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Bochumer Theaterpreise gehen an Marina Frenk und Thomas Anzenhofer

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Montag, den 02. November 2009 um 10:17 Uhr
Bei einer feierlichen Veranstaltung wurden am 30. Oktober im Schauspielhaus Bochum zum vierten Mal die Bochumer Theaterpreise verliehen. Die Preisverleihung war Teil des 12. Boten-Abends. Preisträger in der Kategorie „Nachwuchskünstler“ wurde die Schauspielerin Marina Frenk, bei den „arrivierten Künstlern“ wurde der Schauspieler Thomas Anzenhofer ausgezeichnet.
Die Bochumer Theaterpreise werden vom Freundeskreis Schauspielhaus Bochum e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kemnader Kreis e.V. verliehen und sind jeweils mit 3000 Euro dotiert.

Die Schauspielerin Marina Frenk gehört seit der Spielzeit 2008/2009 zum Ensemble am Schauspielhaus Bochum. Die gebürtige Moldawierin absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule in Essen. Vor ihrem Engagement in Bochum spielte sie bereits an den Theater in Dortmund und Essen. Am Schauspielhaus Bochum gab Marina Frenk ihr Debüt in „Roberto Zucco“. In der Rolle des Mädchens wurde bereits ihre schauspielerische Vielseitigkeit deutlich. Die Presse lobte ihre Darstellung „zwischen Zerbrechlichkeit und trotziger Stärke“. Das zweite große Talent der 23-Jährigen ist neben der Schauspielerei die Musik. Mit ihrer kräftigen und variantenreichen Stimme gab sie bereits in „A Tribute to Quentin Tarantino“ einen eindrucksvollen Beweis dafür ab. Ihr ganzes musikalisches und schauspielerisches Können präsentiert sie bei vielen Gelegenheiten mit ihrer Theaterband „Leik Eick“. Mit dieser Formation hat sie für das Schauspielhaus Ovids „Metamorphosen“ in Eigenregie vertont. „Eine durchgeknallte und hinreißend poetische Performance.“ (Frankfurter Rundschau). Ab 1. November ist Marina Frenk in einer neuen Rolle in Tracy Letts „Eine Familie (August: Osage County)“ zu sehen.

Der Schauspieler Thomas Anzenhofer, geboren 1959, hat schon viele Rollen am Schauspielhaus Bochum gespielt. Er besuchte von 1980 bis 1984 die Hochschule der Künste in Berlin. Danach folgten Engagements u.a. am Schauspiel Frankfurt (1984), am Schillertheater Berlin (1985), am Residenztheater München (1985 bis 1986), am Schauspielhaus Bochum (1986 bis 1990 und 1991 bis 1995) und am Berliner Ensemble (1996 bis 2000). In den vergangenen Jahren spielte er immer wieder größere Rollen am Schauspielhaus wie beispielsweise als Kreon in „Antigone“ oder als Engstrand in „Gespenster“. Zu einem regelrechten Kultabend entwickelte sich in den vergangenen anderthalb Jahren „A Tribute to Johnny Cash“, in dem Thomas Anzenhofer erstmals als Sänger in der Titelrolle in Erscheinung trat. Ab dem 1. November ist Anzenhofer in einer neuen Rolle in Tracy Letts „Eine Familie (August: Osage County)“ zu sehen.


Der „Bochumer Theaterpreis“ ist eines der jüngsten Projekte des Freundeskreises und ein Symbol für die besondere Verbundenheit seiner Mitglieder mit dem Schauspielhaus. Seit der Spielzeit 2005/2006 werden jährlich zwei Künstler, die am Schauspielhaus tätig sind, mit dem Theaterpreis ausgezeichnet. Die bisherigen Preisträger waren:

2006
Louisa Stroux (Nachwuchs) und Ernst Stötzner (arriviert)

2007
Claude De Demo (Nachwuchs) und Imogen Kogge (arriviert).

2008
Christoph Pütthoff (Nachwuchs) und Martin Rentzsch (arriviert)
Bernhard-Minetti-Preis für Otto Sander

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