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Aus den zehn Titeln der Longlist hat die Jury des NDR Sachbuchpreises drei Titel für die Shortlist ausgewählt:

 
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Vier Fenster der Pariser Kathedrale Notre-Dame werden in der Kölner Dombauhütte restauriert, möglich gemacht durch das Engagement des deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten und der Deutschen UNESCO-Kommission

 
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Der ukrainische Schriftsteller, Dichter, Übersetzer und Musiker Serhij Zhadan ist heute mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand vor rund 600 geladenen Gästen in der Frankfurter Paulskirche statt, unter ihnen Kulturstaatsministerin Claudia Roth, Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt sowie die SPD-Vorsitzende Saskia Esken. Die Laudatio hielt Autor*in, Theatermacher*in und Kurator*in Sasha Marianna Salzmann.

 
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Der Süden Hamburgs ist in den letzten Jahren nach und nach zur literarischen Region ge- worden. Jetzt startet ein „SuedLese spezial“ gleich täglich mit Prominenz!
Vier Wochen wird das Spezial-Format der jährlichen Literaturtage gehen und gleich der Start ist vielversprechend. Mit der für den Hamburger Literaturpreis nominierten Kristine Bilkau und ihrem vielbesprochen Roman „Nebenan“ und in der ebenso gerade frisch zur Hambur- ger Buchhandlung des Jahres gekürten Harburger Buchhandlung am Sand startet der No- vember regelrecht heiß.

 
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Demis Volpi tritt am 1. August 2024 die Nachfolge von Prof. John Neumeier als Intendant des Hamburg Ballett und Leiter des Ballettzentrums Hamburg an. Das hat der Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper heute einstimmig beschlossen und sich damit der Empfehlung einer international besetzten Findungskommission angeschlossen. Der 36-jährige Deutsch-Argentinier ist seit August 2020 Ballettdirektor und Chefchoreograph des Ballett am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Er ist ausgebildeter Tänzer und hat sich als Choreograph international einen Namen gemacht. Auch für das Bundesjugendballett hat er bereits choreographiert. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wird John Neumeier seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bis Sommer 2024 verlängern. John Neumeier leitet das Hamburg Ballett seit 1973. Mit seinem Wirken hat Hamburgs Ehrenbürger Ballettgeschichte geschrieben und die Compagnie zu weltweitem Ruhm geführt.


Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit Demis Volpi kann die herausragende Geschichte des Hamburg Ballett weitergeschrieben und mit neuen Impulsen in die Zukunft geführt werden. Er kennt das Bundesjugendballett und die Ballettschule aus eigener Arbeit und wird das von John Neumeier geschaffene Repertoire lebendig halten. Zugleich freue ich mich auf die Präsentation neuer choreographischer Handschriften und seine eigene Arbeit als Choreograph, da er auch als Künstler Tradition und Innovation vereint. Als ausgebildeter Tänzer verfügt Demis Volpi zudem über ein sehr feines Gespür für die Möglichkeiten einer Compagnie und die Bedürfnisse der Tänzerinnen und Tänzer. Ich bin auch John Neumeier sehr dankbar, dass er bereit ist, ein weiteres Jahr das Hamburg Ballett zu leiten und so einen guten Übergang zu gewährleisten. Hamburg hat seinem Ehrenbürger sehr viel zu verdanken. Er hat in unserer Stadt mit herausragenden Choreographien Ballettgeschichte geschrieben. Sie definieren das Hamburg Ballett. Mit Demis Volpi geben wir das Erbe John Neumeiers in gute Hände und öffnen zugleich die Tür zu einer guten Zukunft des Balletts in Hamburg.“

Demis Volpi, designierter Intendant des Hamburg Ballett: „Ich freue mich sehr über die Berufung zum Intendanten des Hamburg Ballett in der Nachfolge von John Neumeier. Den Mitgliedern der Findungskommission bin ich dankbar für das große Vertrauen, das sie in mich setzen. Die Besonderheit und auch die Herausforderung, die diese Aufgabe mit sich bringt, sind mir sehr bewusst. Die Chance einem Künstler nachzufolgen, der diese Compagnie, die Stadtgesellschaft und ein Publikum aus der ganzen Welt rund ein halbes Jahrhundert lang geprägt und inspiriert hat, ist einfach einzigartig. Ich freue mich sehr darauf, das reiche, von John Neumeier geschaffene Repertoire lebendig zu halten, neue tänzerische Sichtweisen auf unsere Welt zu suchen und zu zeigen und auch meine eigene choreographische Sprache weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit der Compagnie und dem Hamburger Publikum die Zukunft des Hamburg Ballett zu gestalten, soll für uns alle eine aufregende und inspirierende Erfahrung werden.
Trotz der pandemiebedingt schwierigen Umstände, unter denen ich im Sommer 2020 mit der Neuausrichtung des Ballett am Rhein begonnen habe, liegen reiche und beglückende Spielzeiten hinter uns, an die sich zwei weitere hoffentlich ebenso erfüllende anschließen werden. Dass ich diese Arbeit leisten kann, die mit der Berufung nach Hamburg eine so große Anerkennung erfährt, verdanke ich den hoch motivierten Tänzerinnen und Tänzern des Ballett am Rhein, meinem Team und allen Kolleginnen und Kollegen im Haus der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg.
Sehr herzlich möchte ich mich bei John Neumeier für seine Offenheit und positive Reaktion bedanken. Ohne seinen Zuspruch wäre dieser Schritt für mich undenkbar.“

John Neumeier, Intendant des Hamburg Ballett: „Am Beginn dieser Saison war unsere Wiederaufnahme von Dritte Sinfonie von Gustav Mahler eine herausragende Leistung. In einer Zeit, in der man Probleme hat, Theater zu füllen, inspirierte ein 48 Jahre altes Stück vier ausverkaufte Vorstellungen. Diese Compagnie – das Hamburg Ballett – ist ein beeindruckendes und einzigartiges Ensemble.
Als ich kürzlich den Rohschnitt des Anna Karenina-Films ansah, den wir im Mai aufgezeichnet hatten, habe ich spontan gesagt: Dafür habe ich 50 Jahre gearbeitet! Nun gebe ich etwas aus meiner Hand, das für mich unendlich wertvoll ist: diese Gruppe wunderbarer Künstlerinnen und Künstler.
Ich bin der Meinung, dass jede Compagnie ein eigenes Gesicht haben sollte. Ich vertraue darauf, dass Demis Volpi das Hamburg Ballett bewahrt und dieses Ensemble mit einem anderen, einem neuen, aber wiederum unverwechselbaren Gesicht in die Zukunft führt. Dabei freue ich mich, dass Lloyd Riggins als sein Stellvertreter bleibt und dass er zusätzlich eine neue Position als Kurator und Experte für meine Werke übernimmt. Ich kann Demis Volpi, Lloyd Riggins und dem gesamten Hamburg Ballett nur das Allerbeste für die Zukunft wünschen.“

Demis Volpi ist seit 2020 Ballettdirektor und Chefchoreograph des Ballett am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Zuvor war er sehr erfolgreich als freiberuflicher Choreograph und Regisseur tätig und hat Werke unter anderem für das American Ballet Theatre, das Ballet de Santiago de Chile, das Ballet Nacional del Sodre in Uruguay, das Lettische Nationalballett, das Ballett Dortmund, die Compañia Nacional de Danza de México und das Ballet Vlaanderen kreiert. Auch mit dem Bundesjugendballett hat er bereits gearbeitet. Von 2013 bis 2017 war er Hauschoreograph des Stuttgarter Balletts, für das er unter anderem das Ballett „Krabat“ entwickelte.
In Buenos Aires geboren, wurde Demis Volpi zuerst am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón ausgebildet. Seine weitere Ausbildung erhielt er an Canada‘s National Ballet School in Toronto und an der John Cranko Schule in Stuttgart. Anschließend wurde er in die Compagnie des Stuttgarter Balletts aufgenommen.
Volpi hat für seine Arbeiten eine große Zahl internationaler Auszeichnungen erhalten, darunter der Konex Award der gleichnamigen Stiftung in Buenos Aires, „Nachwuchskünstler des Jahres“ der Zeitschrift Opernwelt und der Deutsche Tanzpreis Zukunft des Aalto Theaters Essen. Er war außerdem für den Prix Benois de la Danse und die International Opera Awards nominiert.

Der Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper folgte mit seiner Entscheidung für Demis Volpi der Empfehlung einer hochrangig und international besetzten Findungskommission. Dieser gehörten unter dem Vorsitz von Kultursenator Brosda an: als externe Expertinnen und Experten Ted Brandsen, Direktor und Choreograph des Niederländischen Nationalballetts, Tamas Detrich, Intendant des Stuttgarter Balletts, Brigitte Lefèvre, ehemalige Tänzerin, Choreographin und Ballettdirektorin der Pariser Oper, Dorion Weickmann, Tanzkritikerin und Autorin/Redakteurin der Zeitschrift „tanz“, Ashley Wheater, Künstlerischer Leiter des Joffrey-Ballet, Chicago, sowie Gigi Hyatt, stellvertretende Direktorin und pädagogische Leiterin der Ballettschule John Neumeier, die Aufsichtsratsmitglieder der Hamburgischen Staatsoper Michael Behrendt, Monika Hess und Elke Weber-Braun sowie Hans Heinrich Bethge, Amtsleiter Kultur der Behörde für Kultur und Medien.

Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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Die Meisterwerke der Kunst der Moderne im Städel Museum Frankfurt/M. sind ab dem 22. Oktober 2022 wieder für das Publikum zu sehen. In den zurückliegenden Sommermonaten wurde der Sammlungsbereich aufwendig umgestaltet.

 
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Der in der Schweiz lebende Autor und Kolumnist Alexander Estis wird Dortmunds vierter Stadtbeschreiber. Er wurde von der Jury unter rund 40 Bewerber*innen für das Literaturstipendium ausgewählt und wird ab Mai 2023 für sechs Monate in Dortmund leben und schreiben. Derzeit ist Alexander Estis Stadtschreiber von Heilbronn.

 
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„4 Museen – 4 Möglichkeiten“ für afrikanische Kurator*innen, Wissenschaftler*innen, Vermittler*innen, Künstler*innen und Praktiker*innen: Die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen mit ihren Museen in Leipzig, Dresden und Herrnhut, als Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) in Hamburg, das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln und das Linden-Museum Stuttgart. Die Gerda Henkel Stiftung fördert die Initiative mit Mitteln in Höhe von 408.000 Euro.

 
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Weltweit größter Marktplatz für Bücher, der Start in den Leseherbst und ein bedeutendes Kulturereignis für die Völkerverständigung – das alles sei die Frankfurter Buchmesse, die morgen startet, so Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels bei der Pressekonferenz zur Messe-Eröffnung. „In einer Welt, in der zwischen politischen, kulturellen und ideologischen Haltungen immer tiefere Gräben entstehen, schafft die Buchmesse Raum für den friedlichen, demokratischen Austausch“, so Schmidt-Friderichs. Die Buchbranche nehme ihren gesellschaftlichen Auftrag sehr ernst: „Verlage und Buchhandlungen wollen gerade in diesen unsicheren Zeiten eine umfassende Versorgung mit Literatur, Sach- und Fachinformationen gewährleisten.“

 
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Kim de l’Horizon hat mit dem Roman „Blutbuch“ (DuMont) den Deutschen Buchpreis 2022 gewonnen.


Die Begründung der Jury:
„Mit einer enormen kreativen Energie sucht die non-binäre Erzählfigur in Kim de l’Horizons Roman ‚Blutbuch‘ nach einer eigenen Sprache. Welche Narrative gibt es für einen Körper, der sich den herkömmlichen Vorstellungen von Geschlecht entzieht? Fixpunkt des Erzählens ist die eigene Großmutter, die ‚Großmeer‘ im Berndeutschen, in deren Ozean das Kind Kim zu ertrinken drohte und aus dem es sich jetzt schreibend freischwimmt. Die Romanform ist dabei in steter Bewegung. Jeder Sprachversuch, von der plastischen Szene bis zum essayartigen Memoir, entfaltet eine Dringlichkeit und literarische Innovationskraft, von der sich die Jury provozieren und begeistern ließ.“

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2022 gehören an: Jurysprecherin Miriam Zeh (Deutschlandfunk Kultur), Erich Klein (freier Kritiker, Wien), Frank Menden (stories! Die Buchhandlung, Hamburg), Uli Ormanns (Agnes Buchhandlung, Köln), Isabelle Vonlanthen (Literaturhaus Zürich), Selma Wels (Kuratorin und Moderatorin, Frankfurt) und Jan Wiele (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

„Mit dem Deutschen Buchpreis wollen wir die Aufmerksamkeit der Leser*innen auf die Vielschichtigkeit der deutschsprachigen Literatur lenken. Er ist auch in diesem Jahr wieder eine Einladung, die Grenzen der eigenen Wahrnehmung zu erweitern, sich auch mit Literatur zu beschäftigen, die außerhalb des eigenen Fokus liegt und die dafür umso mehr inspiriert. Bestenfalls holen wir uns damit gegenseitig aus unseren Filterblasen heraus, bewegen uns und andere zum Nach-, Um- und Weiterdenken“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Für die Auszeichnung waren außerdem nominiert:
Fatma Aydemir: Dschinns (Carl Hanser, Februar 2022), Kristine Bilkau: Nebenan (Luchterhand, März 2022), Daniela Dröscher: Lügen über meine Mutter (Kiepenheuer & Witsch, August 2022), Jan Faktor: Trottel (Kiepenheuer & Witsch, September 2022), Eckhart Nickel: Spitzweg (Piper, April 2022).

Kim de l‘Horizon erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalist*innen erhalten jeweils 2.500 Euro. Der Gewinnertitel wurde in mehreren Auswahlstufen ermittelt. Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 233 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2021 und September 2022 erschienen sind. Aus diesen Romanen wurde eine 20 Titel umfassende Longlist zusammengestellt. Daraus hat die Jury sechs Titel für die Shortlist gewählt. Die Preisverleihung fand im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Mit dem Deutschen Buchpreis 2022 zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Hauptförderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Unter dem Hashtag #buchpreisbloggen stellen 20 Literaturblogger*innen die nominierten Titel 2022 vor. Die Rezensionen werden unter www.deutscher-buchpreis.de/news veröffentlicht und über die Social-Media-Kanäle des Deutschen Buchpreises geteilt. Auf der Webseite und den Social-Media-Kanälen des Deutschen Buchpreises vermitteln zudem Videoporträts einen Eindruck von den nominierten Werken und ihren Autor*innen.

Weitere Informationen und Lesungstermine von Kim de l’Horizon können abgerufen werden unter www.deutscher-buchpreis.de.

 

Quelle: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.


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