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Die Hans und Charlotte Krull Stiftung hat im Rahmen des renommierten Schinkel-Wettbewerbs 2022 den „Krull-Preis“ ausgelobt. Er ist Teil des Ideen- und Förderwettbewerbs des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin-Brandenburg (AIV), der zu den ältesten deutschen Nachwuchswettbewerben gehört und findet dieses Jahr unter dem Titel „Ressource Rüdersdorf – neu aufgemischt“ statt.

 
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Mit Maike Dörries (1966 in Oldenburg geboren) zeichnet die Jury eine ungewöhnlich produktive, kreative und vielseitige Übersetzerin aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen aus. Ihre Lust am spielerischen Umgang mit Sprache und Vermitteln von Literatur entdeckte sie bereits früh: Schon als Schülerin reichte sie Übersetzungen bei Kinderbuchverlagen ein. Nach dem Studium der Skandinavistik und kurzer Verlagstätigkeit machte sie 1998 ihre Leidenschaft zum Beruf. Als freie Übersetzerin hat sie seitdem fast 300 Bücher - Belletristik, Krimis, Sachbücher - ins Deutsche gebracht, wobei ihr sprachschöpferisches Talent vor allem der Kinder- und Jugendliteratur zugutekommt

 
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Stipendien besitzen einjährige Laufzeit und sind mit monatlich 1.500 Euro dotiert

Die Behörde für Kultur und Medien hat zehn Arbeitsstipendien an in Hamburg ansässige bildende Künstlerinnen und Künstler verliehen. Sie gelten als Auszeichnung für besonders herausragende künstlerische Arbeit, sind seit 2019 mit 1.500 Euro monatlich dotiert und haben eine Laufzeit von einem Jahr. Die Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst gelten als eines der nachhaltigsten Instrumente im Bereich der Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Das bundesweit einmalige Stipendienprogramm existiert seit 1981 und hat mittlerweile über 400 Künstlerinnen und Künstler maßgeblich auf ihrem Weg in eine künstlerische Existenz erfolgreich unterstützt.


Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Seit nun 31 Jahren erleichtern die Hamburger Arbeitsstipendien bildenden Künstlerinnen und Künstlern, sich für ein ganzes Jahr auf ihr Schaffen zu konzentrieren. Hiermit wird ein wichtiges Fundament für die persönliche künstlerische Weiterentwicklung geschaffen und ermöglicht, mutige neue Ansätze voller Inspiration und Gestaltungswillen zu entwickeln. So wird der künstlerische Nachwuchs der Kulturstadt Hamburg dauerhaft wirksam gestärkt und die Szene erhält wichtige Impulse.“

Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgte durch ein zweistufiges Verfahren. Aus insgesamt 143 Bewerbungen wurden zunächst 22 Künstlerinnen und Künstler in einer Vorauswahlrunde für die Endauswahlrunde nominiert.
Anschließend wählte die Fachjury für die Endauswahl folgende Künstlerinnen und Künstler für das Stipendium 2022 aus:
Florian Bräunlich, Asana Fujikawa, Steffen Goldkamp, Gulzat Matisakova, Jil Lahr, Julia Malgut, Matthew Muir, Leonie Rottmann, Seda Yildiz und Laura Sophia Ziegler.

Die Jury für die Vorauswahlrunde setze sich zusammen aus:
Stephanie Bunk, Jessica Halm, Anna Grath, Raphael Dillhof, Nicolas Tammens, Tilman Walther und Anne-Kathrin Reinberg.

In der Jury für die Endauswahlrunde waren vertreten:
Marlene Denningmann, Ursula Panhans-Bühler, Peter Lynen, Moritz Scheper und Anne-Kathrin Reinberg.

Neue Arbeiten der aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden in einer Ausstellung gemeinsam mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten aus 2023 in der Sammlung Falckenberg voraussichtlich Anfang 2024 präsentiert, zu der auch ein Katalog erscheinen wird.
Unter den ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten sind eine große Anzahl mittlerweile überregional und international bekannter Künstlerinnen und Künstler, wie zum Beispiel Stephan Balkenhol, Torsten Brinkmann, Boran Burchhardt, Mariella Mosler, Jochen Lempert oder Jeanne Faust.

 

Weitere Informationen

Quelle: Behörde für Kultur und Medien

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Nach 35 Jahren beendet DAS VERBORGENE MUSEUM in Berlin seine wegweisende Tätigkeit in der Charlottenburger Schlüterstraße 70. Mit großem Engagement widmete sich der Verein der öffentlichen Präsentation und wissenschaftlichen Erschließung von Lebenswerken zahlreicher vergessener Künstlerinnen. Die Aufgaben dieser weltweit einzigartigen Einrichtung übernimmt ab Januar 2022 die Berlinische Galerie. Ziel ist, die Entdeckung und Erforschung von Künstlerinnen fortzusetzen, in einem Museum mit Sammlung und Archiv zu institutionalisieren und zugleich eine größere Reichweite zu erzielen. Dabei sollen zukünftig auch zeitgenössische Positionen und aktuelle Themen wie Diversität berücksichtigt werden.

 
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RockCitys Programm Hamburg MusicXport präsentiert Hamburger Bands, Musiker_innen und Musikschaffende im Ausland. Ziel sind der Aufbau von Vermarktungsstrukturen sowie Live- und Medienerfahrung auf internationalen Festivals. Das Programm Hamburg MusicXport nutzt Synergien von 13 internationalen Partnern, die zur RockCity Family gehören.

 
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Die Gewinnerin des 10. Debütpreises des Buddenbrookhauses steht fest: Yulia Marfutova konnte die Jury mit ihrem Roman „Der Himmel vor hundert Jahren“ überzeugen. Zwar musste die geplante feierliche Preisverleihung im Lübecker Rathaus Anfang Dezember pandemiebedingt ausfallen und voraussichtlich aufs Frühjahr verlegt werden. Marfutova freute sich jedoch schon aus der Ferne sehr über diese schöne Auszeichnung.

 
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Das Koreanische Kulturzentrum in Deutschland unter der Leitung von Herrn Bongki Lee und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um die Forschung mit und an der Korea-Sammlung des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin zu intensivieren. Die auf diese Weise geförderten Forschungstätigkeiten sollen auch auf die Präsentation der koreanischen Sammlungsbestände des Museums für Asiatische Kunst einzahlen. Der Ausstellungsbereich zu Korea ist Teil der am 22. September 2021 eröffneten Präsentation des Museums für Asiatische Kunst im dritten Obergeschoss des Humboldt Forums.

 
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Ein ganz besonderes Erlebnis bieten das Royal Opera House und das Royal Ballet für den Valentinstag 2022: Kenneth MacMillans Choreografie von „Romeo und Julia“ wird weltweit in über 900 Kinos übertragen wird. Kenneth MacMillans klassische Adaption von Shakespeares Stück ist mit Prokofjews ikonischer Partitur unterlegt und wurde von Nicholas Georgiadis stimmungsvoll gestaltet. Seit der Uraufführung im Jahr 1965, getanzt von Rudolf Nurejew und Margot Fonteyn, ist das Stück ein fester Bestandteil des Repertoires des Royal Ballet und bietet den Tänzer:innen in den Hauptrollen eine Fülle von Möglichkeiten für unterschiedliche Interpretationen des zeitlosen Liebespaares.

 
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Die Kunsthistorikerin Anna Gritz wird neue Direktorin des Hauses am Waldsee. Die derzeitige Kuratorin der KW Institute for Contemporary Art tritt die Leitung des Hauses im Juni 2022 als Nachfolgerin von Katja Blomberg an. Der Trägerverein des Hauses folgt mit dieser Entscheidung der Empfehlung der vierköpfigen Findungskommission bestehend aus Stephanie Rosenthal (Gropius Bau, Berlin), Jarrett Gregory (Callie’s, Berlin und Fondation Beyeler, Basel), Bonaventure Soh Bejeng Ndikung (SAVVY Contemporary, Berlin, ab 2023 Haus der Kulturen der Welt, Berlin) und Moritz Wesseler (Museum Fridericianum, Kassel).


Nach dem Studium der Kunstgeschichte in Köln und einem Masterabschluss in Curatorial Practice am California College of the Arts in San Francisco arbeitete die gebürtige Düsseldorferin Anna Gritz zunächst als Ausstellungsmanagerin bei apexart, New York.
2010 begann sie als kuratorische Assistentin an der Hayward Gallery, London. 2011 wechselte sie als Assoziierte Kuratorin ans dortige Institute of Contemporary Arts ICA, wo sie die Übersichtsausstellung der britischen Filmemacherin Lis Rhodes kuratierte. Bereits als Kuratorin des Bereichs Film und Performance an der South London Gallery ab 2013 erlangte Gritz internationale Aufmerksamkeit mit Projekten wie der Soloausstellung der kanadischen Künstlerin Kapwani Kiwanga (2015), der Gruppenausstellung Last Seen Entering the Biltmore (2014) und der für den Turner Prize nominierten Installation der britischen Künstlerin Bonnie Camplin The Military Industrial Complex (2015).
Seit 2016 lebt Anna Gritz in Berlin, wo sie seitdem als Kuratorin der KW Institute for Contemporary Art eine Reihe vielbeachteter monographischer Ausstellungen verantwortet hat, u.a. mit Steve Bishop, Sidsel Meineche Hansen, Judith Hopf, Lynn Hershman Leeson, Michael Stevenson und Amelie von Wulffen, sowie die Gruppenausstellungen The Making of Husbands: Christina Ramberg in Dialogue (2019) und gemeinsam mit Kathrin Bentele und Ghislaine Leung Zeros and Ones (2021). 2016 war sie kuratorischer Attaché der 20. Biennale von Sydney. Seit 2019 ist sie Mitglied der Ankaufskommission des FRAC Lorraine in Metz und sitzt im Beirat des E-Werks Luckenwalde.

 

„Es gab eine beindruckende Zahl interessanter Bewerbungen um die Leitung des Hauses. Die enge Begleitung und Beratung durch die Findungskommission war wesentlich, um eine überzeugende Wahl zu treffen. Neben hoher kuratorischer Kompetenz, einem feinen
Gespür für die Fortentwicklung der Aufgaben zeitgenössischer Kunstinstitutionen und einem eigenen Blick auf die Kunst verfügt Anna Gritz über ein interessantes internationales Netzwerk. Wir freuen uns sehr auf ein neues Kapitel für das Haus am Waldsee unter ihrer Leitung!” (Vorstand des Trägervereins)

„Ich freue mich sehr darauf, dieses neue Kapitel in der Geschichte des Hauses am Waldsee zu beginnen. Die besondere Lage des Hauses, seine Architektur und der gerade neu sanierte Garten schaffen ungemeine Möglichkeiten und ich kann es kaum erwarten, in enger Zusammenarbeit mit dem Team des Hauses die Rolle von Institutionen in der heutigen Zeit zu überdenken und künstlerische Perspektiven im Zentrum dieser Untersuchung zu verorten.” (Anna Gritz)

 

Das Haus am Waldsee wird gefördert durch das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf – Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kultur sowie durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.


Quelle: HAUS AM WALDSEE – INTERNATIONALE KUNST IN BERLIN

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Corona-bedingte Veränderungen: Besuchszahlen erwartungsgemäß eingebrochen - kreatives Potenzial, auch im Digitalen, entfesselt: 33,6 Mio. Besuche in deutschen Museen: 70% weniger als im Vorjahr

Die an der Erhebung beteiligten Museen meldeten für das Jahr 2020 insgesamt 33.550.296 Besuche. Das sind gut zwei Drittel weniger als 2019 erfasst wurden (-69,9%). Von den angeschriebenen 6.484 Museen meldeten 45% ihre Besuchszahlen dem Institut für Museumsforschung. Weitere 10% gaben an, im Jahr 2020 aufgrund von Umbauarbeiten oder pandemiebedingt nicht für Besucher*innen geöffnet gewesen zu sein.

 

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