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Kulturhauptstadt Europas "Ruhr.2010" präsentiert RuhrKunstMuseen

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Donnerstag, den 17. September 2009 um 09:00 Uhr
Anlässlich der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 haben sich unter dem Titel "RuhrKunstMuseen" (RKM) zwanzig Kunstmuseen der Metropole Ruhr erstmals zusammengeschlossen. Die RuhrKunstMuseen stehen für eine einzigartige Museumslandschaft für die Kunst vom 19. Jahrhundert über die Moderne bis zur Gegenwart mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. Sie bilden weltweit die dichteste Landschaft von Museen moderner Kunst. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die vorhandenen Sammlungen gebündelt zu präsentieren, die Bildung und Vermittlung zu stärken, sowie ein Ausstellungsprogramm zu entwickeln, dass mit den Mitteln der Kunst die Zukunft des drittgrößten europäischen Ballungsraumes reflektiert.

Intensive Zusammenarbeit der RuhrKunstMuseen
Die RuhrKunstMuseen treten erstmals im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 gemeinsam auf. Seit der erfolgreichen Bewerbung für die Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2007 haben die RKM eine intensive Zusammenarbeit entwickelt. Die Bereiche Bildung und Vermittlung mit dem Projekt Collection Tours, die Ausstellungskooperation Mapping the Region mit 14 Projekten, Sammlungspräsentationen sowie Öffentlichkeitsarbeit/ Marketing wurden zu zentralen gemeinsamen Aufgabenfeldern.

Prof. Karl-Heinz Petzinka, Künstlerischer Direktor der RUHR.2010 GmbH: "Ich freue mich außerordentlich, dass sich die 20 Kunstmuseen als wichtigste Institutionen der Präsentation und Vermittlung von Kunst mit all ihren Facetten, ob Malerei, Skulptur, Fotografie und Medienkunst, so kraftvoll in die Gestaltung der Metropole Ruhr einbringen." Dr. Hartwig Fischer und Prof. Kurt Wettengl, Sprecher der RuhrKunstMuseen betonen: "Wir wollen mit dem Projekt RuhrKunstMuseen langfristige Kooperationsformen erproben und etablieren. Unser Ziel ist der Aufbau einer dauerhaften gemeinsamen Organisation über das Jahr 2010 hinaus."

Collection Tours macht Kunst für Schüler und Erwachsene zugänglich
Im März 2010 startet die von der Deutschen Bank ermöglichte und gemeinsam mit den RuhrKunstMuseen entwickelte Initiative Collection Tours. Dahinter verbirgt sich ein bislang einmaliges Vermittlungskonzept für Kunst und Bildung: Über 20.000 Schüler aus den rund 1000 Schulen im Ruhrgebiet können im nächsten Jahr mit einer eigenen Busflotte an der Tour Zweimal Kunst und zurück teilnehmen, die den Besuch eines Kunstmuseums der jeweiligen Heimatstadt sowie eines weiteren RuhrKunstMuseums umfasst. Die Wochenend-Touren Reisegespräche (zur übergreifenden Ausstellung Mapping the Region) und Ost/West (zu unterschiedlichen Sammlungsschwerpunkten im westlichen und östlichen Ruhrgebiet) wenden sich an kunstinteressierte Erwachsene.

Michael Münch, verantwortlich für das gesellschaftliche Engagement der Deutschen Bank in Deutschland: "Das Projekt Collection Tours ist als Teil des gesellschaftlichen Engagements der Deutschen Bank entwickelt worden. Die Bank fördert sowohl den hochbegabten Nachwuchs als auch junge Menschen, die oft nur wenig Zugang zu kultureller Bildung haben. Mit Collection Tours schaffen wir Wege zur Kunst und richten uns vor allem an Schüler und Jugendliche in der Region, aber auch an kunstinteressierte Erwachsene."

Sven Jezoreck, Mitglied der Geschäftsleitung Ruhrgebiet/Münsterland der Deutschen Bank, ergänzt: "Die Deutsche Bank ist seit fast 100 Jahren tief in der Region Ruhr verwurzelt. Mit unserer Unterstützung von RUHR.2010 und dem Projekt Collection Tours schaffen wir soziales Kapital vor Ort und zeigen erneut, wie wichtig uns diese Region ist."

Die einzigartige Partnerschaft zwischen der Deutschen Bank und den RuhrKunstMuseen ist für das Jahr 2010 angelegt. Finanziert wird das Projekt von der Deutschen Bank. Für die Kinder und Jugendlichen sind die Fahrten, die Museumsbesuche und die Veranstaltungen kostenfrei.

Die Sammlungen und die Ausstellung Mapping the Region
Die Collection Tour führt die Besucher zu den Sammlungen der RKM und den 14 Ausstellungsorten von Mapping the Region. Zusammen ergeben die Ausstellungen das facettenreiche Mosaik einer Region im Wandel. Sie erkunden den Natur-, Geschichts- und Kulturraum Ruhr und legen mit der künstlerischen Methode des Mapping Schnitte, in denen Potenziale und Probleme aufscheinen.

Der intensive Austausch ermöglicht auch über das Jahr 2010 hinaus eine Profilierung der einzelnen Häuser, die regionale, nationale und internationale Wahrnehmung der Häuser und das Verständnis für die kulturelle Bedeutung der Museen im einzelnen und im Verbund für die Region. Erstmals werden die RuhrKunstMuseen einen gemeinsamen Sammlungsführer zu ihren Einrichtungen anbieten.

Ergänzend hierzu werden aktuelle Informationen auf der noch einzurichtenden Website der RKM angeboten:
www.ruhrkunstmuseen.de

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