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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Museumsstiftung konzentriert Arbeit künftig auf vier Standorte - Schließung des Hamburger Museums für Kommunikation.

Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation (MSPT) hat auf ihrer jüngsten Sitzung des Kuratoriums beschlossen, den Standort des Museums für Kommunikation Hamburg (MKH) in dem Gebäude am Stephansplatz/Gorch-Fock-Wall Mitte des Jahres 2010 aufzugeben, der Publikumsverkehr wird voraussichtlich im Oktober diesen Jahres eingestellt. Für die fünf Beschäftigten des MKH, die in ungekündigten Arbeitsverhältnissen stehen, ist gesorgt. Sie erhalten Arbeitsangebote an den anderen Standorten der Museumsstiftung.

Das Museum für Kommunikation Hamburg als kleinstes Museum der Stiftung befindet sich seit 1949 dort in einem ehemaligen Postgebäude, das Mitte der 90er Jahre veräußert wurde. Seither hat die MSPT dort die Flächen für den Museumsbetrieb angemietet. Durch den 2007 erfolgten Verkauf des Gebäudekomplexes an die DWI soll dieser einer neuen Zweckbestimmung mit tief greifenden Veränderungen zugeführt werden. Die Museumsstiftung bedauert außerordentlich, dass das MKH in den neu entstehenden Klinikkomplex nicht adäquat integriert werden kann. Für einen Neuaufbau des Museums an einem anderen Hamburger Standort in moderner und wettbewerbsfähiger Form verfügt die MSPT nicht über die erforderlichen Finanzmittel.

Die MSPT ist eine öffentlich rechtliche Stiftung, die von den beiden Unternehmen Deutsche Post und Deutsche Telekom AG getragen wird. Die Stiftung unterhält weiterhin die Museen für Kommunikation in Berlin, Frankfurt und Nürnberg sowie das Archiv für Philatelie in Bonn. Die MSPT wird durch eigene Einnahmen sowie Zuschüsse der Unternehmen finanziert. In einem einzigartigen Public Privat Partnership Engagement wird nicht nur die laufende Museumsarbeit finanziert, sondern auch alle investiven Maßnahmen bei den Liegenschaften, den Sonder- und Dauerausstellungen sowie die Pensionsrückstellungen für die Mitarbeiter.

Die Museumsstiftung bedauert die Schließung. Da in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage zusätzliche Investitionen zur Einrichtung eines alternativen Standortes nicht möglich seien, bliebe keine andere Wahl. Die ausgestellten Objekte würden in die Sammlungen der MSPT zurückgeführt. Objekte mit besonderem regionalem Bezug zur maritimen Geschichte stünden als Leihgaben auch für andere Hamburger Museen zur Verfügung.

Durch die Konzentration auf vier Standorte stellt die Stiftung sicher, dass die erfolgreiche Arbeit der Museen in Berlin, Frankfurt, Nürnberg und des Archivs in Bonn auch künftig gesichert ist.

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