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Hamburger Architektur Sommer 2019


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Genüsse in der Unterwelt

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Donnerstag, den 03. September 2009 um 08:56 Uhr
In diesem Jahr steht der jährlich bundesweit stattfindende „Tag des offenen Denkmals“ unter dem Motto "Viel Vergnügen - Historische Orte des Genusses": vom 11. bis zum 13. September 2009 öffnen sich historische Hotels, Eiskeller, Theater und persönliche "Genuss-Orte", aber auch viele weitere Denkmäler, die nicht unter das Schwerpunktthema fallen.

Der gemeinnützige Verein „Hamburger Unterwelten e.V.“ ist auch diesmal wieder dabei und zeigt zwei spannende, der Öffentlichkeit sonst unzugängliche „Orte des Genusses“ in Hamburgs Untergrund:

Von 1926 bis 2005 befand sich in den Gewölben unter St. Nikolai Hamburgs älteste Weinhandlung. Bereits seit 1885 wurden die Keller an Weinhändler verpachtet, um die Baukosten mitzufinanzieren. Selbst den Zweiten Weltkrieg überstand der Betrieb in den weitläufigen Kellern nahezu unbeschadet. Erst mit Insolvenz der Firma im Jahr 2005 fiel die Weinhandlung in einen Dornröschenschlaf, der nun erstmals unterbrochen wird. Mitglieder des Hamburger Unterwelten e.V. und des Förderkreises „Rettet die Nikolaikirche e.V.“ bieten dem Besucher eine viertelstündige Führung durch die unterirdischen Gewölbe. Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Firma „Eiskeller Events“.

Wer mag, rundet den Besuch – getreu dem diesjährigen Motto – mit einem guten Glas Wein ab. Los geht’s am Kellerzugang Willy-Brandt-Straße 60 am Samstag, 12.09.2009 und Sonntag, 13.09.2009 von 10:00 bis 17:00 Uhr jeweils zur vollen Stunde. Der Eintritt zu den Führungen ist frei, auf Grund der begrenzten Plätze ist eine vorherige Anmeldung bis zum 10.9. erforderlich. Telefon 05194/399553 oder online unter der Adresse www.hamburgerunterwelten.de

Ein weiterer spannender, selbst den meisten Hamburgern völlig unbekannter Ort ist der um 1870 erbaute Eiskeller unter dem Haus Lessers Passage 4 in Altona. Er diente wahrscheinlich der Restauration des damals direkt angrenzenden Altonaer Stadttheaters als Lager- und Kühlraum tief unter der Erde. Während des Zweiten Weltkrieges zum Luftschutzraum umgebaut und in der Nachkriegszeit fast vergessen, wurde dieses architektonische Kleinod vor einigen Jahren wieder entdeckt. In den aufwändig renovierten Ziegelgewölben erwarten den Besucher als zusätzlicher Genuss die Neonskulpturen des Hamburger Künstlers Benjamin Schubert. Für den Gaumen stehen kleine Leckereien bereit. Öffnungszeiten: Samstag, 12.09.2009 und Sonntag, 13.09.2009 von 10:00 bis 17:00 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

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