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Förderpreisträger Deutschlandfunk Antoine Tamestit im Rezital beim Musikfest Bremen

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Dienstag, den 18. August 2009 um 08:51 Uhr
Im vergangenen Jahr gewann der junge Bratschist Antoine Tamestit den „Förderpreis Deutschlandfunk“ im Rahmen des Musikfest Bremen. Das damit verbundene Konzertversprechen löst das Ausnahmetalent am 6. September beim diesjährigen Musikfest Bremen mit einem Rezital ein. Auf dem Programm stehen Sonaten von Franz Schubert (1797-1828), Johannes Brahms (1833-1897) und Dmitri Schostakowitsch (1906-1975). Rezitalpartner ist der Pianist Markus Hadulla. Mit diesem Abend beginnt Antoine Tamestit als einer der weltweit gefragtesten Viola-Solisten eine Reihe spannender Konzerte im deutschsprachigen Raum, zu denen auch die Auftritte als „Junger Wilder“ im Konzerthaus Dortmund und als Artist in Residence des Konzerthaus Berlin gehören.

Mit dem „Förderpreis Deutschlandfunk“ bekundet Antoine Tamestit erneut die Reife seines Talents und seiner Interpretationskunst. Die Preisvergabe 2008 begründete die Jury mit einem ausdrücklichen Lob: „Mit einer musikalischen Spannweite, die spielerisch von Bach bis Ligeti reicht, macht Antoine Tamestit die enormen Ausdrucksmöglichkeiten seines manchmal unterschätzten Instruments erlebbar. […] Aus diesem Selbstverständnis erwachsen Interpretationen, die sich durch eine höchst überzeugende Verbindung von modernen Instrumentarium und ‚authentischer‛ Aufführungspraxis auszeichnen.“ Auch im Rezital beim Musikfest Bremen 2009 spannt Antoine Tamestit einen farbigen Bogen von der Romantik bis zum Spätstil. Gemeinsam mit seinem langjährigen Klavierpartner Markus Hadulla spielt er Schuberts Unikat, die „Sonate für Arpeggione und Klavier“. Das Arpeggione wurde 1823 in Wien gebaut und verband die Spielweise des Cellos mit Form und Stimmung der Gitarre. Heute wird das Werk meist mit Bratsche oder Cello gespielt. Die Sonate für Viola und Klavier Nr. 1 von Brahms gehört zu den letzten zwei Sonaten op. 120, die sein Instrumentalschaffen beenden. Ursprünglich für Viola und Klarinette komponiert, spiegelt das Werk die meisterliche Metamorphose der traditionellen Sonatensatzform und die musikalische Variationstechnik. Die Bratschensonate von Schostakowitsch aus seinem Todesjahr 1975, von Antoine Tamestit auf seiner letzten Solo-CD eingespielt, rundet das Rezital ab.

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