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"Staatsoper für alle" 2009: 53.000 Besucher feiern auf dem Bebelplatz

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Sonntag, den 30. August 2009 um 12:35 Uhr
Insgesamt rund 53.000 Besucher feierten an diesem Samstag und Sonntag ein berauschendes Opernfest auf dem Berliner Bebelplatz und läuteten damit die letzte Spielzeit der Staatsoper Unter den Linden vor deren Sanierung ein. Unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit ermöglichte BMW Berlin zum dritten Mal nach 2007 freien Eintritt zu "Staatsoper für alle". Aufgrund des erwarteten großen Andrangs wurde die Straße Unter den Linden auf der Höhe des Bebelplatzes erstmals an beiden Tagen bereits im Vorfeld komplett gesperrt.

Ein neugieriges Publikum, bestens gerüstet mit Klappstühlen, Decken und Picknickkörben, folgte am Samstag trotz einiger Regenschauer konzentriert der über 5-stündigen Live-Übertragung von "Tristan und Isolde" aus dem benachbarten Opernhaus. Nach der Aufführung wurden Daniel Barenboim und das Sängerensemble um Waltraud Meier, Ian Storey, Michelle DeYoung, René Pape und Roman Trekel sowohl im ausverkauften Saal als auch draußen von den 18.000 Opernfans mit tosendem Applaus gefeiert. Über 200 prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien, darunter Bundespräsident Horst Köhler und Ehefrau Eva Luise, die Botschafter von Ungarn und Russland, Staatssekretär André Schmitz, sowie u.a. die Schauspieler Axel Milberg, Hannes Jaenicke, Gerit Kling und Sonja Kirchberger verfolgten Richard Wagners "Tristan und Isolde" in der Inszenierung von Harry Kupfer. Bundespräsident Horst Köhler: "Staatsoper für alle gibt die Möglichkeit, die Oper zu öffnen für breite Gesellschaftskreise. Oper soll nicht nur Hochkultur für Betuchte, sie soll für alle sein". Durch den Abend führte der Moderator Pierre Geisensetter. Im Anschluss an die Vorstellung gab es ein Feuerwerk vom Dach der Staatsoper.

Am Sonntag kamen an einem herrlichen Spätsommer-Nachmittag 35.000 Besucher auf den Bebel-Platz und erlebten auf einer eigens errichteten Open-Air-Bühne eine Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim in Hochform. Auf dem Programm standen Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 und seine Fantasie- Ouvertüre "Romeo und Julia" nach William Shakespeare.

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