Werbung

Neue Kommentare

Claus Friede zu „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms : Danke für Ihren Kommentar, Herr Zurch.
We...

Bernd Zurch zu „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms : Vielen Dank. Warum gibt es keine Sternchen mehr? ...
Martin Zopick zu „Nocturnal Animals” – Rachethriller als bittere Selbsterkenntnis : Der zweite Film von Tom Ford und der ist gar nich...
Michaela zu „Midsommar”. Die sonnendurchfluteten Abgründe des Ari Aster: Einer der magnetisierendsten Filme, die ich seit ...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Das Ballett der Musikalischen Komödie Leipzig präsentiert sich erstmals mit abendfüllendem Handlungsballett

Drucken
Mittwoch, den 11. November 2009 um 10:48 Uhr
Mit dem Tanzstück „Aschenputtel” zur Musik von Johann Strauß bringen Ballettchef Mirko Mahr und das Ballett der Musikalischen Komödie Leipzig am 14. November ihr erstes abendfüllendes Handlungsballett auf die Bühne.

Es ist wenig bekannt, dass Walzerkönig Johann Strauß neben unzähligen Walzern, Operetten und Polkas auch die Musik für ein abendfüllendes Ballett komponiert hat: „Aschenbrödel“, nach Charles Perraults klassischem Märchen „Cendrillon“. Das Produktionsteam der Musikalischen Komödie, Ballettchef Mirko Mahr, Chefdirigent Stefan Diederich und Ausstatter Sven Bindseil, nimmt sich nun dieses zu Unrecht selten gespielten Stückes an und setzt damit die Strauß-Tradition des Hauses fort. Die hierfür neu entwickelte Handlung orientiert sich eng am bekannten Märchen „Aschenputtel“ der Brüder Grimm. Humorvolle und groteske Szenen schaffen Kontraste zur Welt der Märchenpoesie. Als heitere musikalische Schlaglichter blitzen bekannte Melodien von Gioacchino Rossini auf.

Freunde des Walzerkönigs überredeten Johann Strauß zur Komposition eines abendfüllenden Balletts, das in der Wiener Hofoper aufgeführt werden sollte. Er entschied sich für „Aschenbrödel“, konnte aber die Komposition nicht beenden, starb am 3. 6. 1899. Die Aufgabe, Strauß’ Werk zu vervollständigen, fiel Josef Bayer, dem Ballettdirektor der Hofoper, zu. Nach einigen Umwegen und Irritationen fand die triumphale Uraufführung am 2. Mai 1901 in Gegenwart von Kaiser Wilhelm II. im Königlichen Opernhaus in Berlin statt.

Gerade rechtzeitig vor dem Advent lässt die Musikalische Komödie dieses Werk aus seinem Dornröschenschlaf erwachen. Alle Kinder und Erwachsenen, die sich gern in eine Märchenwelt hineinträumen und dazu auf musikalische Klassiker setzen, erwartet in der Vorweihnachtszeit eine ebenso poetische wie witzige Geschichte.
Aschenputtel hatte eine schöne liebevolle Kindheit. In der Familie, in der sie aber jetzt mit ihrem Vater, dessen neuer Frau und deren zwei Töchtern lebt, geht es ihr nicht gerade gut. Sie ist den Launen von Stiefmutter und Stiefschwestern ausgesetzt. Während die ungeschickten und faulen Schwestern sich verwöhnen lassen, wird Aschenputtel als Dienstmädchen benutzt. Zum Glück gelingt es ihr, den Mut nicht zu verlieren und sensibel für das Gute und Schöne zu bleiben. Die Musik gibt ihr die Kraft dazu, und natürlich trifft sie ihren Prinzen …

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Das Ballett der Musikalischen Komödie Leipzi...

Mehr auf KulturPort.De

Katrin Bethge: Lichtdurchflutet
 Katrin Bethge: Lichtdurchflutet



Seit Ende der 1990er Jahre inszeniert die in Hamburg lebende Künstlerin Katrin Bethge mit Licht – Innen- und Außenräume.
Seit dem Wochenende und noch bis z [ ... ]



„The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms
 „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms



Vorbei der fiebrige Glamour und die trügerische Romantisierung von „Goodfellas”, Verbrechen ist in „The Irishman” ein eher eintönig sorgenvolles Metier [ ... ]



Still in the Woods: Flying Waves
 Still in the Woods: Flying Waves



Schon in einer vorangegangenen KulturPort.De-Besprechung zum ersten Album (Rootless Tree) von „Still in the Woods“ kam das bemerkenswerte Potential der Band  [ ... ]



„Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona
 „Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona



Ein ungewöhnlich schönes Ambiente, ganz erstaunliche Stimmen und ein Spaßfaktor, wie er in der klassischen Musik wohl einmalig ist: Der „Halloween“-Sänge [ ... ]



Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel
 Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel



Die Bibel, sagt Arno Schmidt, sei „ein unordentliches Buch mit 50.000 Textvarianten“. Auch wenn diese Zahl groß klingt – damit hat er gewiss noch heftig u [ ... ]



Die jungen Jahre der Alten Meister – Baselitz, Richter, Polke, Kiefer
 Die jungen Jahre der Alten Meister – Baselitz, Richter, Polke, Kiefer



Es war die Zeit, in der die Malerei totgesagt war. Jeder, der sich zur Avantgarde zählte, suchte den Ausstieg aus dem Bild. Jeder? Nein. Vier junge Maler dachte [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.