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Chancengleichheit für Freie Ensemble in Deutschland

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Donnerstag, den 27. August 2009 um 08:37 Uhr
Das Forum Zeitgenössischer Tanz und Musik (FZTM) Leipzig hat die Kulturpolitik der EU-Kommission, der Bundes- und einiger Landesregierungen sowie die Statements der Parteien zur Wahl recherchiert und nach neuen Lösungsansätzen für zukünftige Herausforderungen befragt.

Auch wenn die Kultur in den Wahlprogrammen und Statements der Kandidaten vorkommt, werden die Potentiale der Kreativen, insbesondere des Marktes der Freien Darstellenden Künste und Musik, regelmäßig unterschätzt. So wird mehrheitlich auf die Förderung der Breitenkultur und Bewahrung des kulturellen Erbes als ausgleichendes Element abgezielt. Den Anforderungen für eine effiziente Förderung der Kreativwirtschaft wird dies nicht gerecht. Deutschland ist auf der Welt bekannt für seine einzigartige Dichte an Kultur. Diese muss aber auch nach vorne gerichtet weiterentwickelt werden, wenn sie nicht museal wirken will. Die großen städtischen Theatereinheiten von heute entsprechen nicht der Arbeitswirklichkeit der Kreativen, jedoch wird das meiste Geld noch nach den alten Prinzipien verteilt. Die viel zu klein bemessenen Etats der freien Kulturförderung und deren kurzfristiger Förderhorizont stehen, wie schon der Bundespräsident Köhler am 20. Januar 2009 betonte, dem Innovationsgrad, der Flexibilität und der Effizienz der Freien Ensemble diametral gegenüber. Um die Möglichkeiten des „geistigen Rohstoffs“ unserer Volkswirtschaft für die Zukunft besser zu nutzen, müssen in der Alimentierung die Freien Ensemble, denen des kommunalen Theatersektors gleichgestellt werden. Nur so besteht auf dem Markt der Darstellenden Künste und Musik mehr Chancengleichheit.

Die zukünftigen Landesregierungen sind aufgefordert, mit den Kommunen geeignete Förderstrukturen der Kreativwirtschaft im Sektor der Freien Darstellenden Künsten und Musik zu schaffen. So wird es möglich sein, ein herausragendes Ensemble wie HEIKE HENNIG & Co im 10-ten Jahr seines Bestehens durch eine institutionelle Förderung in Leipzig zu halten, zu präsentieren und als mitteldeutschen Exportschlager international vermarkten zu können.

Mehr Informationen: www.tanz-scene.de/kulturpolitik/kulturpolitik.html

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