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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Genau vor einem Jahr wurde die „Stiftung Karl Oppermann“ an der Hochschule Harz (FH) eingerichtet und ist bis zum heutigen Zeitpunkt die einzige Kunststiftung an einer Fachhochschule im Lande. „Das, was bleibt, wenn sich alles um uns herum verändert“ beschreibt Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann in seiner Eröffnungsrede Sinn und Nutzen einer Stiftung. Viele Freunde, Förderer und Gäste kamen am Mittwoch, dem 28. Oktober 2009, zur Stiftungserweiterung in die Bibliothek im Gebäude „Papierfabrik“ der Hochschule Harz und bewunderten den künstlerischen Neuzugang. Das von Prof. Karl Oppermann geschaffene Triptychon „Afrikanische Tragödie“, bereits in Brüssel und auf der Nord Art zu sehen, schmückt ab sofort neben den fünf anderen gestifteten Kunstwerken die Bibliothek und verleiht dieser eine einmalige Atmosphäre. Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann verband mit der Schenkung die Hoffnung, dass die Kunst die Studierenden inspirieren und zum Nachdenken anregen soll; insbesondere mit Blick auf soziale Aspekte, die in den Werken von Prof. Karl Oppermann eine ganz besondere Rolle spielen.

In seiner Festrede interpretierte Dr. Christian Juranek, Museumsleiter und Geschäftsführer der „Schloß Wernigerode®“ GmbH die drei Teile der „Afrikanischen Tragödie“ – der „Teneriffa Transfer“ wird von den Leinwänden „Die roten Kreuze“ und „Wer schafft es?“ umrahmt und schildert die Leiden afrikanischer Flüchtlinge an Land, sowie als Gefangene stürmischer Wellen. Dr. Juranek konstruierte eindrucksvoll Szenarien griechischer Mythen zu der dargestellten Thematik und zog einen Vergleich mit Jason und seinen Argonauten auf der Suche nach dem Goldenen Vlies, sinnbildlich für die Suche nach einem neuen Lebensziel. Das Gemälde zeigt „Verwandlungen von Hunger in Flucht, von Flucht in Elend und über allem steht das Symbol der Suche nach einem besseren Leben“, so der Wernigeröder Schloßchef.

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