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Die Zukunft der LOTTO-Kulturförderung in Deutschland

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Dienstag, den 06. Oktober 2009 um 08:57 Uhr
Am heutigen Tag hatte der Deutsche Lotto-und Totoblock, vertreten durch die Berliner LOTTO-Gesellschaft zur Podiumsdiskussion "Die Zukunft der LOTTO-Kulturförderung in Deutschland" in das Rote Rathaus eingeladen.

Raiko Thal, Moderator des RBB, diskutierte mit Kulturschaffenden, mit der Senatskanzlei Berlin, Abteilung Kultur, und der Berliner LOTTO-Gesellschaft den Stellenwert und die Zukunft der Kulturförderung aus LOTTO-Mitteln. Ziel der Podiumsdiskussion war es, angesichts der enormen Bedeutung der Abgaben der staatlichen Glücksspielanbieter in diesem Bereich, auch in Krisenzeiten eine verlässliche Perspektive für die Kultur aufzuzeigen.

"LOTTO-Mittel tragen maßgeblich dazu bei, dass das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Berlin weiter blüht."
Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister von Berlin und Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin)

"Auch künftig wollen die staatlichen LOTTO-Gesellschaften in den Bundesländern am Gemeinwohl-orientierten Monopolmodell festhalten und ihr Engagement für die Förderung von Kunst und Kultur in Deutschland fortsetzen", versicherte Hansjörg Höltkemeier, Vorstand LOTTO Berlin. "Das kann aber keine Einbahnstraße bleiben, in der die Mittel aus dem staatlichen Glücksspiel oftmals für den größten Teil der Finanzierung sorgen, danach aber die Hervorhebung zusätzlicher privater Engagements den Eindruck vermittelt, als ob sich auch auf dem Wege des Sponsoring ein breites kulturelles Angebot finanzieren ließe".

Das Beispiel der privaten Wettanbieter, die sich in ihren Engagements auf wenige Sportarten und dort allein auf die Spitzenvereine konzentrieren, belegt die Mängel dieses einseitigen, letztlich allein der Gewinnerzielung untergeordneten Ansatzes.

So wurde z.B. heute diskutiert, wie auch die Kultur die staatlichen Glücksspielanbieter stärker in ihre Kommunikation einbinden kann, um das duale System aus LOTTO-Geldern und privaten Initiativen zu erhalten und so die vielfältige Kultur-Landschaft in Deutschland zu sichern.

Die Podiumsteilnehmer waren Frau Staatssekretärin Barbara Kisseler - Chefin der Senatskanzlei, Hansjörg Höltkemeier - Mitglied des Vorstandes von LOTTO Berlin, Leonie Baumann - Geschäftsführerin der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst e. V., Professor Dr. Dirk Böndel - Direktor der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Professor Dr. Hartmut Dorgerloh - Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Holger Klotzbach - Geschäftsführer der Bar jeder Vernunft GmbH, Klaus Staeck - Präsident der Akademie der Künste, Christiane Zieseke - Referatsleiterin in der Senatskanzlei, Abteilung Kultur.

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