter ausrüsten. 88 Jahre nachdem die PEKING zum letzten Mal aus dem Hamburger Hafen ausgelaufen ist, kehrt sie als erstes sichtbares Zeichen und Leitobjekt des künftigen Deutschen Hafenmuseums in neuem Glanz frisch restauriert zurück.

 
News-Port

Die Beschränkungen für Versammlungen werden vermutlich noch bis in den Herbst hinein andauern und obwohl wir sehr enttäuscht darüber sind die diesjährige Messe absagen zu müssen, ist uns nichts wichtiger als die Gesundheit und Sicherheit unserer Besucher_innen und Aussteller_innen, unserer Partner und unseres Teams.

 
News-Port
Kernstück des neuen LITFILMS – Literatur Film Festival Münster (16.9. – 11.10.2020) ist der Internationale Wettbewerb. Sechs aufregende, durchaus eigenwillige Literaturadaptionen werden im Schloßtheater in Münster vorgestellt. Sie verblüffen mit ihrer jeweils sehr eigenen Bildersprache und blasen frischen Wind in das traditionsreiche Genre der Literaturverfilmung. Dabei haben die ausgewählten Filme in höchst unterschiedlicher Art und Weise literarische Werke zur Grundlage und bewegen sich formal zwischen Erzählkino und Experiment.
News-Port
Nach 14 spannenden Festivaltagen ging das 21. Japan-Filmfest Hamburg am Mittwoch, den 02. September, erfolgreich zu Ende. Erneut wurde ein Publikumspreis für die beste japanische Kinoproduktion verliehen. Aus einer Vorauswahl von fünf Filmbeiträgen konnte das Publikum mittels eines Votingsystems den Siegerfilm küren. Die zwei Jurypreisträger wurden aus dem Kreis der über 70 Filmbeiträge des Festivals gewählt. Die Bekanntgabe der Gewinnerfilme erfolgte live im Rahmen einer feierlichen Online-Zeremonie am Samstag über unseren YouTube-Kanal. Das Team des 21. Japan-Filmfest Hamburg gratuliert allen Gewinnern des Jahres 2020 und bedankt sich bei seinen zahlreichen Unterstützern und Sponsoren, ohne deren Beitrag das Filmfest nicht möglich gewesen wäre!
News-Port

Ausgewählte Fotoserien der Jahre vor und nach 1990 stehen im Mittelpunkt von „Gemeinsam – 30 Jahre Deutsche Einheit – 30 Jahre OSTKREUZ–Agentur der Fotografen“ im Forum ALTE POST. Für die neue Wechselausstellung im Pirmasenser Kulturzentrum hat die mehrfach ausgezeichnete Agentur OSTKREUZ zahlreiche Arbeiten zusammengestellt, die vom 9. September bis 25. Oktober 2020 in dieser Form erstmalig zu sehen sind. Sie zeigen auf überaus beeindruckende Weise das Leben der Menschen in Ost und West im Kontext des Zusammenwachsens beider Teile Deutschlands. Zugleich werden die Erschütterungen und Einschnitte im Zuge der Wiedervereinigung thematisiert wie auch deren bis heute andauernde Einflüsse auf politischer, gesellschaftlicher und individueller Ebene.

 
News-Port

Hamburg hat im Zuge der Corona-Pandemie eine Reihe von Unterstützungsangeboten für die Wirtschaft, für Vereine, Institutionen und Kulturschaffende auf den Weg gebracht – flankiert durch Programme des Bundes.Knapp ein halbes Jahrnach dem Start desHamburger Corona Schutzschirmswurden bislang Hilfsmaßnahmen im Volumen von rund 4,5 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Den größten Anteil haben dabei die steuerlichen Hilfen: In 105.000 Fällen wurden Steuer-Vorauszahlungen im Volumen von 2,65 Milliarden Euro herabgesetzt. Insgesamt haben die steuerlichen Hilfen eine Finanzwirksamkeit von 3,85 Milliarden Euro. Im Rahmen der Ende Mai ausgelaufenen Hamburger Corona Soforthilfe wurden rund 520 Millionen Euro ausgezahlt (davon rund 208 Millionen Euro Landesmittel).

 
News-Port

Unter dem Titel "Nothing for nothing /Try again" gestaltet der Konzeptkünstler Olaf Nicolai die Spielzeit-Kampagne 2020/2021 der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin

 

Nach sieben Spielzeiten, in denen stets das Ensemble im Mittelpunkt der Schaubühnen-Kampagnen stand, entschied sich Olaf Nicolai unter dem Titel "Nothing is Nothing / Try again" für eine rein grafische Setzung, die an die Ästhetik von Werbebroschüren angelehnt ist. Die Kampagne wird im Rahmen des Gallery Weekend Berlin vom 10. bis 13. September vorgestellt.


Nachdem sich in den letzten Jahren für die Spielzeit-Kampagnen der Schaubühne erst internationale Fotografen und Fotografinnen und sowie zuletzt die Bildenden Künstler Christian Jankowski und John Bock mit dem Ensemble auseinandergesetzt haben, schafft Olaf Nicolai mit der Kampagne einen überraschenden Bruch: Statt die Schauspieler_innen in den Mittelpunkt zu stellen, bedient er sich einer Vorlage, die vordergründig keinen Bezug zum Theater aufweist. Einfache Discounter-Broschüren werden von Inhalten und Schriftzeichen vollständig befreit. Anders als Pop-Art-Künstler, die sich kommerzieller Produkte in ihrem künstlerischen Schaffen bedienten, entlehnt Nicolai nur die Grafik meist überfrachteter Werbeflyer. Diese, auf die Dimension eines Plakates vergrößert und einzig ergänzt um den Schriftzug der Schaubühne, wird so selbst zur Werbung. Die »Hülle«, die durch das Freiräumen übrigbleibt, lässt eine Struktur erkennen, welche auf ungewohnte Weise eine eigenständige grafische Wirkung hat. Die Aneignung einer nichts-verheißenden Werbegrafik lässt aber vor allem eines deutlich werden: das Fehlende. Das, was beworben wird, ist damit also ein Gefühl von etwas Dagewesenem, etwas, das an dieser Stelle eigentlich sein müsste.


Diese Leerstelle, das vermeintliche "Nichts", kann mit Wünschen, Begehren und Imagination gefüllt werden. Das "Nichts" lässt Raum für Gedankenexperimente, für Versuche, für "Trial and Error". Nicolais Kampagne zitiert in dem Titel "Nothing for nothing / Try again" aus Shakespeares "König Lear", dessen Dramatik sich aus einem am Beginn schlicht gesprochenem "Nichts" entfaltet.


Die Schaubühne hat sich jedoch nicht nur aus diesen künstlerischen Gründen für eine Kampagne fast ohne Sprache und Bild entschieden. Das in der Corona-Pandemie vorherrschende Gefühl ist das des Ungewissen, aber auch das große Verlangen nach dem Dagewesenen, nach Teilhabe an Kunst und Kultur. Für die Schaubühne ist diese Kampagne ein Statement, nach dem Lockdown und der Sommerpause Theateraufführungen auch unter neuen Bedingungen wieder stattfinden zu lassen, auch wenn langfristige Programmplanungen aktuell nicht möglich sind.

Präsentation im Rahmen des Gallery Weekend Berlin
Die Spielzeit-Kampagne wird in diesem Jahr zum ersten Mal im Rahmen des Gallery Weekend auf besondere Weise präsentiert. Vom 10. bis 13. September verwandelt sich das Mendelsohn-Gebäude der Schaubühne in eine Installation. Die Plakate bedecken die gesamte Glasfassade, versperren die Sicht in das Foyer – wie bei einem im Umbau befindlichen Raum.
Das Spielzeitheft der Schaubühne wurde ebenfalls von Olaf Nicolai gestaltet. Es erscheint in gedruckter Form am 14. September 2020.

 

Kurzbiographie Olaf Nicolai
Olaf Nicolai (*1962, Halle / Saale, aufgewachsen in Karl-Marx-Stadt / Chemnitz) ist ein Konzeptkünstler, der mit unterschiedlichsten Medien arbeitet. Seit Anfang der 1990er Jahre entstehen komplexe Werke mit verschiedenen Materialien und interdisziplinäre Projekte, die oft die unmittelbaren Erfahrungen von Raum, Zeit und Körperlichkeit thematisieren. Er kreiert künstliche Landschaftsräume, vergrößert Konsumgegenstände ins Gigantische und stellt bekannte Motive in neue Zusammenhänge. Seine künstlerischen Arbeiten und Projekte wurden in zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, zuletzt im Museum Boijmans van Beuningen (Rotterdam), im Monash University Museum of Art, dem Kunstmuseum St. Gallen und dem Museion in Bozen. Olaf Nicolai war sowohl auf der documenta X (1997) und 14 (2017) als auch auf den Venedig Biennalen 49, 51 und 56 (2001, 2005, 2015) vertreten. Dort bespielte er 2015 mit der siebenmonatigen performativen Installation "Giro" das Dach des Deutschen Pavillons. 2017 wurde er für seinen Beitrag "In the woods there is a bird..." zur documenta 14 mit dem Karl-Sczuka-Preis für Radiokunst ausgezeichnet.

 

Quelle: Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin (www.schaubuehne.de)

Mehr auf KulturPort.De

Markus Gabriel sei der „Philosoph der Stunde“, erklärte der Moderator von „Titel, Thesen, Temperamente“ am 26. Juli, als er ein Interview mit dem telegenen...

Der Saisonauftakt am Thalia Theater war mehr als mutig, geradezu heldenhaft. Der Hunger danach, wieder analog vor Publikum zu stehen und, ja, die gefühlte...

Die Kunst in den Zeiten der Pandemie Was macht ein Regisseur, was macht Jan Dvořák, den ein Auftrag der Oper in Mannheim erreicht, Mozarts „Die Zauberflöte“ nicht...

Schon Robert Seethalers preisgekrönte Romane „Der Trafikant" (2012) und „Ein ganzes Leben“ (2014) sind Romane über Leben und Tod. Mit dem letzten Buch dieser...

„Denn das Meer umgibt uns überall“Hokkaidō ist die japanische Bezeichnung für die nördlichst gelegene Insel Japans und bedeutet banal „Nordmeer Präfektur“. Seit...

So ist das, wenn plötzlich die Wirklichkeit der Regie auf der Opernbühne diktieren darf, was noch geht und was grundlegend anders gemacht werden muss. Corona...


Home     Blog     Kolumne     Reisen     NewsPort     Live

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.