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Festivalleiter Torsten Neumann präsentierte während der Pressekonferenz am Dienstag, den 18.08.2009, im CinemaxX Oldenburg den neuen Festivaltrailer, der ab 20. August bundesweit in 40 Kinos anläuft. Wie bereits angekündigt, kehrt der diesjährige Trailer in die Gegenwart zurück. Axel Prahl, Katy Karrenbauer und Jamie Zoe May unternehmen in dem amüsanten Zweiminüter eine physikalisch-philosophische Betrachtung über die Beschaffenheit des Universums. Nun kann endlich das lang erwartete, überraschende Ergebnis verraten werden: Oldenburg ist der Mittelpunkt – und zwar des Universums! Regie führte Thomas Stiller („12 Winter“).

Auch die nominierten Filme für den „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ gab Torsten Neumann bekannt. Eine weitere Innovation ist die Aufsplittung der Preisgelder: Die 8.000 Euro werden aufgeteilt zwischen Regisseur und dem deutschen Kinoverleih. Auch beim „German Independence Award – Audience Award“ wird es künftig eine Aufteilung zwischen Regisseuren und deutschem Verleih geben. Zudem verdoppelte der Sponsor, die EWE AG, das Preisgeld in diesem Jahr auf insgesamt 4.000 Euro.

Für den „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ sind nominiert:

Die Liebe der Kinder: Regisseur Franz Müller wirft einen Blick in den Alltag moderner Patchworkfamilien, in dem sich nicht nur die allein erziehenden Eltern Maren und Robert näher kommen – auch ihre Kinder entdecken die erste Liebe…

Distanz: In Thomas Siebens beklemmendem Psychodrama verkörpert Ken Duken eine zutiefst verunsicherte Person, die zu Gewaltausbrüchen neigt. Kann er sich durch die bedingungslose Liebe einer jungen Frau ändern? Franziska Weisz spielt Dukens Gegenpart, die durch „Hundstage“ (Ulrich Seidl) und „Hotel“ (Jessica Hausner) bekannt wurde.

Liebeslied: Tragisch ist Anne Høegh Krohns Familiengeschichte, die sie als modernes Musical inszeniert: Kraftvoll und mitreißend sind Jan Plewkas und Nicolette Krebitz’ Gesangseinlagen, bei denen sie sich ihre Sorgen von der Seele singen und für Gänsehautmomente sorgen.

21:37: Regisseur Michal Ostatkiewiczs Abschlussfilm feiert Weltpremiere in Oldenburg. Er skizziert das Portrait einer jungen Frau, die lernen muss, eigene Entscheidungen zu treffen. Mit dem Shooting-Star Jana Klinge hat er eine authentische Protagonistin gefunden.

Must Love Death: Romantic Comedy trifft auf Torture Horror: Der Oldenburger Regisseur und Drehbuchautor Andreas Schaap kombiniert gekonnt zwei Genres, in deren Mittelpunkt der etwas durchgeknallte Norman steht.

„Mit über 700 Filmeinreichungen konnten wir in diesem Jahr einen Rekord brechen“, freute sich Festivalleiter Torsten Neumann und betonte, dass sich die Qualität der Einreichungen in den letzten Jahren enorm gesteigert habe. Während der Pressekonferenz verriet er einige Highlights und gab erste Gästezusagen bekannt: Katja Flint wird zusammen mit der Regisseurin Nina Grosse nach Oldenburg kommen, um den Film „Der verlorene Sohn“ vorzustellen, der die Filmreihe in der JVA Oldenburg eröffnet. Katja Flint spielt eine Mutter, deren Sohn Rainer (Kostja Ullmann) nach zweijähriger Haft in Israel entlassen wird und heimkehrt. Doch als Islamkonvertit gilt er in Deutschland automatisch als Terrorverdächtiger und wird rund um die Uhr überwacht...

Xavery Zulawski`s knalliger und kraftvoller Film „Snow White And Russian Red“ wird in Oldenburg seine Deutschlandpremiere feiern. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman der damals erst 18-jährigen polnischen Bestsellerautorin Dorota Masłowska, die mit ihrem poetisch-provozierenden und rebellischen Stil die Subkultur einer heutigen polnischen Stadt portraitierte. Johnnie To`s Rache-Thriller „Vengeance“ mit dem französischen Star Johnny Hallyday in der Hauptrolle feiert seine Deutschlandpremiere in Oldenburg, ebenso wie Marina de Van`s „Don`t Look Back“ mit Sophie Marceau und Monical Bellucci in den Hauptrollen. Der Belgier Pieter van Hees war bereits im letzten Jahr mit „Left Bank“ zu Gast in Oldenburg und präsentiert in diesem Jahr seine skurrile Dramödie „Dirty Mind“, die sich zwischen absurder Komödie und tragischem Krankheitsdrama bewegt. Blutrünstig, grauenvoll und wuchtig ist Andrew van den Houtens kompromisslose Zivilisationskritik „Offspring“, der die Fassaden einer sich überlegen fühlenden Gesellschaft mit roher Gewalt niederreißt. Der Film basiert auf Jack Ketchums Roman – sowohl Autor als auch der Regisseur werden nach Oldenburg kommen.

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